The European Space Agency (ESA) held another successful App Camp 2013 this year in Italy. The team that won this years challenge consists of (From right) Jip van Akker, Erik Unger, Evangelos Georgiou and Ulf Küssner an won the first prize at the 2013 App Camp. On the far left Thomas Beer, Policy Coordinator in the ESA GMES Space Office.
The team did create a Thermal Guidance System to use satellite data to detect areas of high thermal updraft for aviators. ESA has a detailed report on its Website „App Camp creates new ideas for using satellite data“
In its second year, the App Camp saw 20 developers from 16 countries convene at ESA’s ESRIN centre in Frascati, Italy.
The goal was to develop mobile applications – or apps – using Earth-monitoring data on smartphones, building on the possibilities offered by Europe’s Global Monitoring for Environment and Security (GMES) programme.
As one of last years first prize winners I am happy to see ESA continued with the concept of bringing in mobile experience to generate fresh ideas and concepts. This years categories of challenge were:
Crowd-sourcing in support of GMES
Games and Leisure
Land-monitoring using GIO Land and
Observe and Learn
Created products of the other teams were Springesa (which simulates conditions for growing and harvesting vegetables), Cheetah (a crowdsourcing solution to optimize food transport in Africa by recommending routes), Breathe More, Live More (which uses crowdsourcing to pinpoint areas in large cities with good air quality) and Liferama (information for leisure activities such as fishing, bird-watching and going to the beach).
The App Camp is devised by the GMES Space Office and co-sponsored by the Technology Transfer Programme Office. Have a look at the 2012 winners here (ESA) and here (Blog).
…zumindest für Beträge die einen bestimmten Wert (sagen wir 15 €) nicht überschreiten?
Soeben habe ich mir einen Artikel der stiftung warentest gekauft mit dem Titel „Wetter-Apps: Sechs von acht kritisch beim Datenschutz“ (mehr dazu hier). Im Internet. Mit dem Smartphone. Und oh Wunder, es funktionierte.
Mobiltelefonnummer angeben
SMS bekommen mit einer TAN
TAN eingeben
Fertig ist das DRM-freie PDF zum lesen
So, liebe Zeitschriftenverleger muss das funktionieren. Problemlos, schnell und vor allem ohne Registrierungsirrsinn. Hätte ich bei der Stiftung Warentest erstmal einen Account anlegen müssen, hätten die das vergessen können mit dem Kauf. Prima so, danke!!! Mögen sich alle anderen recht bald ein Beispiel daran nehmen.
Why do I blog this? Nun, ich bin die elenden Zahlungsregistrierungsformalitäten leid. Das eingeben einer Mobiltelefonnummer – die wie wir ja wissen die NSA sowieso schon kennt – erscheint mir da noch mit das kleinste Übel. Sofern die Telefonnummer nicht für das Versenden von SPAM-SMS genutzt wird danach ist das ein super-easy Zahlungsweg. Schön wäre ja, wenn mein Mobilfunkanbieter eine Payment-ID anbieten würde. Die gebe ich dann bei solchen Sachen ein und die Stiftung Warentest erfährt dann gar nicht meine Telefonnummer, sondern nur die Payment-ID.
Zunächst mag das toll aussehen. Innovativ denkt man sich. Und eine Sanduhr das kennt jeder. Prima Sache! Doch dann kommen die Fragen…
Was haut nicht hin dran?
Farbsättigung rausgenommen (Simulation von Farbenblindheit)
Sowohl das GO-Signal als auch das WAIT-Signal sehen sich strukturell sehr ähnlich. Lediglich die Farbe dient als Unterscheidung, und das reicht nicht aus weil es auch für Farbenblinde funktionieren muss.
Das READY-Signal ist völlig unklar. Heißt das jetzt ich habe noch 3 Sekunden zum fahren dann springt es auf WAIT um oder heißt es in 3 Sekunden geht es los auf GO? Das wesentliche Merkmal der bestehenden Ampel, OBEN ist immer WAIT, MITTE ist immer READY und UNTEN ist immer GO, stellt jederzeit sicher, dass man weiß welches Signal anliegt. Man sollte nicht nachdenken müssen bei sowas!
Fazit: Lustige Idee aber gänzlich unbrauchbar.
Idee: Wie wäre es mit einer EIN-LICHT-AMPEL
Wenn man schon was verbessern will, warum nicht vereinfachen und EIN Licht verwenden? Das schein ja irgendwie auch die Absicht des obigen Designentwurfs gewesen zu sein. Das spart Leuchtmittel, Gehäuse, verdeckt weniger Sicht und ist einfach zu kapieren ob Farbenblind oder nicht. Zeitinformation die bislang als gelbes Licht kodiert wurde (gleich wird es ROT oder gleich wird es GRÜN) kann man über BLINKEN kodieren.
Quelle: Eigener Entwurf
Ist für Farbenblinde geeignet, lediglich HELL-DUNKEL-SEHEN ist erforderlich
Signalisiert Statusübergänge (zwischen GO und WAIT) deutlich sicherer durch BLINKEN
Erlaubt klarere Kommunikation an den Wartenden wie lang es noch dauert bis er fahren kann
Reduziert den Leuchtmittelbedarf
Auch bei eine beschlagenen Scheibe, die einen Blur-Effekt auf das Ampellicht appliziert, dürfte der VOLLKREIS, das BLINKEN und der AUS-BIS-AUF-DEN-AUSSENRAND Betrieb gut erkennbar und unterscheidbar sein. Das dürfte bei der Sanduhr schonmal fehlschlagen.
Reduziert die durch die Anlage verdeckte Sicht im Straßenbild (nur noch eine Lampe, die weniger Fläche im Sichtbild verbraucht)
GO-Signal ist eine Lampe die fast AUS ist, was nah dran ist an KEINEM Signal, lediglich der Leuchtkreis weist auf ordnungsgemäße Funktion hin.
Update 9.8.2013
Heute schreiben die ZEIT un die bild über Experimente mit Countdown-Ampeln.
Zitat aus der ZEIT:
Verkehrspolitiker von Union und FDP werben dafür, Ampeln so umzurüsten, dass sie den Fußgängern anzeigen, wie viele Sekunden die Rotphase noch dauert. Das soll die Verkehrssicherheit erhöhen. […] Im Bundesverkehrsministerium stößt die Forderung nach Countdown-Ampeln auf offene Ohren. […]
Na das klingt ja interessant. Ich meine die zeitliche Anzeige gibt es ja schon jahrelang in den USA. Und schon melden sich Verkehrsexperten zu Wort…
Unter Verkehrsexperten gehen die Meinungen zu den Countdown-Ampeln auseinander. „Wenn man in Eile ist, weil man zum Beispiel seinen Zug erreichen muss, hat man oft den Eindruck, dass Ampeln ewig lang rot sind“, sagt Egon Stephan, Verkehrspsychologe an der Universität Köln und Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Verkehrspsychologie. Eine Anzeige, wie lange die Ampel noch rot ist, könne da den Stress reduzieren. „Ohne diese Info sind viele Menschen zu ungeduldig und rennen einfach trotz roter Ampel über die Straße.“
Dem kann ich nur zustimmen. Transparenz was da in den Ampelschaltungen vor sich geht kann eigentlich nie schaden. Denn umso abgewogener und sicherer kann eine Entscheidung stattfinden (warten/losfahren/losgehen).
Berlin experimentiert seit dem vergangenen Jahr mit blinkenden Lichtsignalen.
Das klingt danach, als sei mein Entwurf weiter oben ja vielleicht doch nochmal relevant. Gibt übrigens international schöne Beispiele für solche Art Ampeln. Warum die allerdings immer auf die Fußgänger fokussieren verstehe ich nicht. Als Autofahrer interessiert mich das doch genauso.
Ebenfalls schön die Lösung mit vielen bunten Lichtern und der Klassiker aus den USA:
Dann warten wir mal auf die Revolution der Ampelmännchen:
Ampelgestaltung, das verkannte Kulturgut
Die vielen verschiedenen Ampeln weltweit müssen ja einen Grund haben. Ich denke mal es ist einfach ein Kulturgut wie Häuser, Autos, Steckdosen und Geschäfte. Jedes Land gestaltet einfach seine eigene Version davon. Überzeugen kann man sich davon auf der Internationalen Seite für Ampelmännchen. Hier mal eine kleine Auswahl von 4 verschiedenen aus Belgien, Singapur, Polen und Monaco.
Wien testet neue Ampeln für Fußgänger
Die Stadt Wien arbeitet laufend an einer hohen Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer. Ein Pilotversuch mit einer neuen FußgängerInnen-Ampel soll für höhere Verkehrssicherheit sorgen.
Das besondere an den neuen Ampelmodellen, sie zeigen mehr als einen Ampelmann und zwar Pärchen in der Formation Mann-Mann, Mann-Frau und Frau-Frau. Hintergrund ist eine Initiative der Stadt für mehr Toleranz und eine Kommunikation von Toleranz anlässlich u.a. des Eurovision Song Contest 2015. Leider werden diese Ampelbilder wohl nach diesen Ereignissen wieder zurückgebaut in den Ursprungszustand. Angesichts der viralen Botschaft die weit außerhalb Wiens zur Kenntnis genommen wird, haben sich die kolportierten Kosten von 63.000 € wohl schon vielfach gelohnt als Marketingbudget mit Viraleffekt. Und so sehen die neuen Ampeln aus…
Es gibt auch zwei Filme auf der Webseite des Beitrags (1,2Depublizierungsschutz)
Drei neue Sujets wechseln sich an den Test-Ampeln ab und zeigen in Form von Paaren an, ob Fußgänger_innen gerade „rot“ oder „grün“ haben. Da die Menschenrechtsstadt Wien in den kommenden Wochen – rund um LifeBall, Songcontest und Regenbogenparade – ganz besonders im Zeichen der Weltoffenheit steht, werden die Ampel-Paare die Vielfalt der Wienerinnen und Wiener zum Thema machen: neben Mann-Frau werden auch Männer-Paare und Frauen-Paare auf den Wiener Ampeln sichtbar sein.
…gleichzeitig wird aber auch mit neuen Ampeln experimentiert die die sogenannte Räumzeit besser kommunizieren sollen. Und die sind ähnlich gestaltet wie Exemplare die ich weiter oben bereits erwähnte. Die sollen wohl auch irgendwann in den Regelbetrieb übergehen. Das sieht dann so aus…
Ich frag mich ja immer nur, warum wirklich jedes Land seine eigene Ampelforschung macht. Aber nun ja, zu Vielfalt führt es ja.
Branded Traffic Lights
Eine schöne Variante wäre ja auch mal, Ampelflächen für Werbung zu vermieten. Einfach Firmenlogo drauf und ab geht die Post. So ein schönes Microsoft-Logo für die Grünphase das wäre doch mal was, oder? Oder ein wunderbares Laternenrot für die SPD. Das würde dann ungefähr so aussehen:
LED Streifen als Verstärker (Update, 12.2.2017)
In den Niederlanden diskutiert man derweil, ob man nicht Fußgängerampeln mit Leuchtstreifen gestaltet, weil viele nur noch mit dem Smartphone nach unten schauen. Siehe folgendes Video:
Quelle: facebook Webseite der Gemeinde (ich verlinke nicht auf facebook)
LED-Leuchtstreifen im Bürgersteig an einer Kreuzung sollen die Ampelphasen anzeigen. Damit will eine Kleinstadt Fußgänger davor schützen, im falschen Moment über die Straße zu gehen, weil sie sich auf ihre Smartphones konzentrieren.
Finde ich generell eine gute Idee. Aber warum rot und grün? Ein Dauerlicht wenn rot ist reicht völlig aus. Bei „grün“ kann das LED Licht doch einfach zu zwei Punkten werden einer ganz links und einer ganz rechts, oder zu einer gestrichelten Linie.
Why do I blog this? Mich interessiert die Usability auch über Rechnersysteme hinaus. Das neu Designen von Dingen ist aber nicht so simpel. Und das fasziniert mich! Altes Zeug neu designen ist nämlich gar nicht so einfach. Ich wette es gibt Ampeldesigner, die haben gute Gründe, warum mein Ein-Licht-Ampel-Entwurf (Kollegen von mir würden sagen: „’ne Ampel für Apple User“) auch noch diverse Fehler enthält. Spätestens die Richtlinien für Lichtsignalanlagen (RiLSA) der Forschungsgesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen haben da sicher was dagegen. Bin dennoch auf Kommentare gespannt…