„Hacking with Care – Tactical and ethical care for all“ eine wundervolle initiative aus dem umkreis von La Quadrature du Net, die sich den sozialen aspekten der community zuwendet und versucht defizite in sozialen bereichen zu erkennen und durch selbst tun/lernen zu beseitigen. man könnte auch sagen der „we social the sh*t out of this“-approach. :)
sie haben eine webseite in der die nÀchsten gelegenheiten bekanntgegeben werden, um sich selbst zu engagieren. und es gibt ein wiki mit massig zusÀtzlicher info als lebendes dokument.
ich hab davon nur erfahren durch den vortrag im datengarten 73 per live stream (video, videos). fand es interessant und finde es unterstĂŒtzenswert. vor allem die herangehensweise sozial aktiv zu werden unter beachtung des hippokratischen eids.
der ansatz ist, (h)a(c)ktivisten die durch viel stress in eine brenzlige stress-out situation geraten, eine auszeit anzubieten bei der man den kopf erstmal kopf und das rationale erstmal das rationale sein lĂ€sst und sich mehr auf den körper und seine gefĂŒhle konzentriert. vor allem auch die bedĂŒrfnisse des körpers nach nĂ€he/wĂ€rme nicht wegignoriert sondern sich diesen besonders zuwendet als aktivitĂ€t zum stress-abbau/-vorbeugung. das derzeitige mittel/werkzeug der wahl von hacking with care sind ausgewĂ€hlte massagetechniken (ich dachte sofort an shiatsu), die sich darauf konzentrieren behutsame berĂŒhrungen zuzulassen und so sozialen bedĂŒrfnissen in einer sicheren umgebung nachgeben zu können.
lesenswert ist der ethical conduct (stand januar 2017) der fĂŒr diese aktivitĂ€ten gesetzt wird:
Respect each other. No discriminative or prejudiced speech, attitude or behaviour, no violence, harassment, coercion is ever appropriate.
Observe hygiene and safety rules: wash your hands before and after each session, use disposable paper covers or clean towels to protect the table, cushions, clothes. Work in a safe, clean, ventilated, space. Only use good quality products.
Be transparent and honest about your actual qualifications in care-giving, do not pretend to have skills or knowledge you don’t have. An attentive amateur can accomplish a great deal already, so no need to brag.
Do not give a massage to someone who is not quite sure they want one. Here, like in love, it has to be a YES, from the beginning to the end. Anyone can decide to stop whenever they want.
Respect physical reserves. No one has to take their clothes off for massage if they don’t want to (very good massages can be provided with clothes on). Similarly, if you, the giver, are not comfortable with nudity, you should say so.
Because massages induce relaxation of the nervous system, it can sometimes trigger erection or reactions similar to those of sexual arousal in both men and women. It’s not so frequent that you should worry about it, and besides, it is really nothing to be ashamed of. The masseur/se should bear in mind that however sexual in appearance, these reactions might not be experienced as such by the receiver, and so they should never be considered as an invitation to act on them.
There can sometimes be surprising emotional release during massage (or other forms of care) Please familiarize yourself with this possibility reading our article Emotional Release during Massage – What’s happening and How best to respond. Stay calm, composed, kind. Be especially wary and mindful of the possibility of personal information being revealed to you in that moment: Do NOT encourage words or let the person tell you too much about themselves. If necessary let them know that your reluctance to hear more is for their own good.
Discuss âprivacy settingsâ with your partner prior to the session ? what would they be comfortable with? Can you talk about this massage later, to someone else? The default privacy setting in massage is âwhatever happens in the massage room, stays in the massage roomâ, period. Don’t mention to others that you have given a massage to that someone.
Massage for children: Only in presence of their parent/adult tutor – No one to one sessions.
das klingt fĂŒr mich nach einem interessanten weg ernsteren problemen vorzubeugen, die durch ĂŒberforderung und stress entstehen können. ich werde das beobachen und weiter verfolgen mal sehen was draus wird. der eigene anspruch scheint nicht gerade gering:
Together we imagine, circulate, put in common resources and tools for care in accordance with hackers ethics and peer-to-peer philosophy. We create customized occasions for body & soul rejuvenation and collective (re)appropriation of care. We work with an understanding of the needs and requirements of specific contexts, as can be found in hacking and activism. Similarly, we like to transmit to caregivers some hackers-activists tools and best practices, in relation to privacy/data protection, technological independence, operational security.
Why do I blog this? Ăhnlich wie bluehackers.org gibt es in der community gerade durch das teilweise sehr intensive und fordernde Engagement vieler Menschen an der Grenze ihrer eigenen Belastbarkeit schnell Situationen der Ăberforderung und der Eskalation von Stress. Gerade, wenn es z.B. um Menschenrechte geht und die tĂ€gliche Konfrontation mit Gewalt, kommen Aktivisten schnell an ihre eigenen psychisch-sozialen Grenzen. Oft passiert das aus einer falsch verstandenen Wahrnehmung des EinzelkĂ€mpfers heraus. Die Erkenntnis, dass man nicht allein ist, kann hier bereits helfen. Besser noch ist natĂŒrlich, dass man sogar fĂŒhlen kann, dass man nicht allein ist mit seinem Engagement und seinen Sorgen. Hacking with Care könnte daher sowas Ăhnliches sein wie eine „Impfung“ sein, eine Art vorbeugender Aufbau von Antikörpern fĂŒr den Ernstfall. Spannender Ansatz! Die Grenze bei so einem diffizilen Thema zwischen „gut gemeint“ und „gut gemacht“ ist allerdings schmal, zumal BerĂŒhrungen, ja sogar AnnĂ€herungen ohne jedwede BerĂŒhrung, in unserer Gesellschaft bereits OHNE diesen Kontext der akuten sozialen Defizitsituation unzĂ€hligen Tabuisierungen und kulturellen Eigenheiten unterliegen. Ein wahres Minenfeld! Das ist eine ganz schöne Herausforderung. Respekt dass sich da wer rantraut. Ich hĂ€tte den Mut nicht mich mit so einem Projekt zu exponieren, zumal schon gleich dreimal nicht als Mann in der derzeitigen gesellschaftlichen Situation, in der man MĂ€nnern pauschal alles nur denkbar Böse unterstellt wenn sie sich anderen Menschen annĂ€hern und man mir nichts dir nichts als verdĂ€chtig/schuldig gilt bis das Gegenteil bewiesen ist.
ich hab vor kurzem ein paar kleine throwies gebastelt um menschen glĂŒcklich zu machen. die sahen teilweise so aus:
bei dem dicken throwie oben handelt es sich um eine LED die wechselweise rot, grĂŒn und blau anzeigt und das langsam im fading macht und auch mal schnell wechselt. die ganze logik ist in der led, also keine weitere schaltung nötig. ich hab ein kleines durchsichtiges plastikplĂ€ttchen unter den einen kontakt getan und dieses plĂ€ttchen mit durchsichtigem garn verbunden. so konnte ich eine aktivierung durch ziehen an dem faden herstellen. was in einer kleinen geburtstagskiste zum einsatz kam und tadellos funktioniert hat.
spĂ€ter bin ich noch auf einige weitere tolle anleitungen und folgenden film aus berlin gestossen. dort werden massenhaft throwies mit magnet unter einer s-bahn-brĂŒcke geworfen. der effekt ist toll!
Mitglieder des Street-Art-Kollektivs Graffiti Research Lab Germany (@GRLGermany auf Twitter) haben mit einigen Helfern rund 200 sogenannte LED-Throwies unter die eiserne U-Bahn-ĂberfĂŒhrung „geschmissen“. In der Dunkelheit mutet die Lichtinstallation an wie ein bunter Sternenhimmel. Zu der Aktion wurde in den Tagen zuvor auf Facebook und Twitter aufgerufen.
Throwies sind handelsĂŒbliche LEDs, zwischen deren Beinchen eine Knopfzelle und ein kleiner aber starker Neodym-Magnet verklebt sind. Durch gezieltes „SchmeiĂen“ haften sie selbst an schwer erreichbaren metallischen Konstruktionen.
Auch am Sonntagabend noch bot das helle, bunte Lichtermeer ein spektakulĂ€res Bild. Passanten blickten erstaunt empor und diskutierten entzĂŒckt ĂŒber den Ursprung der ungewöhnlichen Installation. Die Throwies werden jedoch im Laufe der Woche ihre Leuchtkraft verlieren, bevor sie schlieĂlich ganz erlöschen. Quelle: „Buntes Lichtermeer aus LED-Throwies“, make Magazin, 14.03.2011 https://www.heise.de/make/meldung/Buntes-Lichtermeer-aus-LED-Throwies-1207023.html
Diese Anleitung LED Throwies bauen kann man prima als PDF ausdrucken (vorher registrieren).
Diese Anleitung The LED (Minor) Artcrime Tutorial (als PDF) in Englisch bietet groĂartige weitere inspirationen fĂŒr die gestaltung und variation z.B. mit hilfe von plexiglas und anderen lichtleitenden materialien.
Update Feb 2017
Ich hab einen ersten Shape-Throwie gebaut. FĂŒr den ersten Entwurf gar nicht mal so ĂŒbel geworden.
Aus Acryl gelasercutted, OberflĂ€che des Acryl zwecks mehr Shiny Reflektion aufgeraut mit einer Eisenfeile (Schleifpaopier war grad alle) dann LED mit Heisskleber unten eingesetzt und anschlieĂend die LED/Heissklebestelle und einen Teil der Stromzuleitung mit schwarzem Lack ĂŒbermalt.
Leider hatte ich erst eine zu breite, gelb-klar LED versucht einzusetzen, und dem Monster dabei ein Bein abgebrochen, das musste ich dann noch mit Sekundenkleber wieder drankleben. Sieht man aber kaum noch finde ich. Im nÀchsten Versuch werde ich eine Seite der Figur mit Silberfarbe bestreichen, um noch bessere Reflektion zu erzielen.
Und ich werde versuchen die gesamte Pacman Family zu lasern und mit LEDs zu beleuchten.
Why do I blog this? Ich finde Anleitungen, um Menschen eine Freude zu machen, kann es gar nicht genug geben. Und da meine throwies eher so zusammen-amateurisiert waren, find ich es cool, dass man die noch mit neodym magneten „haftbar“ machen kann und die plexiglas idee werde ich definitiv nĂ€chstes mal umsetzen.
Auch wenn ich jetzt den Umweltaspekt durchaus sehe (Neodym ist ein kostbarer Rohstoff, Batterien in die Natur werfen nicht grade super umweltfreundlich), ĂŒberwiegt meiner Ansicht nach der positive Aspekt. Neodym wird tonnenweise in WindrĂ€dern verbaut, und Batterien in riesigem MaĂstab nicht ordentlich recycled. Da machen ein oder zwei mehr davon der Umwelt auch nix mehr aus. Zumal mit Umwelt hier bei mir eigentlich der stĂ€dtische Raum gemeint ist, der eh schon mit Beton zugebaut ist. Und die throwies sind eh direkt an Menschen gegangen nicht an die Umwelt in meinem fall.
…nein, das ist kein Fehler, dass ich da das Motto vom 31c3 hingesetzt habe. Denn dieses Jahr passt das Motto tatsĂ€chlich aus meiner Sicht.
Das Motto (the ugly)
Kurzer RĂŒckblick: 29c3, die nukleare langstreckenrakete ist abgehoben, wir warten auf den einschlag (not my department), 30c3, der einschlag ist erfolgt, thermonukleare verwĂŒstung allerorten, man gibt sich sprachlos obwohl man teils noch in den glĂŒhenden ruinen stehend, im nuklearen winter des radioaktiven fallouts gelandet ist (kein motto, trotz jubilĂ€umsveranstaltung), 31c3, jetzt meint man der neue aufbruch sei geschafft (a new dawn), 32c3, angeblich leben wir ja alle in filterblasen, was schlecht sein soll, daher motto (gated communities), 33c3, man wĂ€hlt ein doppeldeutiges motto (works for me).
Ich bin kein Freund der Mottos nach dem 29c3 gewesen und konnte mich mit KEINEM der mottos danach identifizieren. das vom 30c3 (keines) war eine vergebene kommunikationsmöglichkeit der welt zu sagen, dass die bombe die am 29c3 30c3 niederging nicht nur ĂŒberlebt wurde, sondern als herausforderung gesehen werden wird. fĂŒr mich wĂ€re „dance the nuclear winter“ oder „p0wning their rokets“ oder „challenge accepted“ das perfekte motto gewesen am 30c3. „a new dawn“ zum 31c3 war völlig fehlgewĂ€hlt, denn von einem neuen aufbruch war die community zu dem zeitpunkt lichtjahre weit entfernt. es fehlte ja eigentlich erstmal die reaktion oder ĂŒberhaupt mal EINE reaktion auf die ereignisse des 29c3 30c3, die noch immer ausstand. einfach zu proklamieren die sonne gehe wieder auf war so naiv wie komplett unpassend. „herumirren in ruinen“ aka „lost in wreckage“ wĂ€re das passendere motto gewesen.
das motto des 32c3 erspare ich mir zu kommentieren, es geht davon aus, dass die filterung der eigenen wahrnehmung per se schlecht wĂ€re, dabei ist sie ĂŒberlebenswichtig. ohne filter wĂ€ren wir hilflose, komplett verwirrte und ĂŒberforderte wesen. deshalb hat mutter natur in sĂ€mtliche biophysikalische sensorik – zu der ich auch das gehirn zĂ€hle – filter gleich eingebaut.
„gated communities“ oder „filterbubbles“ letztlich ist damit das selbe gemeint. von welchen gated communities ist da die rede? wir haben zig solcher communities… allein schon wenn man mal bei den einkommensklassen unserer gesellschaft anfĂ€ngt, wenn mann dann noch die soziotope hinzunimmt, die sich gemeinhin interessensgemeinschaften nennen, dann hat man zig solcher communities. wie stark die „gated“ sind, also abgeschlossen und undurchlĂ€ssig, das bestimmt meiner ansicht nach ob es sich ĂŒberhaupt um eine gated community handelt. gibt es initiationsriten die durchlaufen werden mĂŒssen (z.B. den „stallgeruch“ bei den reichen im sinne von „aus gutem hause“, oder das „hacken von dingen“ im bereich der digitalen nomaden, etc.)? wie wird mit gemeinschaftsfremden individuen umgegangen? was auch immer man mit dem motto bezwecken wollte… es stellt wieder keine antwort da auf die dinge vom 30c3 von daher ist es ein kompletter fail. thema verfehlt.
den 33c3 habe ich jetzt erlebt als eine neuformation & erweiterung einiger projekte und gruppen die leichten anlass zu hoffnung gibt. es passieren neue dinge in der open source getriebenen entwicklung, z.B. mit Pretty easy Privacy aber dazu spÀter mehr.
Das Motto dieses Jahr war hingegen „works for me“. Ich kann nicht sagen wie unglaublich *kotz*abstoĂend ich diese Floskel finde wenn sie mir entgegnet wird oder ich sie in KommunikationsstrĂ€ngen anderer z.B. in Mailinglisten lesen muss. Sie ist jahrelanger, verabscheuenswĂŒrdiger Teil der Entwicklercommunities diverser (OpenSource) Projekte und Gruppierungen.
Sie ist das RTFM (Read the fucking manual) auf die Titelseite gehoben und zum Motto gemacht. Der Nachtrag, dass man das ja verurteile und anders meine, macht es nicht besser. Es gab tausende tweets die wohlig warm einen Link + Text + „worked for me“ stolz verkĂŒndeten wĂ€hrend des congress. Die Masse hat das Motto also ganz genau so verstanden, wie sie es immer verstanden haben und auch zukĂŒnftig verstanden wissen wollen. Funktioniert fĂŒr mich, was bei dir so lĂ€uft ist mir doch gleichgĂŒltig. Ich war cool & skilled genug dass ich es hinbekommen habe. Dein Pech dass es bei dir nicht lĂ€uft.
Es ist der extreme Ausdruck rein individualistischer Perspektive. Nicht die Gemeinsamkeit steht im Vordergrund, sondern die ICH-Perspektive, das „me“. Wer es auf ein „worked for us“ abwandelte in der Hoffnung es damit besser wirken zu lassen – was ebenfalls einige Male auf twitter passierte – machte das Motto nur zur „gated community“ durch Einziehung einer Trennlinie zwischen dem „us“ und dem „them“.
Ein mit weitem Abstand höchst unglĂŒcklich gewĂ€hltes Motto, das Motto das ich mit Abstand am wenigsten mag in allen congress-Mottos bisher. Fazit Motto „did not work for me“, sorry, und zwar so absolut ĂŒberhaupt gar nicht!
Perspektive
es ist gar nicht so einfach, dem ereignis gerecht zu werden, wenn man einen text darĂŒber schreibt. zwangsweise, weil der congress so dermaĂen groĂ und unĂŒbersichtlich ist, kann man gar nicht mitbekommen, was da alles passiert. wĂ€hrend man sich an einem ende des gebĂ€udes aufhĂ€lt wird am anderen ende gerade ein neues meme-verdĂ€chtiges event gestartet.
ich kann es daher nur aus meiner ganz persönlichen perspektive beschreiben und damit versuchen einen beitrag als rĂŒckkanal zu liefern. nach dem 30c3 hatte ich innerlich beschlossen keinen congress mehr auf lĂ€ngere sicht zu besuchen. weil ich den 30c3 schlimm fand, wirklich schlimm. jeder psychologe kann schlĂŒssig darlegen, dass wenn individuen in eine situation gesteckt werden, bei der sie alle möglichen dinge tun können, jedoch keine ihrer handlungen einen einfluss auf das ergebnis hat, dass diese dann in depression verfallen.
genau das war jedoch, was der 30c3 in jedem einzelnen talk gezeigt hat. unkommentiert. unkritisiert. unhinterfragt. eine riesengroĂe FUD-veranstaltung. das hatte nichts mehr mit meiner (ja, vielleicht kleinen & begrenzten, aka filterbubble) welt des hackens zu tun. das war 4 tage lang ununterbrochener globaler politischer angriff ausgefĂŒhrt ausgefĂŒhrt als internationaler staatsterrorismus live auf der bĂŒhne des CCH. extremst verstörend. das hat mir den congress denke ich fĂŒr lange zeit verdorben, es wirkt bis heute auf dramatische weise nach. diese extrem negative nachwirkung wird noch eine rolle spielen in meiner rĂŒckschau.
Wachstum (the big)
Der Andrang war groĂ. Ăber 12.000 Leute. Viele bekamen kein Ticket was zu Verdruss fĂŒhrte, aber das war bereits im BCC so, als es noch 3000 Leute waren. Das Wachstum stieĂ an mehreren Ecken an seine Grenzen. WĂ€hrend die Technik offenbar mĂŒhelos skalierte (das Infrastruktur Review hab ich noch nicht gesehen), war es in Sachen Engeln so, dass die Engelregistrierung geschlossen werden musste. Denn die fĂŒr Engel vorgesehene Essensversorgung skalierte nicht mehr mit der Anzahl der Engel. Wie sich spĂ€ter rausstellen sollte skalierte die Anzahl Engel-T-Shirts auch nicht mehr so wirklich rational.
Da ich es nicht wirklich auf ein t-shirt abgesehen hatte, das ja ohnehin nur von rein symbolischem wert sein kann, war mir das relativ schnuppe das die registrierung geschlossen wurde. Auch die KĂŒche/Essensversorgung habe ich nur zweimal in Anspruch genommen (beide Male war es superb!). Aber aus zeitpraktischen GrĂŒnden, und weil ich in der congress situation eher zu ungesunden CrĂȘpes tendiere als zu gesundem Essen… bin ich lieber zum CCH-operated food provider gegangen. die currywurst war eher zum abgewöhnen, die fritten derbe ĂŒbersalzen. die kartoffelspalten kann man gut empfehlen, die crĂȘpes haben aber das beste qualitĂ€tsranking von mir erhalten (leider ist deren sĂ€ttigungswert doch recht begrenzt). Mein FrĂŒhstĂŒck sah eher so aus, dass ich im Bhf Dammtor einen ‚venti‘ + Muffin beim kapitalistischen Kaffeekocher gekauft habe und beim Laden daneben noch zwei Bananen & Joghurt. Somit hab ich zum FrĂŒhstĂŒck keinerlei BerĂŒhrung mit dem angebot auf dem congress gehabt. die bananen waren unglaublich hilfreich als ĂŒberbrĂŒckungssnack spĂ€ter im tagesablauf, der venti einfach unerlĂ€sslich um das geschundene system zu rebooten.
Ich hatte den Eindruck, dass der Himmel mit der Engelregistrierung deshalb so dermaĂen ĂŒberrannt wurde, weil doch zahlreiche Teilnehmer sich damit ihr Voucher-Ticket fĂŒr kommendes Jahr sichern wollten und nicht primĂ€r wegen der ideellen Supportleistung die man zu bringen bereit war. Als Engel in der Shift Coordination hatte ich direkt am Frontdesk des Himmel die Möglichkeit authentische Einblicke zu gewinnen. Neu war fĂŒr mich, dass es Kinderengel gab, also Menschen unter 18 Jahren die ebenfalls eingeplant werden durften. Das rief soviel Erstaunen bei mir hervor dass ich beim ersten Kontakt lieber RĂŒcksprache hielt mit der Orga. Kinderengel durften nur ganz ausgewĂ€hlte TĂ€tigkeiten in ausgewĂ€hlten Bereichen ĂŒbernehmen.
Durch die KomplexitĂ€t und GröĂe des GebĂ€udes sind allein fĂŒr die vielen TĂŒren unzĂ€hlige Engel (keine Kinderengel) eingesetzt in Access Control. Denn TĂŒren dĂŒrfen nicht einfach abgesperrt sein bei einer solchen Menge an Leuten. Im Brandfall muss man das GebĂ€ude rĂ€umen können, daher sind wichtige AusgĂ€nge durchweg mit Engeln besetzt.
Bekannte Gesichter traf man beim Engeln wieder. Ausserhalb des Engelkosmos sah das fĂŒr mich ganz anders aus. Da war es reinster Zufall, wenn man sich unter 12000 Leuten innerhalb der 4 Tage tatsĂ€chlich mal begegnete. Der Modus operandi war also eher geprĂ€gt von stĂ€ndig neue Leute treffen (und zwar meist genau einmal, weil man die im GetĂŒmmel nicht mehr wiedersah danach). Das kann ganz schön anstrengend sein und fordert fĂŒr die Social Skills regelmĂ€Ăige Pausen der Erholung.
Im Vergleich zum Camp 2015 war es als Engel fĂŒr mich deutlich stressiger. Das hat dazu gefĂŒhrt, dass ich am letzten Tag meine letzte Schicht nicht mehr sinnvoll antreten konnte, weil mich die Schicht davor dermaĂen gestresst hat (es gab Tear-Down-bedingt soviele ungeklĂ€rte Fragen & Issues auf einmal, dass von einigen Engeln im Hintergrund massiv Stress erzeugt wurde statt diesen zu bĂ€ndigen), so dass ich es einfach nicht mehr fĂŒr sinnvoll hielt mich da nochmal einzubringen, schlieĂlich gehe ich ja nicht zum congress um mich grundlos stressen zu lassen.
Erleben (the good)
Aufgrund der extrem negativ nachwirkenden 30c3 erfahrung mit den talks, habe ich diesmal genau zwei talks gesehen, um mich von dem auf intransparenten wegen erzeugten talk-programm so unabhĂ€ngig & autark wie nur irgendmöglich zu machen. vor allem keine „fnord news show“ und keine „security nightmares“ mehr das wird ĂŒbrigens auch fĂŒr alle zukunft so bleiben und lĂ€uft bei mir unter dem motto „kein applaus fĂŒr schadenfreude mehr“.
letztlich hab ich auch nur wirklich einen talk vollstĂ€ndig gesehen, den von Mitch Altman. Den von Jan Wörner wollte ich unbedingt sehen, kam aber 5 Minuten spĂ€ter erst dazu, weil ich mich mit dem Entwickler von Pretty Easy Privacy ĂŒber technische Details unterhalten habe, um da einen Start hinzubekommen fĂŒr eine Implementierung. Das war so krĂ€ftezehrend, dass ich vorher unbedingt noch Nahrung zu mir nehmen musste, aber mit CrĂȘpes in einen talk? Nicht in Saal 1. Da lobe ich mir doch das Camp, da darf man auch mal „dreckig“ sein bzw. das ist dort der default-mode (also jetzt auch nicht ĂŒbertrieben, aber eben so camper-mĂ€Ăige lockerheit).
Auch wenn ich es nicht ganz zum Start des Vortrags geschafft habe, war das einer der VortrĂ€ge, der mich rhetorisch am meisten begeistern & ĂŒberzeugen konnte. Woran lag das?
Meiner Ansicht nach lag es an zwei Dingen. Erstens hat Herr Wörner eine ausgesprochen souverĂ€ne Position eingenommen, was die Leistungen & Fehler der ESA anging und Fehler mit einem tollen Humor beispielhaft, nicht etwa verschwiegen, sondern sich ihnen gestellt. Das nötigt mir groĂen Respekt ab und es zeigt Ehrlichkeit in der Kommunikation und nicht Vertuschung wie sie in der Politik ja mittlerweile Mittel der Wahl sind. In der Raumfahrt und in den Ingenieurwissenschaften allgemein kostet Vertuschung von Fehlern ganz schnell Menschenleben.
Und dann hat der ESA Generaldirektor noch eine echte Vision angeboten & prĂ€sentiert und wusste fĂŒr das Thema zu begeistern. Eine Vision die ĂŒber die reine Verwertungslogik weit hinaus zeigte, die allerorten um sich greift (siehe z.B. hier und hier) und tolle Dinge neuerdings bereits im Keim erstickt.
Der dritte und fĂŒr mich wichtigste Punkt war, wie Wörner auf extrem charmante Weise nationale Unterschiede zum Verschwinden brachte indem er z.B. sagte „An American, a Russian and a European with a german accent.“ als es um die ISS-Besatzungsmitglieder ging.
Unsere Europapolitiker sollten sich von soviel Weltsicht eine riesige Scheibe abschneiden. Ich war begeistert muss ich zugeben und fĂŒr das Publikum hat er genau den richtigen Ton gefunden. Lobenswert!
Aber mehr noch muss man dem Content-Team danken, dass diesen Talk tatsĂ€chlich zugelassen hat. Immerhin handelt es sich letztlich schon um eine Regierungsorganisation und da ist Vorsicht schon angesagt, bevor man der Regierung die BĂŒhne ĂŒberlĂ€sst. Aber mit z.B. dem ehemaligen Datenschutzbeauftragten Peter Schaar hatte man da ja auch erst kĂŒrzlich positive Erfahrungen.
Community: Social Life & Life in the early 21st century, Mitch Altman – San Francisco-based hacker and inventor, best known for inventing TV-B-Gone, as featured speaker at hacker conferences, as international expert on the hackerspace movement, and for teaching introductory electronics workshops. He is also Chief Scientist and CEO of Cornfield Electronics. Videoaufzeichnung bei media.ccc.de
Den Vortrag von Mitch konnte ich kaum erwarten. Ich habe wirklich darauf gewartet. 10 Jahre nachdem Mitch das erste Mal auf einem c3 congress war, hĂ€lt er nun einen groĂen vortrag. das fand ich groĂartig. (auf dem camp 2011 hielt er auch schon einen tollen Giving Great Workshops: You can create your own successful workshop)
ich habe Mitch das erste Mal auf dem 26c3 kennengelernt. mit einem bausatz den ich heute noch in ehren halte hat er mir meine lust auf löten & basteln zurĂŒckgegeben und zugleich das gefĂŒhl, das ich etwas schaffen kann wenn ich mich nur dran traue.
ich hatte jahrelang eine modelleisenbahn gehabt, bis ich spÀter (vermutlich durch das computerhobby) das interesse daran verlor und lieber software als hardware machte. ich habe wahnsinnig viel von meinem opa in sachen löten und basteln gelernt. von seinen vielen kleinen lektionen ist nahezu alles hÀngen geblieben. mitch hat mir dieses wissen wieder zugÀnglich gemacht. er hat mir gezeigt, dass mein opa richtig lag und nicht die welt da draussen.
bis heute bewundere ich mitch dafĂŒr, wie er es schafft, mit diesem relativ einfachen prinzip der ĂŒberwindung von angst in einem kleinen miniprojekt, leute zu begeistern und den zĂŒndfunken zu setzen fĂŒr mehr. wenn ich an mitch denke, muss ich an meinen opa denken und ich bin berĂŒhrt.
sein vortrag wird seiner bedeutung fĂŒr die community weltweit nicht ansatzweise gerecht, denn er tut viel fĂŒr das gelingen von community. er sagt es selbst: „community is hard work. but it’s well worth it.“ und das nehme ich ihm auch ab, denn mitch steigt ohne furcht selbst in den schmelztiegel, der die community zusammenschweiĂt. das hat er auf dem 28c3 eindrucksvoll mit dem „GEEKS AND DEPRESSION PANEL“ bewiesen. und wer den Lauri Love talk gesehen hat der weiĂ, dieser einsatz wird dringend benötigt.
umso mehr fand ich es toll einen kleinen einblick in seinen werdegang zu erhalten und in das was er weltweit tut. der vortrag ist ein zelebrierung der hackerspace community und macht mir mut mich weiter zu engagieren. dieser vortrag ist ein so wunderbares, konstruktives antidote zu den schadenfreude- und zynismus-feiern die ebenfalls auf dem congress laufen und eher destruktiv auf die community wirken.
auch hier bin ich dem content-team dankbar, dass es jemandem wie Mitch eine bĂŒhne gibt. jemandem der hoffnung gibt und der die untiefen des lebens kennt. der genau weiĂ, wie man sich mit einer „science the shit out of this“-attitĂŒde selbst helfen kann. und diese selbsthife ist so dringend in unserer community nötig. WIR selbst mĂŒssen die verĂ€nderung SEIN die wir in der welt sehen wollen. Mitch ist dafĂŒr das lebende symbol und ein tolles vorbild. Danke Mitch fĂŒr deinen Vortrag, er bedeutet viel fĂŒr mich!
dafĂŒr habe ich auĂer den zwei talks einige andere events besucht. eine session ĂŒber Pretty Easy Privacy + anschlieĂendes gesprĂ€ch direkt mit dem main developer (die ich ĂŒbrigens ohne meine iOS c3wiki app nicht gefunden hĂ€tte so ohne weiteres) und eine session + workshop zu der ich aus grĂŒnden der subversivitĂ€t nichts weiter hier schreiben werde.
und dann war ich noch in der aufzeichnung des DLF „Das KulturgesprĂ€ch: Aus der Traum? – Warum das Internet die Welt (doch nicht) retten kann“ die vergleichsweise wenig besucht war (ich musste auch massiv suchen, den saal 17 zu finden) und die wirklich interessant war. irgendwer hat das auch alles gefilmt da vor ort.
DLF – Das KulturgesprĂ€ch: Aus der Traum? – Warum das Internet die Welt (doch nicht) retten kann
Immer mehr Menschen nehmen das Internet inzwischen nicht mehr als Medium fĂŒr mehr gesellschaftliche Teilhabe, sondern als Feind der Demokratie wahr. Wie reagiert die Netzgemeinde hierzulande auf diese Entwicklung? MĂŒssen die demokratischen KrĂ€fte, ob dieser Ăbermacht der Netzmanipulation, kapitulieren?
Die Diskussion fand ich ganz spannend zu verfolgen. Vor allem, weil mehrfach eigentlich die Behauptung aufkam, dass wir zwar alle möglichen Tools haben fĂŒr unsere vernetzte und digitale Welt, aber nicht wirklich wissen wie wir sie zum Nutzen aller vernĂŒnftig einsetzen können.
Hier zunĂ€chst eine Audio-Transkription, die ich mit Hilfe von Nuance Dragon Anywhere erstellt habe. Da bin ich ĂŒbrigens nicht allein mit dem Unterfangen, aus Videos Text zu extrahieren. PodSearch macht Ă€hnliches. Und fĂŒr Apple’s WWDC Videos machen das auch paar Leute bei asciiwwdc.com die allerdings den Service rev.com benutzen. Der Vorteil liegt auf der Hand: Durchsuchbarer Inhalt. Macht Google sicher auch schon in groĂem MaĂstab und die NSA sowieso.
Audio-Transkription der Diskussion
Ansage: Immer mehr Menschen nehmen das Internet inzwischen nicht mehr als Medium fĂŒr mehr gesellschaftliche Teilhabe, sondern als Feind der Demokratie wahr. WĂ€hrend konventionelle Medien scheinbar immer weniger Orientierung bieten sorgen soziale Medien fĂŒr Desorientierung. Digitalkonzerne die alle Daten der Nutzer abgreifen und verkaufen erzeugen mit ihren intransparenten Algorithmen Filterblasen. Wie reagiert die Netzgemeinde hierzulande auf diese Entwicklungen. MĂŒssen die demokratischen KrĂ€fte ob dieser Ăbermacht der Netzmanipulation kapitulieren? Das ist Thema fĂŒr das KulturgesprĂ€ch die Moderatoren sind Manfred Kloiber und Peter Welchering.
Manfred Kloiber: Viele von uns hatten einen Traum den Traum vom guten Internet von E-Mails die dazu dienen auf der ganzen Welt Freunde zu finden von einem World Wide Web das dazu dient Neues zu lernen und das gesammelte Wissen der Welt fĂŒr alle zugĂ€nglich zu machen damit Bildung keine Frage mehr von Wohlstand ist. Es gab ihn einmal in grauer Vorzeit, diesen Traum das Internet könnte irgendwie die Welt retten.
Peter Welchering: Ja, die Frage dabei, war das jetzt alles nur Wunschtraum oder wird es jetzt Zeit, endlich mal in der Wirklichkeit anzukommen, in der postfaktischen, postnationalen wie auch immer? Genau diese Fragen. wollen Leute klĂ€ren und „Aus der Traum kann das Internet die Welt doch noch retten“ deshalb auch der Titel anlĂ€sslich des 33. kauft mir gespannt was ist das Google Chaos Communication Congresses kommt das KulturgesprĂ€ch heute aus Hamburg.
Und mit dabei sind direkt neben mir Professor Dr. Gabriele Hooffacker sie ist Mailboxaktivistin der 1. Stunde und sie war auch schon im digitalen Raum unterwegs als das Internet hierzulande noch so na ja man muss sagen in den Kinderschuhen steckte. Sie lehrt heute an der Hochschule fĂŒr Technik, Wirtschaft und Kultur in Leipzig.
Manfred Kloiber: Jens Best ist Politikwissenschaftler in Frankfurt am Main und Publizist und ja, ich wĂŒrde mal sagen, den engagiertesten Teil seiner publizistischen Arbeit, den verrichtet er ehrenamtlich als Autor und Administrator der Online-EnzyklopĂ€die Wikipedia.
Peter Welchering: Und Andy MĂŒller-Maghun ist hier der Informatiker und seit 30 Jahren eines der bekanntesten und – meine Meinung – eines der lautesten Mitglieder des Kostenclubs Chaos Computer Clubs. MĂŒller-Maghun hat Europa lange Zeit in den Gremien der Internetverwaltung ICAN vertreten.
Manfred Kloiber: Jimmy Schulz ist auch bei uns, Schulz ist Internetunternehmer und gleichzeitig Netzpolitiker auch er war aktiv in den Gremien der Netzverwaltung ICANN und hat auch die Ablösung dieser Internetverwaltungsagentur von der amerikanischen Regierung ein bisschen mit begleitet. AuĂerdem bei Jimmy Schulz lange Zeit Mitglied der FDP-Bundestagsfraktion.
Peter Welchering: Ja, und dann starten wir auch gleich mit der ersten Frage und die geht an Gabriele Hooffacker, Frau Hooffacker sie sind ja mal mit ziemlich groĂen Erwartungen ins Netz gestartet, gerade so die ersten MailboxverbĂŒnde (Anmk.d.Red.: BBS-Systeme) die es dann so gab, da hat man gedacht, Mensch jetzt bauen wir eine Ă€hnliche Struktur, Infrastruktur auf wie sonst nur groĂen Sender die haben die groĂen Nachrichtenagenturen, da können wir Nachrichten rund um die Uhr machen, da können wir alle teilhaben lassen. Was ist davon ĂŒbrig geblieben?
Gabriele Hooffacker: … WARNUNG: TRANSKRIPTION PENDING AB HIER… take1 von 11 nachgelesen und auf dieses GesprĂ€ch diese groĂe positive Vision war das gar nicht es war eine ziemlich differenzierte Version also eine Utopie einer Seite des Tobi abgesetzt und das was ich damals in seinem comicartigen Manifest geschrieben hab war jetzt gefĂŒllten fĂŒnf und 20 Jahren hat sich vor allem mit dem dazwischen beschĂ€ftigt also den ganz um die ihm alles benutzen und in die ihn nicht verletzen und was machen die dazwischen Situation Manager genannt also Journalisten Sierra IT lagert sie die ganze Arbeit richten sie eigentlich denken wir sind die Gewinner was machen die wie verhalten sich die und meine Utopie damals war Aktivisten etwas mehr mĂŒssten sich doch und hab ich gedacht ausweichen versickert ĂŒber den Kongress gewandert AnsĂ€tze sich die Frage gleich mal weiter und spielen ein bisschen weit und gibt es an Jens Best was wann so die groĂen Visionen die groĂen Erwartungen sie hatten und sind klein angefangen und bevor man sich also einfach selber sich als nicht Artillerie die groĂen Visionen sind glaube ich auch dann von Menschen auf dieses Werkzeug projiziert worden und die Frage, ob diese Projektion immer richtig faul und auch gut ĂŒberlegt weil ihrem Timing sowohl das was fĂŒr mich richtig haben vielleicht dieses neue Werkzeug am Anfang auch zu viel Hoffnung eingesteckt und ist nicht genĂŒgend schnell und breit entwickelt Anni Mueller und wie war das bei Ihnen damals als wir angefangen haben sich mit Kommunikationstechnologie zu beschĂ€ftigen vielleicht mit dem Datenklo hatte dem Akustikkoppler unterwegs waren vor langer langer Zeit war das ein positives GefĂŒhl oder war bei ihm schon eher von Anfang an der Eindruck Dada ist etwas wo man aufpassen muss dass es nicht in falsche HĂ€nde gerĂ€t das es missbraucht wird dazu zwei Aspekte unterteilten zum einen war das Datenreisen das erforschen von Datennetzen Jan sehr persönlicher Weg auf den eigenen Horizont zu erweitern und weltweite Strukturen zu verstehen und Vernetzung und Information zu sofort und ich bin ja mĂŒssen geprĂ€gt von Bauland der damals in den Kasten aufgebaut hat und der hat natĂŒrlich die Verbreiterung des Zugangs zu Produktionsmitteln also d.h. die Idee das Wissen nun fortan dezentral produziert werden kann und zugĂ€nglich sein kann und so fort es war fĂŒr den Fall etwas revolutionĂ€res und natĂŒrlich hatten wir auch diese Utopie Ent dass wir Informationswohnung Pole durchbrechen konnten erlaube es zum Beispiel auch die Mailboxen in der Rolle gespielt hat, nicht mit den staatlich bekannt gegebenen Strahlenmesswerten vertrauen mĂŒsse sondern im dezentral messen konnte und dann die Mailboxen die Werte ausgetauscht fordern und das war zur Utopie des langhaarigen jetzt unabhĂ€ngig gebrauchen jetzt nicht endliche Leute die diese Dinge fĂŒr uns tun denn wir haben jetzt unsere eigenen Strukturen und von diesen eigenen Strukturen hat natĂŒrlich ein bisschen was bis heute geschafft aber was man nicht unterschĂ€tzen darf ist das heute der Begriff Internet fĂŒr viele Leute ja ihr geprĂ€gtes von System wie Facebook die auf der einen Seite den Zugang zu dieser Technik auch fĂŒr technisch nichtkundige Menschen erschlossen haben das muss man ja positiv neutral anerkennen auf der einen Seite eben Wertschöpfungsketten Vermarktung von Daten und Vermessung von RealitĂ€ten und von individuellen RealitĂ€ten und damit auch letztendlich eine Fragmentierung herbeigefĂŒhrt haben und das ist auch fĂŒr mich das gröĂte Problem fĂŒr Sie heute sagt die Welt retten damit an die Welt noch weil ich glaube wir haben heute so viele fragmentierte RealitĂ€ten oder hat heute die Möglichkeit sich seine QualitĂ€t selbst zu konstruieren haben keine RealitĂ€t das ist ein bisschen ein Problem wir versuchen es gleich am Bier aufzuarbeiten aber erst bei noch der persönliche Zugang zum Netz von Jimmy Schulz wird mit welchen fĂŒhren sind sie eingestiegen in Netzwerk WARNUNG: TRANSKRIPTION PENDING @ take2, 7:15 von 43:46
Mitnichten schön sind sie eingestiegen in Netzwerk von auch die Menge der Menschen Daten sich bedingter extrem Kleinbauern kannte fast alle dass das so groĂ werden wĂŒrde war mir und vielen anderen glaube ich damals noch nicht so bewusst aber die Hoffnung dass das natĂŒrlich die Welt revolutionieren kann wenn jeder mit jedem kommunizieren kann auch unbeobachtet von Staaten oder Firmen war eine unglaublich faszinierende Idee auch dass man Menschen findet mit dem gleichen Hobby mit den gleichen Interessen vielleicht nicht im Freundeskreis oder in der Nachbarschaft wohnen das war unglaublich und das hat viele Menschen fasziniert eben auch nicht da wundert mich auch das ist ja schon seit Punkten nicht viel hinein transponiert was was man dann daraus alles machen könnte richtig ist ich glaube das viel davon noch da ist es hinter nicht vom Werkzeug ab was wir daraus machen und genauso wenn wir das Internet auch so verstehen das man damit unheimlich viele tolle Dinge machen kann und wir Menschen motivieren dies auch zu tun bleibe ich weiter optimistisch von Werkzeugen zu anschaulichen Werke Situationen die nicht Regierung Sonderzug Filmhaus hat vor kurzem als ĂŒber die Stadt untersucht 34 davon sind wieder Facebook und Co. fĂŒr sehr aktive ManipulationsĂŒberwachung die Bertelsmann-Stiftung stellt die neue QualitĂ€t der Repression fest oder Politikwissenschafter angezapft gesagt Internet dient vor allem wegen der Kostenreduktion staatlicher Repression irgendwie sind Verbrechen gelangt auch mit oder ohne Werkzeugen und meine Frage die wirklich normalen Schutz zurĂŒckgeben was war denn die SĂŒndenfĂ€lle die das nicht so schlecht gemacht haben und welche davon haben sie im Bundestag aktiv miterlebt der erste SĂŒndenfall manchmal ganz ganz grausam als sie Telekom die Schleusen geöffnet hat und soll 95 und das Internet fĂŒr alle angeboten hat oder ein Scherz beiseite diesen Revolution etliche plötzlich so eine Möglichkeiten fĂŒr fast alle daran auch dann teilzuhaben wann die SĂŒndenfĂ€lle nicht mit Sicherheit immer da wenn es um mehr Kontrolle erinnere sich an die Diskussion um die HIV Telekom Kartons Ăberwachungsvorteile der Neunzigerjahre dann die Vorratsdatenspeicherung Diskussion aber auch dieses sehr subtile aufweichen von dem was wir unter PrivatsphĂ€re verstehen ich erinnere mich noch in den achtziger Jahren auf die StraĂe gegangen zu sein gegen die VolkszĂ€hlung dann Tausende Menschen auf der StraĂe letzten vollstĂ€ndigen, jemand mitbekommen und dabei sachlichen Mann auf der StraĂe produzieren sie das heiĂeste noch ein Wandel im VerhĂ€ltnis zur eigenen PrivatsphĂ€re stattgefunden und dadurch dramatisch beschleunigt durch die weite Verbreitung von Smartphones die voraussetzen dass man alles offen legt und damit verbundener und das ist denke ich mal an ganz wesentlich. Die KĂ€ltecommunities an die eben nicht mehr auf Basis offener und freier Standards funktionieren die InteroperabilitĂ€t zwischen verschiedenen Netzen eben nicht mehr mit freien Standards funktioniert sondern in einem von Firmen bestimmten internen Netzwerk was er eigentlich nicht mehr das Internet ist.
WARNUNG: TRANSKRIPTION PENDING @ take3 von 11
VervollstĂ€ndigen Sie diese Sammlung von SĂŒndenfĂ€lle noch ein paar Ossi e. V. ich wĂŒrde mich eben kurz zurĂŒck in die Achtzigerjahre versetzt wo wir selber immer argumentiert haben Computer und Energie sind neutral das ist ein Hammer man kann diesen Sinne nicht im Ton kann man das natĂŒrlich behalten psychologisch ergĂ€nzen durch was passiert wenn man ein Kleinkind, fĂŒr den ist dann die ganze Welt die Nagel noch das Problem ist ja das heute das Internet als Transportmedium oder als InteroperabilitĂ€t von Systemen in Erscheinung tritt im System die bereits vor formieren Ă€hnlich wie beim Fernseher wo meine Familie und was kann jeder sein kann, hat beim Web auslĂ€ndischen Seiten die man betrachtet und dort gemessen wie lange man das betrachtet und wie seine Folien sind unterfordert und die tatsĂ€chliche NeutralitĂ€t jetzt selbst erzĂ€hlen anerkannt zu gehen und sofort die kommen mit einer erheblichen Schwelle und oder es eben verpackt in kommerziellen Systemen wo solche BedĂŒrfnisse dann gleich bestimmte Form gebracht werden bestimmte Art und Weise Hormone tabuisiert werden also das hast du nicht in die SĂŒndenfĂ€lle bestehen darin dass hier eine neue Technologie ganz andere Optionen auch in Bezug auf die InteraktivitĂ€t von Menschen zueinander und als gesellschaftliche Vision einig vergewaltigt wurde, seine grauenhaften Begriff zu verwenden von Unternehmen von Regierung die einst ihre Paradigmen ihrer Art und Weise wie sie die Verhaltensweise von Menschen untereinander regeln wollen oder eben verkauft oder Service Handlung durchgefĂŒhrt haben sollen wir haben sie einfach darĂŒber gestĂŒlpt nochmals der Technik das gemacht was immer tun wollte mich nur eine geringe Wollmichsau mit Glasfaser bisschen Brieftasche wies Peter Glaser was ausgedrĂŒckt hat und das sicherlich nicht das was wir wollten also d.h. peinlich muss man jetzt doch mal nicht Universum Perspektive der Sitze Jahr verletzungsbedingt mit der man Vision oder an Ideen wie man Gesellschaften anders publizieren könnte und was ist daraus tatsĂ€chlich geworden im Wandel der Zeit benötigen die auf der einseitigen Option dazu gebracht hat auf der anderen Seite es ihm aber auch andere in die Themen der Treffen gab die Masse ihre Wunschform gemacht haben.
WARNUNG: TRANSKRIPTION PENDING @ take4 von 11
Bei der SĂŒndenfall Frau Hofer kann vielleicht nicht auf das diejenigen die das Netz propagiert haben dies am Anfang zusammengehalten haben Hintergrund aktiv waren und eine kleine Computer mit Ivan das ganze im Verborgenen gemacht haben die bei mir selber Teil davon vielleicht nicht gesehen haben dass wenn man das Netz polarisiert dann auch all das mitkommt was in groĂen Gesellschaften jemals zur Tagesordnung gehört MachtausĂŒbung Konflikte Gewaltverbrechen Alters dann auch ins Netz kommt Laurens in der einem Teil dieser ihrer unpolitischen Mailboxszene so einen Gedanken vorherrschte ich weiĂ ja Teil dieser politischen Szene die sich mit mir zu beschĂ€ftigen und die war nicht ganz so naiv ich wĂŒrde ihrem bisschen weiter in die Geschichte zurĂŒck in das erste was starten oder Herrschaftsform Leinfelden sein Medium sehen ist Zensur und das begann ja auch schon in den neunziger Jahren mit entsprechenden Gesetzgebungen und die Ecke dieses Computernetzwerk Linksysteme zu sich immer dafĂŒr eingesetzt dass es gerade keine schĂ€rferen Gesetze braucht die vorhandenen durchaus ausreichen mĂŒssen begreifen Medium zu tun haben und das darf man auch die Freiheit dieses Mediums erkĂ€mpfen mussten ja auch jedes Jahr mehr oder weniger hier auf dem Chaos Communication Congress gesungen jedes Jahr immer wieder haben clean quasi Bernecker das erkannt wird das ehemals zum Beispiel VerschlĂŒsselung der zu behindern nicht so fĂŒhrt das von Strafverfolgung hat und die Sache in den Griff bekommen sondern vielleicht eher das Gegenteil der Fall ist Anni Muellermann und Jan sofort gesagt sie wollen etwas dazu sagen weil sie ja auch dem den Kongress sehr lange kennen ganz schnell brechen und den Zahn ziehen bei LĂ€rm auch die eingangs ausgefĂŒhrter Videowand wieder im Haus ich meine jeder der sich ein klein bisschen auskennt nass in der weiĂ das ist ein und eine CIA bei allem Respekt und die US-Regierung fliegt das Mantra der sogenannten Informationsfreiheit unter weltweit vernetzten Wirklichkeit unserer Konzepte der digitalen Kolonialisierung tut’s fĂŒr namentlich Dina mich ans Unternehmen geben auch spezialisierten sich ganze Bevölkerungsgruppen in Bezug auf ihre Daten oder Verhaltensweisen wĂŒnschen und sofort zu erschlieĂen neben Google Facebook Twitter und sofort und dann auch die Wertschöpfungssysteme so zu konstruieren wie ihn die oberste Ergebnis dieser Welt die Wertschöpfung zufĂ€llig in Kalifornien anfĂ€llt also nicht alles was Informationsgehalt Propaganda wird ist auch etwas positives hat etwas damit zu tun dass gerade weltweite ungehinderte Kommunikation haben Freude und regional Störfaktoren betrachtet haben die Zensur durch Chat durchaus VerstĂ€ndnis dafĂŒr ich hab gerade einen Projekt in China und bin auf der Stein bis in den letzten Monaten und die chinesische Regierung muss ich sagen ich empfinde das als er die Java ganz groĂartiges gemacht dadurch dass sie eben Google Twitter Facebook sofort ganz klar abgeschaltet haben quasi wieder zensiert haben könnte man sagen aber dadurch haben sie’s ĂŒberhaupt möglich gemacht dass Alternativen im eigenen Lande entstehen die Daten der BĂŒrger Mangelanzeige und Wertschöpfungssystem auch dort abgebildet werden und das kann ich nicht ĂŒberhaupt nicht negativ finden sondern das ist die haben Pionier klug gehandelt und haben genau gesehen was passiert und aus der Betrachtung muss man das ganze auch mal sehen aus meiner Sicht.
WARNUNG: TRANSKRIPTION PENDING @ take5 von 11
Schulstarrsinn sind der Bundestag dann auch Google und Co. verbieten sollte definiere schön, zuspitze von Sohn wir spricht man mein persönlich Ansatz verfeinert ich halte es auch fĂŒr gewagt ich sie Nike als Vorbild zu sehen in der technischen Variante vielleicht aber die Motivation die hier die Chinesen aber einwandfrei auch mehrfach in Indochina gewesen und die Zensur und ĂŒberwachen ja noch viel drei dreister und dramatischer als es ist eher eine eine eine dreiste Idee zu sagen China hĂ€tte da Verbesserungen auf den von nicht aus besserem Mutti ich halte ja auch nicht schlecht ist dabei wenn Firmen erfolgreich sind ganz ganz fantastische Ideen die nur dadurch sich entwickeln konnten weil Firmen das einfach besser gemacht haben als andere wer redet heute noch von AltaVista kein Mensch mehr bei Google besser gemacht und so sterben und kommen und gehen Unternehmen natĂŒrlich ist das schade das viele dieser Firmen die meisten nicht aus Europa kommen oder aus anderen Staaten kommen sollen fast alle aus Kalifornien das mag auch damit ist das Umfeld dort einfach sehr viel innovative fĂŒr mich ist das aber auch nicht so Riesenproblem natĂŒrlich hĂ€tte ich gerne das auch Firmen in Deutschland oder in Europa da diesen Bereich erfolgreich agieren gibt da aber die ob den Optimismus nicht auf das das möglich ich glaube das geht mĂŒssen es nur wollen und da fehlen in Deutschland und in Europa die Rahmenbedingungen die Voraussetzungen so etwas zu machen wollen hier Totalbock in China die USA ihre Ăberwachungsidee besser verkaufen befinden irgendwie davon, als ob er darin genannten Ton liegen das die kalifornische Ideologie also das sehr spannend wenn dann irgendwie so altgediente Internet Hunde haben dann die die die die Staaten dann haben denn die Firmen haben das, einfach schon von Anfang an Teil davon die kalifornische Ideologie das ganze Bitumen war nicht ist ein Bestandteil eines neoliberalen kapitalistischen Systems was sich in den letzten 40 Jahren ausgelegt hat und so jede Epoche jedes System hat das Internet was verdient die Funktion des Internets lief und sinniert es hat mich persönlich nie passiert TĂŒftler Features kann ich mich an die Inhalte passiert natĂŒrlich beides kĂŒmmern bald von der Funktion ĂŒber die Inhalte prĂ€sentiert aber ich, von einer Seite ich frage mich so welche Inhalte können jetzt an mir Leute gemeinsam verteilt werden besser diskutiert WĂ€nde verstanden werden und da sind wir ganz weit hinten weil und da muss ich leider die semantischen Lerninhalte passen und wir so geil waren auf dieses Spiel das funktioniert der Spielverlauf auch deswegen Spielzeug speichern irgendwas macht was tolles Manndecker nicht ĂŒber Nacht, der Sinn dahinter ist diese Sinnfrage lĂ€sst sich nicht vom Wahlvolk aus beantworten die letztlich nur formal von was wir als Menschen holen und er ist natĂŒrlich und gab viele positive Utopieinhalte sehen also liebe Tiere leugne gewesen wĂ€ren aber schon die Idee das Wissen eben vermitteln kann und anschlieĂend so tolle Leuchtobjekte die auf auf Wikipedia durchaus haben wir auch den Kern einer anderen Art von AufklĂ€rung nur wissen wenn man den Raum stellt ist halt eben noch in nicht noch nicht von Menschen reflektiert worden verinnerlicht worden fĂŒr gut und schlecht gefunden worden verbessert worden ausgebaut worden umgebaut worden und wie sagte man das System nicht kennt kann man auch nicht Ă€ndern ich glaube wir haben den jetzigen Impulse fragen mĂŒssen welche Portugiesen Franz Ende mit Unwetter seit 2007 Business Kapitalismus als letztes auch gescheitert ist er eine Leute BĂŒrstesystem ist der Aufenthalt) man soll ja Chinesen wittern ihre Chance der allerbesten scheint versagt zu haben und das Internet ist ja auch ein Bestandteil des Internet als ein aufklĂ€rerisches Element sieht kann man dadurch einiges damit machender man muss sich halt ĂŒberlegen wie sie auf ihrem ansonsten 100 aus und nicht wie kann man den Button noch weiter von links nach rechts verschieben und sowas beantworten die Fragen Rocky Java Developer nachdenkt was du mit ĂŒberzeugenden machen kann das ist wohl diese SelbstbeweihrĂ€ucherung ich kann sie auch nicht mehr hören kann sowohl von den Funk Solisten als offenen Inhalts dabei reicheren Buch nicht weiter zu nicht mehr hört man den nĂ€chsten Schritt machen und sagen was ist denn jetzt Phase.
WARNUNG: TRANSKRIPTION PENDING @ take6 von 11
Und da sind mittlerweile woanders was fragen wollen keine Antwort gibt es neue Fragen zu diskutieren kommt ebenso diskutieren meine Frage dann eine Bio Ware d.h. Bastler in Liebe Tiere selbst VorlĂ€uferin und eben Mailboxen sie am Samstag ziemlich was sie tut das ĂŒber gerettet unserer Zeit im auch in der groĂen Technikerfinder fĂŒr mich nicht ganz so angesprochen den Eindruck gewinnen wir nĂ€mlich die Erwartung mal gemacht und Hans wohl auch nicht geschafft den nĂ€chsten Generation Platz machen diese Erfahrungen laufen also ich denke das ist Wikipedia jetzt erlebt diese komische kleinere PlĂ€tze schon um die 15 Jahre oder Eliten sind Strukturen die Kammern wegen geschickter Geschichte guckt auch noch Weideland wenn der Druckpresse wieder finden also Medium kommt auf neue soziale Bewegungen bemĂ€chtigen sich dieses Mediums stecken groĂe Hoffnungen dann auch richtig was versichertes Medium dieser neuen sozialen Bewegung mein Raster im Kopf ist jetzt die Erfindung der Drucktechnik und die protestantischen FlugblĂ€tter versandte Mus wĂ€re nicht so groĂ geworden wenn ich diese neue Technik gegeben hĂ€tte dann kommt die Gegenseite in dem Fall die AufklĂ€rung und das Medium an sich und damit das Medium, tabuisiert es und ist ganz böse und dann allgemeines Medium und die neuen Taliban suchen sich ein anderes Medium finden wir neben Geschichte mutmaĂlich grausam gewesen wie der Fachmann und was machen wir damit was kann daraus lernen was schon so in den neunziger Jahren bei diesen Mailboxnetzen schiefgegangen ist nĂ€mlich Beharren auf falschen Strukturen Festhalten an gewordenen Vorlieben hat und welche Regeln sich geschaffen ein fĂŒrchterliches Regelwerk des frei mit mehr besteht also den könnte man ja auch was lernen und das könnte man ja weiterzransformieren.
WARNUNG: TRANSKRIPTION PENDING @ take7 von 11
Das Morgenland nutze die Geschichte wiederholt gemacht werden wie leichtfertig ansĂ€ssige Stelle Jimmy Schulz reich an angreifenden AnsĂ€tzen ja dessen Fehler gemacht worden und es liegt nicht nur in der Szene oder an den Orten das Mahlmann vorangetrieben haben dann ja die haben sich dann mit der Technik sehr viel intensiver auch mit den philosophischen Gedanken zu logischen und politischen Auswirkungen was kann ein nicht auswerten und wie muss man das Gestein was dazu gefĂŒhrt hat dass manche dieser nett Mailboxnetze sich angefĂŒhrt haben wie KleintierzĂŒchtervereine es keine Namen kleinste Tiernetze und dem Kulturpessimismus jemand wegen zu treten ganz klar das Internet ist eine gute Sache ich bin da echt fest von ĂŒberzeugt wir haben einen weiteren Fehler gemacht auf dem Weg dahin um das weiter zu verbreiten und das Bildungssystem nicht als plötzlich das Internet das einordnen der Witwen Eindhoven und die Massen erreichte und die heutigen sogenannten des nettes wachsen in eine Welt hinein oder falschen fertig Gast mehr selber programmieren oder selber verstehen gar nicht mehr weil das Telefon kann schon alles man muss sich ein Vokabeltrainer nicht selber programmieren muss auch die Mathe App nicht selber programmiert ist alles schon da und dann werden anscheinend viele heute in der Schule immer noch wie ein Dampfmaschine funktioniert aber mitnichten wieder das Internet forciert und Zwangs einverleiben sich dann nicht einmal Technik darunter halte es fĂŒr essenziell wichtig das wir verstehen und in der Schule beigebracht bekommen wie das zusammenhĂ€ngt und wie es funktioniert einerseits und zweitens wie funktioniert ein nicht Kommunikation zwischen der Spree noch gelernt wichtigste Zeitung auf Seite 42 Teilhabe und jene Zeit Zeitung und hatte da brannte dann ĂŒber die FDP schreibt wiederum anders zu beurteilen habe aber lernen wir in der Schule ihren Wikipedia Artikel zu bewerten ist wichtig willen dahinter ĂŒberprĂŒfen kann nicht nur ebenfalls nur vom Lehrer und da muss glaube ich Bildungen von beiden. Noch einmal die das technische VerstĂ€ndnis und einmal auch aus den an dich Medienkompetenz und wie eigne ich sie mir eigentlich an.
WARNUNG: TRANSKRIPTION PENDING @ take8 von 11
Gemacht wir gerne Wikipedia zitieren Fachgebiete hier studiert und ĂŒberprĂŒft die EintrĂ€ge anhand von anderen Lexika auf Frechheit und Strecken waren toller Lerneffekt fĂŒr die Studierenden der Studierenden zweite Semester Dublin weil die Menschen gemacht groĂer Effekt und es gibt andere Lexika dann auch Fehler mit dem muss ich das vergleichen Wikipedia kann gar nicht so schlecht weg und wandte kritisch damit kommt es ein bisschen vor wie der Kampf um die Wahrheit als wenn es so etwas geben wĂŒrde und das ist glaube ich ein Sekundenproblemen damit wirklich von Medienkompetenz oder von Technologiekompetenz sehen dass ich meine geehrte PreuĂ die Wikipedia auch ein bisschen geprĂ€gt haben und die Besitzstandunwahrheit Fahrer Dieter Tages ihre Fachgebiete verteidigen entgegen allen kontrĂ€ren Informationen jemand dazu tragen kannst du ein Thema das kann ja endlich auch nicht der Evolution letzter Schluss sein bin nicht sicher ob wir wirklich die Auseinandersetzungen und schon irgendwie eine Lösung gefunden haben um mit kontrĂ€ren auch kulturellen Arten und Weisen Dinge zu empfinden umgegangen zu sein meine gibt ja viele LĂ€nder die Pornographie beispielsweise Netz zensieren usw. sofort aber die tun das nicht gegen ihre Bevölkerung sondern das ist der Wunsch der Bevölkerung weilte das als Problem empfinden wenn Pornographie verfĂŒgbar ist und das ist auch eine Wahrheit mit der man mal umgehen muss ich glaube dass wir da noch ein bisschen am Anfang sind und das auch unterschĂ€tzt haben in der Art und Weise, die ausrichten kann habe viel zu wenig ĂŒber die Wertvorstellungen und unterschiedlichen kulturellen Arten und Weisen Dinge zu empfinden mit ihnen umzugehen und sie fĂŒr sinnvoll zu finden oder nicht fĂŒr sinnvoll zu empfinden Datenbits agieren und also ich glaube heute sind es den meisten Menschen immer noch besser damit getan man sie irgendwie mal in zehn verschiedene LĂ€nder schickt und um die damalige Kultur so weitergeht als wenn sie eine lange Internetrecherche schickt man eilig gehabt taktieren vor Ort begreift irgendwie unterschiedlich Menschen sich auf den InformationsrealitĂ€ten wĂ€ren und wie sie verarbeiten wir damit umgehen kann und daraus etwas sinnvolles abzuladen also so eine Wahrheit findet man leider die kriegste nicht ĂŒber eine Wikipedia oder sowas vermittelt
WARNUNG: TRANSKRIPTION PENDING @ take9 von 11
Wenn man als Wikipedianer mal auf anderen Sprachversionen von der Form nach sich jetzt driften mich die RealitĂ€t die kulturelle RealitĂ€t hinter dem Schreiben meiner EnzyklopĂ€die die Adi Menschen direkt bestehen und wie sie sich dem Schreiben eines Artikels nĂ€her verfolgt eine KulturtĂ€tigkeit einen Artikel weiter schreiben doch viele andere kulturelle TĂ€tigkeiten die mit dem Internet durch das Call operative Insignien können aber eben halt auch gelernt werden mĂŒssen miteinander Dinge zu tun aber eine ganz spannende Erfahrung und machte noch nachdenklich und diese Wikimedia das quasi muss ich dann die die Communities aus den einzelnen LĂ€ndern treffen immer das ist aber ganz normal teilnehmen und das war mir ganz spannend Raum die genau in diese Richtung geht wenn wenn jetzt ein Netzwerk haben digitales Netzwerk eine Internet haben was aber die praktische Ebene des kulturellen Fahrens eben nicht ersetzt sondern gezielt etwas ist was uns auf der Schrift eben aber auch mir mehr auf der Audio und Videoebene ermöglicht uns einander zumindest mal reduziert kennt sogar zu begegnen, man aber neu nachdenken und daraus auch neue SchlĂŒsse ziehen könnte was könnte die Aufgabe sein das wir das Internet als aufklĂ€rerisches Tool auch mehr Menschenaffen glauben an der Stelle kann die Bildung der Schule machte die Lehrer die das können sofort Initiativen geben immer realpolitisch an den jetzt nicht fĂŒrs Viertel lang wĂ€re fĂŒr mich eine der ersten Aufgaben die Beziehung der Lehrerschaft wirklich wunderbares Eckhaus macht Schule gibt oder dass es auf Wikipedia Projekte gibt die eben diese Skills diese FĂ€higkeit digitale MĂŒndigkeit vermitteln aber eins ist das der Kernaufgabe eines heutigen Lehrers und de facto ist es das nicht und gerade von den neun Lehrer von jungen Lehrern gibt es eine Verweigerungshaltung Haltung die mich irgendwie irritiert wie auch deren Herkunft ich mir mal ganz erklĂ€ren kann und nicht fĂŒr die Seite verbirgst du weiterhin gehen weil die HĂ€nde schon sehr oft und sehr intensiv gefĂŒhrt ich will lieber noch mal waren die Mueller Marco Nachfrage nicht sie gerade so verstanden dass das im PlĂ€doyer dafĂŒr war das doch mal das ganze technische Schnickschnack sozusagen nicht so wichtig nehmen und so so so hoch bewerten und auf das was zum Beispiel bei Facebook an der man also Rhythmik lĂ€uft es ja auch Sohn zum Passwort was im Moment sehr sehr sehr stark diskutiert und alles wird von Algorithmen getrieben das sonst das herunterfahren und lass uns lieber gucken was du da nicht fĂŒr Menschen unterwegs im Internet was kommunizieren die und das Internet selbst eigentlich nur als Informationskanal betrachten der eigentlich nichts positives nichts Negatives will ich sie falsch verstanden klein bisschen also es gibt ja den Begriff der liberalen Ăkonomie oder dieser auch kalifornische Ideologie ist das ist das Handwerk auf das aus den neunzigern wenn Sie heute mal mit Leuten aus Russland reden oder so fĂŒr dieses Jahr liberale amerikanische Handlungsweise und d.h. eben diese in der TV gefriert im Frieden heiĂ in die Freiheit anderer LĂ€nder zur Kolonialisierung in die man so tut als ginge es um Meinungsfreiheit um in Wirklichkeit die eigenen Systeme da reinzudrĂŒcken und den technologischen Vorsprung der zweifelsohne harsch dazu auszunutzen um neben den eigenen macht Einfluss Raum zu erweitern durch die ErschlieĂung von eben erkunden oder Teilnehmerkreisen aufeinander und die Frage ist ja also die Technologie ist nicht mehr neutral das es erst mal zu Didi war vielleicht Baunatal und die kann aber noch neutral sein aber die Art und Weise mit exportiert wird wie sie massiv vermarktet wird wie sie in den Apps vorinstalliert auf dem Mobiltelefon kommt und sofort das ist nicht mehr neutral ans Eingemachte: das sind dadurch nicht eine machte zu viele MĂ€chte sind heute die ihre individuellen wirtschaftlichen ökonomischen sonstigen RealitĂ€ten haben diese weiter zog und jetzt erst auf der anderen Seite unterschiedliche LĂ€nder und das ist es was ich meinte den unterschiedlichen Kulturen die aus unterschiedlichen GrĂŒnden sagen wir das wollen wir wollen weder eine digitale Konditorei natĂŒrlich in Afrika teilweise die das sehr schnell begreifen weiĂe Kunden Realisierung auch noch Hauptstadt Kiel erlebt haben und damit mit dem Vokabular vertraut sind das fĂŒr sie teilweise in SĂŒdamerika und die sich auch die Frage stellen also momentan irgendwie gerade mit digitalen SanitĂ€tern werden wir das tun so vorsichtig und welche Konzepte entwickeln wie wir das sicher sein können wenn Google eine feste und SchlieĂung der Schulen an und da muss man dann auch in Deutschland wahrscheinlich doch ehrlich sein Markus Gabel zitiert und sagenhaltige HĂŒtte Jugendliche die Zukunft so einfach ist das klar kann man es nicht formulieren Entzuges ist ein bisschen brutal und ich bin kein Gewissen aber an der Stelle muss man einfach sagen muss immer vorsichtig sein mit welchen KrĂ€ften hier was vorangetrieben wird und welche Abwehrmöglichkeit ĂŒberhaupt noch fĂŒr LĂ€nder gibt es Menschen gibt die sagen sie möchten jetzt aber nicht dieser globalen Ăberwachung und Macht und RealitĂ€tsmaschine angeschlossen sein sondern sie möchten vielleicht Eigenarten bald wieder den achtziger die Chance zu tun seine eigene experimentelle Art und Weise entwickeln und dazu braucht man ja erst einen Freiraum um das zu tun so die Falco sind diese FreirĂ€ume noch Sichteten sie anders entwickeln kann den Eigenschaften Gesellschaften und Staaten sozusagen versuchen Tiere ihre Ordnungen dann wenn sie auf Menschenrechte angeht durchzusetzen und die Menschenrechte eingehalten werden dann versuchen durchzusetzen das ist ja eine Seite kann man drĂŒber diskutieren ob das immer so der Fall ist China oder ĂŒber Russland leben auf der einen Seite sieht man ja auch mittlerweile in Europa ja sowas wie eine zarte Pflanze der Gegenbewegung gegen Google oder gegen Facebook das wurden mir zumindestens von der EU-Kommission auf dem wirtschaftlichen fahr versucht durchzusetzen auch die ITU Datenschutzverordnung habe einige so verstanden dass es auch ein aufbĂ€umen gegen die groĂen Informationskonzerne aussehenden den USA ist Jimmy Schulz sind wir das auch so das da Abend die europĂ€ischen Gesellschaften auch ein bisschen reagieren?
WARNUNG: TRANSKRIPTION PENDING @ take10 von 11
Ja das ist aber schon seit einigen Jahren so ich hab immer mal wieder die Bestrebungen ansatzweise einer europĂ€ischen Suchmaschine aufzubauen nicht in den Internet erbost zu grĂŒnden wie sind eher schnell wieder verschwunden aber die Idee dahinter eine eine EigenstĂ€ndigkeit eine UnabhĂ€ngigkeit auch von den USA insbesondere Zugewinn zeigt sich aber auch und da kann sie auch einen Fortschritt zu sehen zum Beispiel gerade bei der eingangs erwĂ€hnten Loslösung Herauslösung der eigenen aus der Kontrolle der US-amerikanischen Regierung das ist ein kleiner technischer Schritt aber als politisches Symbol sehr viel gröĂer gewesen vorne Sachen war sehr froh das ich da die letzten zwei Jahre mitwirken durfte der nĂ€chste Schritt muss natĂŒrlich sein ĂŒberlegen die Kondensatoren die aus Selbstorganisation des Internets auch aus den amerikanischen Rechtssysteme auslösen heute immer noch ist die Eigenjahr eine Amortisation nach kalifornischen Recht befassen mĂŒsste eigentlich ihren Sitz woanders entfĂ€llt auch da entbrennt momentan eine eine nicht unwesentliche Debatte das wĂ€ren so Schritte die in die UnabhĂ€ngigkeit der Organisationen der der Basisinfrastruktur schmal sicherstellen könnte und darauf kommen weitere Schritte auf die wirklich möglich war gerade beim Auslösen eigener Medizin es gab damals in RĂ€umlichdeals plötzlich und die Wohnung ausgehalten der einer Ăbereinkunft etwa mit der Union Ă€hnlichem am Dienstag verhindert das tatsĂ€chlich zu so etwas Ă€hnlichem wie einer international Verwaltung auch regionale Möglichkeiten Entwicklung zulĂ€sst kommen und ich bin relativ froh dass die UNO und vor allem die IT wurde Internetstarter Telecommunications Union daraus gehalten, weil dort werden die Interessen von Nationalstaaten und von GroĂunternehmen vertreten und eben nicht die Interessen der User und User und das ist hingegen in der eigenen sehr wohl gewĂ€hrleistet also ich halte eine ein Internet unter GroĂunternehmen sind eigentlich so wichtig wie alles in Karlstadt nahm kein Stimmrecht weder Sport noch sonst ĂŒblichen ein sie haben ein Art und weise ich war irgendwie auch in der Eifel und wende die Briefings der US AnwĂ€lte gegenĂŒber dem Wort am Vorabend der offiziellen Entscheidungsfindung immer diese mitverfolgt der Langgasse mal ganz klar 20 nichts tut und irgendwann aufzuregen schlimmstenfalls wurden hat Regeln verabschiedet um den Regierung nach auĂen in das zu geben was sie wollten ohne dass tatsĂ€chlich Schaden entsteht etwas versteinert sichergestellt ist die Policies gab aber keinen Frost und keine Umsetzung gibt und dass unsere diplomatische SchachzĂŒge dann um sozusagen das Ergebnis darzustellen aber also den wirklichen Einfluss der Zivilgesellschaften kann ich auch nicht attestieren auch wenn ich da als Vertreter der Zivilgesellschaft Wall am Ende des Tages ist das auch Industriepolitik was da gemacht wird und das ist ja heute noch viel schlimmer geworden dass ich das sowas wie Google fĂŒr das unerheblichen Einfluss hat und die Menschen organisiert sind gibt es ja zunĂ€chst mal gar keine institutionalisierte Vertretung einer Zivilgesellschaft weil die Zivilgesellschaft ist ja erst mal irgendwo entstehen sollte denn entstehen denn dieses Thema in den Goldbarren stehen kann das ja gar nicht wahr oder verlangen genau die Fragen des TV Gletscher fĂŒr mich das Jahr zwei und dann mal weg da der Westen muss sich auch neue finden diese MachtkĂ€mpfe natĂŒrlich haben wir ein System was gegen andere Filme kĂ€mpfte und das in Afrika werde dagegen ja der alte Westen auch neue finden mich seelisch und ich sehe zum Beispiel durchaus im Internet erkennen wo man ĂŒberhaupt von den Genossenschaften grĂŒndet er sich selig viele kleine Fransen einer anderen Idee des West der Westen ambivalent ist und dass fĂŒr auch mit dem Internet keine Engel werden es auch klar Aufgabe darin dass der Westen ist auch mit dem Internet gespielt vorgehalten worden du musst jetzt fragen ob es schafft gegen die autoritĂ€ren KrĂ€fte und es ist nicht erschienen sind vielmehr die autoritĂ€ren KrĂ€fte sind im eigenen Land und die Demokratie fĂŒr die AuffĂŒhrungen dafĂŒr wurde Westen ja neben der Marke auch steht muss ich jetzt fragen wie können wir das mit diesem wunderbaren Netzwerkmedium Internet wie können wir das so beeinflussen.
WARNUNG: TRANSKRIPTION PENDING @ take11 von 11
So ist aber noch nicht die drei Rezeptschritte bekommen die weich brauchen um das Internet doch noch die Welt retten kann und deshalb letzter Versuch es zu machen am Ende der Sendung meine Frageanschluss Frage ich fand es auch nicht Gary Nowak an was wĂŒnschen sich denn jetzt ganz konkret fĂŒr das Netz im kommenden Jahr 2017 ich wĂŒrde mir wĂŒnschen dass diese ganzen kleinen positiven AnsĂ€tze die wir geschrieben haben und die man in ganz vielen StĂ€dten in Europa auch feststellen kann versuche andere Lebensformen zu leben sich zu vernetzen und wieder Theorien zu entdecken sich mit den Rahmenbedingungen zu beschĂ€ftigen dass die das dafĂŒr passende technische Werkzeug finden fĂŒr sowas wĂ€re zumeist lediglich der CCC Kongress dar dabei zu helfen und zusenden nĂŒtzt vielleicht nicht wirklich gut oder ich hĂ€tte dir und mit dem könnte es gehen dass ich diese AnsĂ€tze einer zehn unverhofft auf die richtige Technik suchen damit etwas bewirken und was sind Ihre WĂŒnsche oder was sind ihre VorsĂ€tze fĂŒrs Netz digitaler dezentraler FreirĂ€ume die in einfacher Art und Weise auch von Menschen zu bedienen sind nicht in Anspruch an Techniker zu sein das ein ich die alte Vision und das ganz groĂartig sicher sein verschlĂŒsselte digitale dezentrale RealitĂ€ten und weiter fort also wir brauchen das ist ganz Taiwan es gibt ja viele FreakansĂ€tze die welche auch hier eingangs erwĂ€hnt haben aber nicht alle sind eben schon von Menschen mit ihm war da muss noch viel passieren das verbrauchen mir Leute die UI Unix experience messtechnisch ausdrĂŒcklich damit hinzubringen und d.h. auch das diese technische Kommune die man bisher den Anschlusszug muss mit Leuten die sich mit Menschen auskennen und die sich als Leiter Schmalfrage scheitern wie man Systeme suboptimal machte sie auch von von der GroĂmutter bis zum Klassenlehrer usw. vorgegeben sind also das kann nicht das können wir ja nicht den Konzernen ĂŒberlassen die diese Leute womit alle haben und bezahlen und da ganz wunderbar uns in Ihre Systeme eingebunden Frage und die Schulz allerdings unter Ausdehnung des Bundestagswahlkampf 2000 was ich mir wĂŒnsche, Voraussetzung dafĂŒr ist das an die gerade gesagt hat ist die beste Bildung gebrauchen die Kompetenz zu schaffen die hier gefragt ist technisch wie aber auch Medienkompetenz wĂ€re auch in der Ausbildung die Software stellen kann da wo noch LĂŒcken sind es sind LĂŒcken und geladene Nutzbarkeit an ich wĂŒrde mir wĂŒnschen dass möglichst viele Menschen an Veranstaltungen organisieren und besuchen bei denen man sich schlau machen kann ĂŒber digitale selbst Dateien wie schĂŒtze ich mich denn vor Staaten wie auch fĂŒr Unternehmen und kann das Internet so frei genieĂen und benutzen wie wir es uns mal vor vielen Jahren in ihrer Vorstellung fĂŒrs nĂ€chste Jahr vielleicht auch unter dem besonderen Blickwinkel Wikipedia Wikipedia will ich einfach die Menschen auf dem Vulkan tanzen selbstbewusst aber selbstkritisch weiter tanzen und aber das wichtiger d.h. vor einigen dass diese digitale MĂŒndigkeit in einer Breite nun vermittelt werden muss und dass auch der Aufkauf von den ich auf den Vulkan tanzen weil sonst digitale MĂŒndigkeit impliziert auf den Menschen wieder mĂŒndlich zu machen ich hab das GefĂŒhl das nicht alle digitalen MĂ€nnlichkeit in der Bevölkerung ein wenig zu kurz kommt gerade das von der auch ĂŒber die digitale MĂŒndigkeit auch eine allgemeine MĂ€nnlichkeit wieder zurĂŒckgewinnen kann und dafĂŒr gehört auch fĂŒr mich genau das ist auch in der Wikipedia gefĂŒhrt wird bei 15 Jahren Wikipedia sich zu fragen welche Verantwortung hatte die Wikipedia als siebtgröĂte Website in Deutschland klar Weine auch in ihrer Wirkung auf die Gesellschaft nicht nur ja aus der Traum oder aus der Traum kann das Internet jedoch noch retten das war Titel dieses gute GesprĂ€ch zum GesprĂ€ch mit auch in 2017 mĂŒssen die Netzaktivist dann doch noch mal eben wieder die Welt retten sie kommen nicht, um kann das Internet doch noch die Welt retten sie wĂŒrden eine Aufnahme vom 33. Chaos Communication Congress 2016 in Hamburg diskutierten Professor Gabriele Hofackermedienwissenschaftlerin an der Hochschule fĂŒr Technikwirtschaft und Kultur in Leipzig Jens Best Politikwissenschaftler und Publizist Andy Mueller Waggoninformatiker und Mitglied des Chaos Computer Clubs und Jimmy Schulz Internet Unternehmer und Netz Politiker die GesprĂ€chsleitung hatten Manfred Kleiber und Peter Welchering.
Pretty Easy Privacy
ich habe ganz bewusst versucht einen draht zu dem PEP projekt zu bekommen. weil ich gerne helfen möchte. zu dem ganzen thema email-crypto hab ich dann nach dem congress noch zu dem tag #wefixthenet folgende schöne seite gefunden:
I found the panel „Panel on opportunistic email encryption“ with Holger Krekel (Autocrypt; 2nd from left), Neal Walfield (GPG; 3rd from left) and Volker Birk (p?p; 4th from left) interesting enough that I post-processed their audio using auphonic to make that audio actually work for me. here it is…
net2o
through watching the panel video and visiting the website from 32c3 (aka #youbroketheinternet) i found the net2o initiative which claims
net2o is the attempt to reinvent the Internet. [âŠ]
A peer-to-peer network, where services like search engines or social networks aren’t offered by big companies, who in turn need to make money by selling the privacy of their users. Where all data is encrypted, so that access is only possible for people who have the key and really are authorized. Which layman can use without cryptic user interfaces. Where the browser is a platform for running useful applications without the mess of Flash and JavaScript. Without the lag of „buffer bloat“ and without the speed problems of a protocol not designed to be assisted by hardware.
Dann war ich kurz in Console Hacking 2016: PS4: PC Master Race (Video) bei dem mir aber sagenhaft schlecht geworden ist, angesichts der stĂ€ndigen Wiederholung von „You just need to…“ in Kombination mit „It’s easy you see..?“ so dass ich dann eher schlecht gelaunt da rausging. So eine BullenscheiĂe kommt halt dabei raus, wenn man den Rechner in den Adapter bzw. das Kabel packt (siehe Lightning, HDMI, …). Ich sah mich genötigt, mit dem Gedanken zu spielen, was denn passieren wĂŒrde, wenn auf dem 34c3 dann jemand einen Rechner vorstellt, der ausschlieĂlich aus handelsĂŒblichen Adaptern zusammengebastelt ist und prinzipiell in der Lage wĂ€re eine MondlandefĂ€hre vollautomatisch mit aller Sensorik, zu landen und gleichzeitig LIVE Videostream zu liefern. Ach was solls! SONY halt.
Dann habe ich notgedrungen aus Versehen ein paar Minuten Fnord News Show abbekommen, weil ich dachte in Saal 2 liefe was Spannendes, nur um dann festzustellen, dass da der Overflow-Room fĂŒr Saal 1 war. D’oh! So langsam mĂŒsste ich das ja endlich gelernt haben.
Ebenfalls spĂ€ter am Abend war ich in Saal 1 zu No Love for the US Gov.: Why Lauri Loveâs case is even more important than you thought (Video), ein Event das mich ehrlich gesagt schockiert hat. Als ich den jungen Menschen da auf der Videowand sah, habe ich jemanden gesehen, der ernste Probleme hat. Und SCHON WIEDER ging es um die UK und eine bevorstehende Auslieferung an die USA. Schon wieder sehen wir jemanden der angesichts der Aussicht in den USA fĂŒr Lebenszeit eingeknastet zu werden, mit dem Gedanken spielt sich das Leben zu nehmen. Zum Kotzen! Eines war mir unverzĂŒglich klar, UK ist von meiner Reiseliste bis auf weiteres gestrichen und ich werde auch Freunden davon abraten diese heruntergekommene, helfershelferische, sich an die USA stĂ€ndig anbiedernde Banana-Monarchie zu besuchen. Un-be-liev-able!!11elf Ich versuchte so gut es ging einen gewissen Abstand einzunehmen, weil mir sowas sonst schnell zu nah geht.
Drama / Climax
Alles in allem, bin ich lange nicht so schlecht gelaunt von diesem Congress gekommen wie beim 30c3. Meine Schutzschild-Strategien haben groĂteils funktioniert. Trotzdem hat es fĂŒr mich persönlich sowohl im Positiven als auch im Negativen mehrfach einen „Hullbreach-Alert“ gegeben.
Ein positiver Einbruch ist bedingt gewesen durch mein Floatie-Verhalten, die Session+Workshop ĂŒber die ich nichts schreiben werde. Zwei negative HĂŒllenbrĂŒche haben mein Gesamterlebnis leicht getrĂŒbt, sind aber wohl als Betriebsunfall oder allgemeines Unwohlsein im Betriebsablauf zu verbuchen.
Zum einen eine hinter den Kulissen ausufernde Stressituation in der Shift-Coordiantion, bei der ich durch jemand anderen massiv gestresst wurde, weil dieser sich ohne die Kompetenz dazu, dazu aufschwang den Leuten um sich herum Befehle zu erteilen. Das war fĂŒr mich der Grund, meine letzte Schicht an dem Tag wieder auszutragen und auch dem weiteren Abbau nicht mehr zur VerfĂŒgung zu stehen, dabei war ich soweit eigentlich noch fit und operativ.
Eine ebenfalls ĂŒberraschend krasses Ereignis war dann noch eine mir sehr wichtige Kommunikation die vollends auf die schiefe Bahn geriet durch ein offenbar massives MissverstĂ€ndnis. Ich hatte professionelles Verhalten in der Kommunikation erwartet, traf aber unerwarteter Weise auf ein Verhalten das man oft sieht, Kritik wurde fĂ€lschlicherweise auf die eigene Person bezogen, alles was nachfolgte wurde nicht mehr wahrgenommen. Die Kommunikation endete mit dem wortlosen Fortgehen des Kommunikationspartners.
Meine Lehre daraus:
sich nicht unter zeitdruck setzen lassen (notfalls gesprÀch besser vertagen)
erst tonnenweise lob ausschĂŒtten bevor man zaghaft mit kritik um die ecke kommt
nicht durch die position blenden lassen, bei kritik sind alle menschen gleich
vor einem gesprĂ€ch das kritik enthĂ€lt dreimal prĂŒfen wer der beste adressat ist und da keine kompromisse eingehen und nur den besten adressaten wĂ€hlen
Fazit
Ich war mehr als happy dieses Jahr viele Anlaufstellen in Form von Freunden gehabt zu haben. Sowohl aus Hackerspaces der eigenen Stadt als auch Freunde von weiter weg konnte man treffen und mal wieder fachsimpeln. Und ich konnte endlich Nick Farr wieder begrĂŒĂen und persönlich willkommen heiĂen.
Das i-TĂŒpfelchen fĂŒr mich war, dass ich es geschafft habe eine Demo der Oculus Rift auszuprobieren und so die finale Version der VR mit Pirate Practice (siehe auch) endlich mal selber in Augenschein zu nehmen. Das schaut etwa so aus…
Danke an dieser Stelle an den freundlichen Herrn, der da sein privates GerĂ€t fĂŒr die Allgemeinheit den ganzen Tag lang desinfizierte und die Leute einwies. Was fĂŒr ein groĂartiges Engagement. Ich war & bin fasziniert von der VR Welt. Die Addiction Komponente schĂ€tze ich bei mir als sehr hoch ein, gut das das Ding noch teuer ist.
Die Lounge hat mich leider nur einen Abend gesehen, aber der war durchaus gut. Ich denke der Place to be war die Schneekugel am Abend. Ich stand einige Meter davon weg und mir hat die Musik darin deutlich besser gefallen als in der Lounge. Auch die Spontan-Lounge an Tag 3 vor dem Klo im Foyer war ein Knaller.
GroĂartig war wohl auch die Closing Ceremony. Ich war da nicht live dabei aber die Aufzeichnung ist schon cool.
Auch wenn der 33c3 WIEDER keine antwort auf die 30c3 attacke gegeben hat und das motto nicht schlechter passen konnte… werde ich dem motto von mitch folgen: „Geek the Sh*t Out of This“.
da wurde mit wunderbarer akribie ein consumerprodukt fĂŒr paar euro aufgemacht und feinsĂ€uberlich seziert. aus meiner sicht ein beispielhaft schöner reverse engineering hack, der fĂŒr mich auf vergleichbar coolem, wenn nicht gar etwas höherem hack-niveau lag wie der Hacking iButtons vom 27c3. da werden schöne <3 erinnerungen an das BCC wach in mir.
Nachdem ich den JahresrĂŒckblick geschaut habe hab ich festgestellt, dass ich eine Quarks&Co Sendung verpeilt habe. Liegt halt daran, dass ich ZwangsPayTV nicht mehr wirklich auf dem radar habe... auĂer halt ĂŒber Mediathek-view. Hier die Quarks&Co Sendung Quarks & Co HD: Cyberwar – 7 Dinge, die Sie wissen sollten (Depublizierungsschutz) vom 15.03.2016.
Die Veranstaltung die ich mit lautem Kawumm verpeilt habe und an der ich echt gerne teilgenommen hÀtte war die Hebocon.
Ich hatte die Session am Tag 2016/12/27 16:00 sogar in der App gebookmarked, aber hab es einfach nicht zusammenbekommen ZWEI veranstaltungen (das briefing + workshop an TAG 1) UND den battle an TAG 3 zusammenfĂŒhrend zu koordinieren. Hinzu kam Verwirrung, was jetzt galt im Wiki „Hebocon“ oder „Shitty Robots“
Ich zitiere:
Join with your derpy bot to fight your nemesis! Push it off the table or knock the enemy over. No weapons. No advanced controllers. No tears. Don’t take it serious.
Hebocon is a robot sumo-wrestling competition for those who are not technically gifted. It is a competition where crappy robots that can just barely move gather and somehow manage to engage in odd, awkward battles. This kind of robot battles was invented to enable people to participate without much knowledge and financial resources. Robots should be built to be able to move (sometimes they don’t), must be lighter than 1kg and smaller than 50×50 cm. The battlefield will be 100×50 cm. Don’t use weapons, advanced self build controls or autonomous mechanisms. Winners will be determined by knockout, points and audience.
Das groĂartige Video vom hebocon Battle ist ausgesprochen sehenswert und lustig. Bei nĂ€chster Gelegenheit an einer Hebocon teilzunehmen werde ich meine Chance nutzen. Elektroschrott hab ich hier zu hauf rumliegen.
alt33c3
so richtig mitbekommen hab ich das nicht… hab nur irgendwann in mein TL gesehen, dass es das #alt33c3 hashtag gab. dann gab es plötzlich eine crowdfunding webseite und dann eine webseite und dann ein wiki. nach eigener definition sollte das alt33c3 eine art 33c3 everywhere sein hab ich den eindruck. denn auf der webseite heisst es:
a parallel event to watch the 33c3 video streams with like-minded people.
und
AltC3 is an independent event organized by volunteers. The idea was born when the tickets of the annual 33C3 were sold out just a few minutes after the ticket pre-sales started, and as a result many people were left without a ticket. We are unsure exactly how many but the number 2000 was mentioned.
Our aim is to create an event where everyone will be able to watch the live streaming of 33C3 without losing the chance to meet like-minded people.
AltC3 will be held at the same time as 33C3 (27-30th December 2016).
Es gab offenbar ein eigenes Programm, das nicht nur aus den Streams des 33c3 bestand? (Das ist eine Frage.) Wer da mehr zu weiĂ, weil er vor Ort war bitte mal melden, ich bin neugierig. =)
Weitere Posts / Nachbetrachtungen
Logbuch Netzpolitik – LNP205 Wir haben Cyber gemacht bevor es cool war und so hieĂ
Why do I blog this? Weil ich das als einen bequemen und gut referenzierbaren Weg fĂŒr Feedback als Holschuld ansehe, es in mein Blog zu schreiben. So hab ich die Kontrolle ĂŒber meine Daten, das Feedback kann referenziert werden von anderen oder eben ignoriert. Finden wird man es vermutlich eh nur per Suchmaschine, wenn man sich fĂŒr die Nachbetrachtung interessiert. Ich werde es nicht promoten. Die die es betrifft kenne ich nicht, deshalb kann ich sie nicht adressieren (keine E-Mail, keine Telefonnummer, keine public Crypto-Keys, keine Connection.). Wer meint es betrĂ€fe ihn der kann sich das hier halt abholen oder es wegignorieren, was ihm halt lieber ist. Jeder kann gerne in den Nachbetrachtungsdiskurs eintreten ĂŒber die Kommentare.
Ich habe oben initial 29c3 und 30c3 zweimal verwechselt⊠einfach weil ich den 30c3 eigentlich mit der positiven lounge und eröffnungsmusik assoziiert habe… das gehirn verdrĂ€ngt das immer noch aktiv, dass dort eine groĂe europĂ€ische NGO live auf der bĂŒhne durch die dienste gefi*kt wurde.
In der Transkription des DLF-audio sind einige Dinge durchgestrichen. Das ist immer dann der Fall, wenn die Spracherkennung Chaos Computer Club usw. nicht erkannte. Also ich find es witzig.