Interview mit Clay Shirky

hce.jpegMario Sixtus hat für das Handelsblatt Clay Shirky interviewed. Wie komme ich da grade jetzt drauf? Zum einen lese ich grade das Buch von Shirky „Here comes everybody.“, zum anderen bin ich durch die Finanznachrichten dieser Woche das eine oder andere Mal beim Handelsblatt auf der Seite gewesen. In seinem Format „Elektrischer Reporter“ stellt Sixtus regelmäßig Vordenkern der Internetkultur Fragen in Interviews. In dem folgenden Interview geht es um die Bewertung des Internet an sich. Ist es gut oder schlecht?

Problemfall investigativer Journalismus – „Das größte Missverständnis ist, zu glauben, das Internet sei eine Art Dekoration der heutigen Gesellschaft“, sagt der Netz-Denker und Medienprofessor Clay Shirky, vielmehr verändere das Netz unsere Gesellschaft an sich. Trotzdem oder deswegen nerven Shirky unkritische Euphoriker, die das Internet als den großen Heilsbringer sehen. (Quelle: handelsblatt.com)



In diesem Interview fand ich insbesondere ein Statement von Shirky interessant, darin sagt er, dass es nicht mehr unbedingt notwendig ist, viel Geld zu haben, um über das Internet etwas zu bewegen. Er führt mehrere Beispiele dafür an (auch in seinem Buch). Vielmehr bräuchte es lediglich der „Liebe“ bzw. „Leidenschaft“ sich für eine Sache einzusetzen.

In dem Interview stellt Shirky noch einige weitere Ansichten zu Aspekten vor, z.B. zum Thema Privatsphäre, Identität, Gutes und Böses Internet und seine Befürchtungen und Wünsche bezüglich des zukünftigen Journalismus. Spannend!

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