Elektropneumatik: Die Muskeln der Maschine

liquidmuscle.pngDurch ein (für mich) noch unbekanntes Videoportal bin ich auf einen Film der Firma FESTO gestossen, der sehr anschaulich zeigt, wie der Begriff künstliche Muskeln neu definiert wird. Die Firma hat einen Bereich auf der Webseite, den sie Bionic Learning Network nennt und dort sind einige Beispiele für eine Komponente zu sehen, die einfach erstaunliche Ähnlichkeit mit echten Muskeln zeigt – eben von der Natur abgeguckt. Wie auch das Bild rechts, dass menschliche Armmuskulatur nachbildet.

Ich bin ein großer Fan in Sachen „Abgucken von der Natur“. In Bremen bietet die Hochschule Bremen dazu einen Studiengang Internationaler Studiengang Bionik und Bionik / Lokomotion in Fluiden an. Deshalb hier ein kleiner Hinweis darauf. Auf der Motek 2007, einer Fachmesse für Montage- und Handhabungstechnik wurden einige weitere Beispiele für die Verwendung „künstlicher Muskeln“ gezeigt.

Interessant ist aber auch dass FESTO mit sogenannten Learning Factories arbeitet und Online Lehre („Now more than 20 digital training programs available“) anbietet. Interessant ist vielleicht selbst einmal eine DEMO des Lernangebotes auszuprobieren z.B. die Seite „Fachwissen > Ventile > Druckventile“.

Fehlerfreundlicher Unterricht

…ist nur ein Thema, zu dem Karsten Wolf in den vergangenen Wochen und Monaten Vorträge hehalten hat. Kurz nach Ende des Semesters war offenbar wieder ein wenig Zeit die neusten Produkte ins Weblog zu tun. Hier eine kurze grafische Übersicht, mit anschließender Linkliste.


Anklicken für große Darstellung.

Folgende Links führen zu den entsprechenden Vorträgen/Projekten:

Weitere Publikationen finden sich im Publikationssystem des Lehr- und Forschungsgebietes „Didaktische Gestaltung multimedialer Lernumgebungen“ der Universität Bremen.

Ergebnisse der internationalen Podcasterstudie 2007

Anfang diesen Jahres fragten Dennis Mocigemba (Jacobs University Bremen) und Gerald Riechmann (Technische Universität Berlin) in einer Umfrage (n=1665) 1,084 private Podcaster und sich selbst „Podcasters – who they are. How and why they do it.“. Jetzt sind die Ergebnisse draussen (als PDF downloaden).

Aus meiner Sicht ein besonders nachdenklich machendes Ergebnis: „Well educated males (86.2%) dominate the podosphere“. Ich würde so gerne viel mehr Frauenstimmen hören. Und auch Themen von Frauen aufbereitet. Mädels, packt’s einfach mal an! Was mich überrascht hat: 80.6% der befragten Podcaster stehen bereits im Arbeitsleben (Voll- oder Teilzeit), sie sind vergleichsweise älter als die mySpace und studiVZ-Generation (Median: 34 Jahre) und sie leben zu über zweidritteln in Partnerschaft. Mocigemba und Riechmann fassend das so zusammen: „The majority of podcasters are self-educated senders“.


Verteilung der privaten Podcaster nach Betriebssystem.
Ergebnis: Podcasting ist kein Apple-Phänomen, aber ein Apple scheint die Sache deutlich zu vereinfachen, sonst wäre da keine so deutliche Überrepräsentation vorhanden.

Lustig fand ich auch: „A noticeable number of podcasters use their shows as a kind of Identity Workshop“, das kann ich bei mir bestätigen, und zwar in dem Sinne, dass ich mich weiterentwickeln möchte oder wie mir beim letzten Podcast bestätigt wurde ist man als „SensationSeeker“ unterwegs. Aber das haben die Initiatoren der Studie natürlich noch genauer untersucht, und rausgekommen sind dabei mehrere Typen von Podcastern:

Der Explorer (EX), der PersonalityPrototyper (PP), der ThemeCaster (TC) der Rebel (RE) und der Social Capitalist (SC). Der ThemeCaster liegt weltweit vorne, dann kommen Rebel und PersonalityPrototyper. Superinteressante Ergebnisse!! :-D

Update 4.8.2007
Tobias Künkler hat mich grade auf den Phlow-Blog hingewiesen, der noch ein wenig Info zu den beiden Erstellern der Studie bereithält. Danke!