GMW 06: Live dabei ab 20.9.2006 12:45

Auf den Webseiten der GMW 06 kann man bereits jetzt lesen, dass es ab morgen einen Live-Stream geben wird. Wer also morgen live dabei sein möchte, der sollte ab 12:45 online sein.

Live

Update: Andreas Auwärter hat weitere nützliche Links zur GMW zusammengestellt, die ich hier einfach mal übernehme.

  1. Das GMW06 Podcasting-Blog wird die Veranstaltung mit Podcasts begleiten.
  2. Es gibt dort einen Begrüßungs-Film zur GMW06 mit Siglinde Kälin und Eva Seiler Schiedt (beide E-Learning Center der Uni Zürich) sowie Christian Sengstag und Beatrice Lüthi-Renner (beide Educational Technology ETH Zürich) .

Update 20.9.2006 13:50 Uhr:
Grafische Zusammenfassung des Vortrags von Prof. David Jonassen, Learning Technologies and Educational Psychology, University of Missouri, Columbia, USA zum Thema „e-Problem Based Learning: An Emerging Paradigm“. Die gezeigten Folien sind von mir ausgewählte und zusammengefasste Bildschirmfotos aus der Live-Übertragung der Keynote und stammen vom Professor Jonassen.

Prof. Jonassens Vortrag
Bild anklicken für große Darstellung

Update 21.9.2006:
Der Vortrag kann auch im Stream-Archiv der GMW-Tagung als Aufzeichnung angesehen werden.

Update 24.10.2006:
Gabi Reinmann hat darauf hingewiesen, dass nun auch die Aufzeichung der Panel-Diskussion als Videomitschnitt abrufbar ist. Aufbereitet wurde das Video von KnowledgeBay, einer Initiative an der Uni Regensburg, die Innovation „von unten“ sehr erfolgreich umgesetzt hat. Thema der Paneldiskussion war: „E-Learning: Glanz und Elend an der Hochschule“. Hier gehts zum Video. (via e-Denkarium)

Die Diskussion zeigt deutlich die Grenzen des E-Learning auf. Mir hat der Standpunkt von Rolf Schulmeister von der Uni Hamburg Respekt abgenötigt. Man möchte sagen „soviel Realismus“ war nie im E-Learning! Auch Arndt Bode von der TU München hat aus meiner Sicht sehr realistische und bodenständige Aspekte beleuchtet. Die Rahmenbedingungen für Lehre insgesamt sind mit der wichtigste Einflussfaktor für Lehrerfolg mit E-Learning. Wenn für Tutoren kein Geld da ist, dann hilft auch das beste E-Learning-Material wenig! Spannend fand ich die Interviews der Studierenden, weil die ebenfalls viel Realismus in die Runde brachten! Aber auch die Anmerkungen von Herrn Euler aus der Uni St. Gallen sind sehr realistisch aus meiner Sicht: Man wird keine Premium Lehre umsetzen können, ohne Premium-Betreuung. Und das gilt auch im E-Learning!

DeLFI 2006: Programm und Beiträge

Derzeit bereite ich mich ein wenig auf die DeLFI 2006 vor, dabei ist mir aufgefallen, das es auf den Webseiten kein Programm als PDF zum runterladen gibt. Ich hab mir die Mühe gemacht es in eine Übersicht als PDF zu tun. Wer mag kann es gerne runterladen.

Ich freue mich auch über Gäste/Interessierte Besucher am Montag und am Mittwoch. Am Montag stellen Marc Egloffstein und ich gemeinsam das Thema „Didaktisch fokussierte Umsetzung des Wiki-Konzepts in einem virtuellen Seminar zum Selbstorganisierten Lernen“ im Rahmen des Workshops „Wikis im eLearning“ vor.

Mittwoch halte ich mein Kurzstatement zum Thema „Virtuelle Proxemik: Oder wie man Menschen in virtuellen Räumen einander näher bringen könnte“ und stelle dieses im Anschluss als Poster vor. Ich freue mich über Fragen und Anregungen.

I have a dream: Partizipartive Softwareentwicklung

mydreamappDer Wettbewerb ist eröffnet: My Dream App soll die Fantasie der Anwender inspirieren die 24 besten Vorschläge zu unterbreiten, für DAS Mac-Computerprogramm, das noch fehlt. Jeder kann bis zum 30. August 2006 mitmachen.

Der Contest partizipartiver Softwareentwicklung (Neudeutsch: Software „built-to-order“) tritt an, die Wünsche von drei Ideengebern Realität werden zu lassen. Hier wird der Ideengeber aber nicht nur in dieser Hinsicht beteiligt: Das Teilnahmereglement sieht vor, dass die drei Teilnehmer, deren Ideen gewinnen (Wer gewinnt wird durch Abstimmung des Publikums entschieden), nicht nur ihre Idee realisiert sehen werden, sondern auch mit 15 Prozent an den Einnahmen beteiligt sind, wenn die Anwendung erfolgreich verkauft wird.

Die begleitende Jury ist hochkarätig besetzt durch ehemalige Apple Design Award Gewinner, die ihr Können in Sachen Softwareentwicklung unter Beweis gestellt haben und sich nach Abschluss des Wettbewerbs an die Umsetzung machen. Knackpunkt wird wie in jedem Softwareentwicklungsprozess die Kommunikation mit den potenziellen Anwendern/Ideengebern sein. Denn die durch unterschiedliche Fachsprache existierende Kommunikationsbarriere zwischen Technikern und Anwendern wird auch hier zu überwinden sein. Das Spannende: Diese Kommunikation soll offen geführt werden, denn die Ideengeber müssen Ihre Ideen öffentlich dem Diskurs stellen, diese verteidigen und ihnen wichtige Punkte herausstellen.

Update 28.8.2006
Bei techcrunch wird in einem Artikel ein ähnliches Projekt namens cambrianhouse vorgestellt, dessen Webseite übersät ist mit Buttons die lauten „Submit Idea“. Sie nennen Ihr Vorgehen „crowdsource“ offenbar in Anlehnung an Open Source. Scheinbar gibt es einen zunehmenden Wettbewerb um Ideen für Software bzw. partizipartive Softwareentwicklung. Ganz sicher sind beide Projekte für Entwickler interessant, denn allein aus den Diskussionen kann man schon viele tolle Ideen gewinnen. Vielleicht auch ein Weg der für grosse Unternehmen gangbar ist, Kunden schlagen etwas vor und werden finanziell am Erfolg beteiligt. Quasi das klassische Vorschlagswesen expandiert auf das gesamte Netz.