The Fixer’s Manifesto

Das Manifest (als PDF) für alle, die Geräte lieber reparieren statt wegzuschmeißen.


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Das Manifest der „Reparierer“

1. Wenn es kaputt ist, repariere es. Weil das tägliche, praktische Lösen von Problemen die schönste Form der Kreativität ist, die es gibt.

2. Wenn es nicht kaputt ist, verbessere es. Eine kleine, clevere Optimierung kann die Funktion von etwas für die kommenden Jahre verbessern.

3. Verlängere das Leben deiner Produkte. Wenn wir die Lebensdauer unseres Krams verdoppeln, halbieren wir die Müllhalden.

4. Reparieren bedeutet Freiheit und Unabhängigkeit. Wenn du Dinge reparierst, musst du dir keine Sorgen um die Abnutzung machen. Nichts bleibt neu, also vergiss Perfektion.

5. Widerstehe Trends und nutzlosen Verbesserungen. Sie fördern die Wegwerfkultur.

6. Lass dich nicht von Firmen als passiver Konsument behandeln. Jedes Mal, wenn wir Geld ausgeben stimmen wir auch über die Produkte ab, die Erfolg haben sollen. Kaufe Produkte, die repariert werden können.

7. Eine reparierte Sache ist etwas Schönes. Jede Reparatur, egal ob kunstvoll oder improvisiert, erzählt eine Geschichte.

8. Wenn du eine Idee hast, fange klein an und mache es gut. Wenn es richtig ist, wird es wachsen.

9. Pflege deine Neugierde. Probiere Dinge, die du noch nie zuvor gemacht hast. Es ist gut für dein Gehirn und deine Seele. Habe keine Angst zu scheitern – es macht den Erfolg nur umso süßer.

10. Alle Menschen sind unterschiedlich. Produkte sollten es auch sein. Alles kann verbessert oder individuell angepasst werden.

11. Die Lebensdauer eines Produktes ist eine Entscheidung, keine Eigenschaft. Kunststoffe sind nicht böse, aber wir setzen sie falsch ein. Behandele sie mit Respekt.

12. Lass andere an deinen Idee, deinem Enthusiasmus und deinen Fähigkeiten teilhaben. Wenn du die Freude am Reparieren entdeckt hast, gib sie weiter. Es ist ein Talent.

Von den Erfindern von sugru.
Inspiriert durch das Manifest von Platform 21, ifixit, Holstee und den Cult of Done.

Why do I blog this? Weil das Reparieren eine der schönsten Tätigkeiten ist die man so machen kann. Am Ende steht ein wieder funktionierendes Ding, das einem das Leben leichter macht. Außerdem übt es einen darin die Dinge zu verstehen. Leider werden immer mehr Produkte hergestellt, bei denen es das Hauptdesignziel ist, dem Kunden das Reparieren so schwer wie nur irgend möglich zu machen. Denn wir sollen alles was wir kaufen möglichst schnell wegwerfen, damit wir was Neues brauchen. Oft werden Dinge sogar aktiv kaputt gemacht vom Hersteller z.B. bei dem Einbau von Elektrolyt-Kondensatoren in TV-Geräten, die ganz gezielt an Stellen untergebracht werden an denen sie Wärmeemission ausgesetzt werden, um kaputt zu gehen. Es lohnt sich zu also wissen, wie man diese Elko’s selber austauschen und reparieren kann.

Gestalt Laws in pictures

I always like visualizations. I found some nice visualizations of the gestalt laws which I want to collect here.

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“Gestalt” is a German word concerning “form”, “shape”, or “whole configuration”. The Gestalt theory explains how we organize mental figure-like images and how we perceive images through various types of sensory input such as visual, auditory, and olfactory stimuli. Gestalt psychology provides an important perspective in human perception. The founders of Gestalt psychology (e.g., Wertheimer, Köhler, and Koffka) believe that a perception cannot be meaningfully decomposed into its elementary components. They propose that the basic units of perception are themselves the perceptions?the “Gestalts” (or Gestalten) are the fundamental units. Indeed, the basic Gestalt theme is embodied in the often-applied summary phrase: ‘The whole is different from the sum of its parts; the whole is greater than the sum of the parts’.

Source: A Gestalt-like perceptual measure for home page design using a fuzzy entropy approach

Gestalt_Laws_Vertical Some more interesting texts can be found here in regard to the Gestalt Laws. An example:

Science will find Gestalten of different rank in different realms, but we claim that every Gestalt has order and meaning, of however low or high a degree, and that for a Gestalt quantity and quality are the same. Now nobody would deny that of all Gestalten which we know those of the human mind are the richest; therefore it is most difficult, and in most cases still impossible, to express its quality in quantitative terms, but at the same time the aspect of meaning becomes more manifest here than in any other part of the universe.

More interesting names to do some research about are the following:

Ernst Mach (1838-1916) introduced the concepts of space forms and time forms. We see a square as a square, whether it is large or small, red or blue, in outline or technicolor… This is space form. Likewise, we hear a melody as recognizable, even if we alter the key in such a way that none of the notes are the same.

Christian von Ehrenfels (1859-1932), who studied with Brentano in Vienna, is the actual originator of the term Gestalt as the Gestalt psychologists were to use it. In 1890, in fact, he wrote a book called On Gestalt Qualities. One of his students was none other than Max Wertheimer.

Oswald Külpe (1862-1915) was a student of G. E. Müller at Göttingen and received his doctorate at Leipzig. He studied as well with Wundt, and served as Wundt’s assistant for many years. He did most of his work while at the University of Würzburg, between 1894 and 1909.

He is best known for the idea of imageless thoughts. Contrary to Wundtians, he showed that some mental activities, such as judgments and doubts, could occur without images. The “pieces” of the psyche that Wundt postulated — sensations, images, and feelings — were apparently not enough to explain all of what went on.

Source: Gestalt Psychology, by Dr. C. George Boeree

Update 2nd, June 2014:

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Another nice up-to-date-version which relates fine to this.

8 ways to add visual hierarchy

Why do I blog this? I want to keep track of helpful principles and ideas to shape, order, and relate stuff. The Gestalt Laws are such a helpful tool.

Smartphone-Do-it-yourself (DIY) Buchscanner

Ich wollte heute einem Freund helfen. Der brauchte unbedingt Info aus einem Buch, das ich hier habe. Paar Seiten daraus. Problem ich kann sie ihm nicht gedruckt vorbeibringen, dafür ist er zu weit weg also muss das digital sein. Weiteres Problem, es sind mehr als nur paar Seiten, so etwa 30-40 Seiten.

Also hab ich mir überlegt, wie machste das am einfachsten? Und hab mir kurzerhand einen LoTec-DIY-Buchscanner gebaut.

LoTec DIY-Buchscanner: Aufbau Gesamtansicht

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LoTec DIY-Buchscanner: Pre-Processing

Man nehme & tue:

  1. Eine flache Pappkiste, die einen Deckel hat der an einer Seite hochklappbar ist (ich hatte so eine Kiste rumliegen, in der ich mal so Werbeflyer-Demomaterial bestellt hatte)
  2. Die Pappkiste stelle man neben eine größere Kiste (ein Laserdrucker tut es auch)
  3. In die Pappkiste legt man einen oder 2 leere Aktenordner (die bilden genau den richtigen Winkel wenn man die mit der dicken Seite nach außen reinlegt)
  4. Dann braucht man einen Abstandhalter, der zwischen das auf die Pappkistenschräge aufgelegte Dokument kommt und die Wand des großen Pappkartons bzw. Laserdruckers (ich hab dafür zwei iPhones genommen die beide eine Antirutsch-Gummihülle hatten, so verschiebt sich der Abstandhalter nicht und iPhones liegen bei mir natürlicherweise überall rum)
  5. Dann nimmt man ein Billigstativ/Dreibein und spannt da das iPhone #3 ein (ich hab so ein Stativ mal kostenlos mit einem USB-Mikroskop bekommen. Das Ding is billig und kann auch fast nix.)
  6. Dann richtet man das Dreibein mit Phone und die Abstandhalter für das Dokument so aus, dass das Dokument ohne große Verzerrung im Display des Phone zu sehen ist.
  7. Dann zoomt man in mit der Kamera des Phone so rein, dass alles Sreenfüllend drauf ist.
  8. Jetzt den Autofocus fokussieren lassen und dann Finger im Autofocusbreich paar Sekunden ruhen lassen, bis die AF-Sperre (Autofocussperre) aktiv wird. Das stellt auch gleichzeitig Belichtungsschwankungen ab zwischen dem Umblättern.
  9. Letzter Schritt: Dokument aufschlagen und entsprechend lagern und jedes Mal ein Bild machen.

Das Ergebnis sieht dann ungefähr so aus… (Ich hab 2 Seiten mal als Beispiel zusammenmontiert mit GFX-Bearbeitung)


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LoTec DIY-Buchscanner: Post-Processing

Man bearbeite nach (Mac):

  1. Die Bilder vom iPhone mit der App „Digitale Bilder“ überspielen
  2. Bilder falls nötig in der „Vorschau“ App drehen (CMD-R drücken für rechts drehen)
  3. Bilder in richtige Reihenfolge ziehen links in der Miniaturenübersicht
  4. Bilder alle auswählen in der Miniaturenübersicht
  5. Auf Drucken gehen im Menu
  6. Drucken/Speichern als PDF wählen
  7. Das PDF nochmal durch PDFCompress schicken
  8. Fertig ist das PDF Dokument

Ergebnis: PDF-HD, PDF-compressed

LoTec DIY-Buchscanner: Aufbau Draufsicht

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Why do I blog this? Manchmal sind Lösungen so schön LoTec dass ich sie liebe. Kein großes Geraffel aber funzt. Das hat Spaß gemacht da eine Lösung zu suchen und zu finden. Und hätte ich icht vorher schonmal das ein Buchscanner in Paris auf dem 30c3 gesehen, wäre ich nicht drauf gekommen.