Julian Assange: Die Exekutive mit grenzenloser Macht vs. Ein großes, journalistisches Symbol für Presse- und Meinungsfreiheit

Seite einer Woche wird Julian Assange in einem „Prozess“ behandelt der kein wirklicher gerichtlicher Prozess ist – denn wenn er das wäre, wäre Julian Assange jetzt frei. Ein (derzeit noch) EU Mitgliedsland (Großbritannien / UK) foltert einen Menschen psychisch, der weder Gewalt ausgeübt oder anderen angetan hat, noch eine Gefahr für seine Mitmenschen darstellt. Das Gerichtsverfahren das Schweden betrieben hat, ist sang- und klanglos eingestellt worden, weil es keine belastbaren Beweise für irgendein Vergehen gibt.

Die angeblichen Vergehen von Herrn Assange sind genau das „angebliche Vergehen“, man wirft ihm Dinge vor, für die es keinerlei Beweise gibt. Und alle wissen, dass es diese Beweise auch nicht geben wird, denn der Zweck des „Prozesses“ ist weltweite Einschüchterung der Presse und Journalisten, auf keinen Fall weitere Wahrheiten zu den unglaublichen Kriegsverbrechen der US of A zu veröffentlichen.

Der gesamte Prozess soll Assange als Symbol der Presse- und Meinungsfreiheit nach Möglichkeit so zerstören und beschädigen, dass kein Regierungsmitarbeiter oder Wahrheitskennender und schon gar kein Journalist der Welt mehr auf die Idee kommt, Verbrechen der US Regierung an die Presse weiterzuleiten oder die Wahrheit darüber zu veröffentlichen. Der weltweiten Presse soll an einem Schauprozess klargemacht werden, dass sie diese Verbrechen nicht offenlegen dürfen. Die Macht der Regierung und Verwaltung bzw. der Exekutive soll also entscheiden dürfen was Recht ist und was Unrecht ist, nicht etwa die unabhängige Gerichtsbarkeit bzw. die Judikative. Gewaltenteilung das ist aus Sicht der Regierung zu einem Hindernis geworden, beliebige Verbrechen begehen zu können.

Eines wird bei diesem sonderbaren Verhalten ganz deutlich, die Gewalt (und auch die Macht) die nun in unkontrollierter und rechtsbrecherischer Art und Weise gegen Herrn Assange ausgeübt wird, ist ein Mißbrauch der Macht bzw. der Gewalt. Die Macht und das Monopol auf Gewalt wird der Exekutive in Demokratien üblicherweise nur verliehen auf Zeit, und die Exekutive hat die Aufgabe diese Macht behutsam einzusetzen, um die Geschicke eines Landes zu steuern. Dabei gilt vor allem, dass sich diese Machtausübung an Gesetze halten muss, mit der die Legislative bzw. die Gesetzgebung der Macht feste Grenzen setzt.

Lesenswerte weitere Informationen

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„Souvenir Edition“ Newspaper „Weekly Leaks“

Demonstranten vor dem Gerichtsgebäude verteilen diese Zeitung als Protestform.

Beitrag auf Telepolis/heise

Julian Assange in Haft: „Sie töten ihn langsam“, 9.11.2020

Assange befindet sich immer noch – also mittlerweile seit insgesamt fast 17 Monaten – im Londoner Hochsicherheitsgefängnis Belmarsh, dem „britischen Guantanamo“, wie manche es nennen, in dem ansonsten nur supergefährliche Mörder sowie Terroristen verwahrt werden. 23 Stunden am Tag befindet er sich in vollständiger Isolation. „Weiße Folter“ nennt man das unter Menschenrechtsexperten. Jeden Morgen um 5 Uhr wird er geweckt, mit Handschellen gefesselt, in eine Arrestzelle gesteckt, nackt ausgezogen und einer Röntgenuntersuchung unterzogen. Besuch darf er nur einmal im Monat für 40 Minuten empfangen. Für das Telefonieren steht ihm ebenso bloß ein äußerst beschränktes Zeitkontingent zur Verfügung.

[…]

Man versteht diesen drakonischen Umgang mit Assange aber vollkommen falsch, wenn man glaubt, es ginge hier bloß um sein persönliches Schicksal. Das Ziel der amerikanischen Regierungsvertreter ist global. Was mit Assange gemacht wird, ist gedacht als eine grelle Warnung der Supermacht an die ganze Welt, an uns alle: Demnächst, so sagt uns sein Beispiel, kann genau dasselbe dir oder mir geschehen, falls wir uns nicht gut benehmen, falls wir etwas verbreiten, was nach Auffassung der USA nicht an die Öffentlichkeit gehört.

Melzer durchschaut das mit Scharfsinn: „Die Botschaft der USA ist folgende: ‚Wenn du das tust, was Assange getan hat, dann wirst du nie mehr freikommen, du wirst niemals wieder imstande sein, deinen Mund aufzumachen und zu der Öffentlichkeit zu sprechen.'“

Why do I blog this? Ich möchte nicht morgen in einem faschistoiden Land erwachen, in dem sich z.B. die USA nicht mehr an Gesetze in Deutschland halten muss und die Exekutive der USA gar willkürlich Menschen aus Deutschland verschleppen, foltern und töten darf. Und genau das ist es, was die USA derzeit von einem (noch) EU-Mitgliedsland einfordern. Es ist genug! Eure Macht ist endlich & nicht unbegrenzt, liebe USA. Klar könnt ihr weltweit töten, und ich könnte mich dagegen auch nicht wehren, wie auch bei soviel Gewaltpotenzial das ihr mit den ganzen Bomben & dem ausufernden Militärgerät aufgebaut habt, aber das legitimiert KEIN EINZIGES von euren (Kriegs-)Verbrechen… jemals! KEINES!!111

Windkraftanlagen: Kunst findet einen Weg

Ich bin kürzlich entlang der Autobahn A7 auf Höhe Dreieck Müllingen / Ingeln-Oesselse / Bledeln auf eine bemerkenswerte Installation gestossen. Ein Windrad ist ja an sich eigentlich nichts wirklich Besonderes mehr. Dieses allerdings zog meine Aufmerksamkeit auf sich – wie es bunte Lichter bei mir im Allgemeinen tun – da es buntes Licht aussendete.

Es wurde auch schon über dieses Windrad berichtet, aber nicht grade sonderlich viel muss man sagen. Daher sichere ich die Artikel darüber hier mal vorsorglich als Screenshot.

Die „Smarties“-Mühle Kunst & Windenergie

Update 3.4.2024

Ich konnte ein tolle Bild machen auf dem das Windrad beleuchtet ist.

Why do I blog this? Ich finde es eine äußerst gelungene Verzierung des Windrades und kann mir tausende weitere, unterschiedliche Umsetzungen anderer Kunst dieser Art vorstellen. Auch eine Windmühle als sophisticated Display fänd ich klasse, z.B. wenn man optisch die Luftverschmutzung, UV-STrahlung etc. schon auf hunderte Meter ablesen könnte wie auf einem Riesenbildschirm in Stabform. Sicher müsste man diese Kunst unter dem Aspekt der Betriebssicherheit und möglichst geringer „Lichtverschmutzung“ gestalten, aber dieses im Dunkeln so herrlich leuchtende Windrad war ein toller Anblick von der Autobahn aus.

Apple’s Audio Adapter: There I fixed it!

Es ist noch nicht so lange her, da hatten Apple Geräte noch die wunderbare 3,5″ Klinkenbuchse für Audiostecker. Ein weltweiter Standard in der Audiobranche. Aber was scheren Apple schon Standards! Dann fing man an und eliminierte diese Buchse angefangen mit den Mobilgeräten, um den proprietären Apple Anschluss „Lightning“ stattdessen dafür zu benutzen.

Adapter Rant

Jetzt hat man mit einem iPhone zwei neue Probleme:

  1. Man kann es nur mit Strom aufladen ODER Musik hören und das Mikrofon benutzen, beides gleichzeitig (weil z.B. der Akku leer ist) geht nicht mehr; ja super Apple!
  2. Man braucht für sein Audioequipment jetzt einen Adapter (der zumindest den ersten verkrüppelten iPhones noch beilag), weil nur noch Lightning verwendet wird, oder USB-Typ-C

Das Problem mit diesen ganzen Adaptern die man an Apple Geräte anschließen muss besteht kurz umrissen aus folgenden folgenden Problemen:

  1. Diese Adapter müssen immer wieder in die eine Buchse (am Mac Thunderbolt/USB-C; am iPhone Lighting Port) gesteckt werden und erhöhen die Abnutzung dieser Buchse, da ja die Anzahl der Buchsen reduziert wurde im Gerät muss jetzt mehr Zeug, öfter in die EINE Buchse gesteckt werden
  2. Diese Adapter besitzen vom Stecker an in der Regel ein Kabel, dessen Ummantelung ständigem Verfall ausgesetzt ist, nar einigen Jahren oft zerbröselt und das Kabel unbrauchbar macht
  3. Diese Adapter gehen sehr schnell verloren, weil sie klein sind und in Taschen schnell verschwinden auch mal in den Taschen anderer Leute als den rechtmäßigen Besitzern
  4. Das größte Problem ist allerdings meistens, dass man wenn man den Adapter bräuchte man ihn leider nicht dabei hat, oder noch gar nicht weiß dass man diesen separat kaufen muss
  5. Diese Adapter erhöhen den Frust für den Nutzer, denn statt einer direkten Verbindung zwischen Endgerät und Mac/iPhone wird zweimal eine Verbindung/Kontaktstelle möglicher Probleme in das System eingeführt wo sonst nur eine ist; das Risiko eines Wackelkontakts verdoppelt sich also

Ich könnte diesen Rant hier endlos fortführen über die moralische Verwerflichkeit dieser Adapter vor allem hinsichtlich der Kurzlebigeit, weil auch die Rechneranschlüssen bewusst kurzlebig gestaltet werden (dann kann man neue Adapter verkaufen). Auch ist der ökologische Fußabdruck diese Millionen Apple Adapter eine Schande für die Menschheit.

Verwerfliches Adapter Business


Quelle: https://alvinalexander.com/photos/apple-dongle-company-sells-other-stuff/

Aber kommen wir zu etwas Erfreulicherem, ich persönlich halte sogut es eben geht dagegen. Um den Adapter an sich komme natürlich auch ich nicht herum, vor allem bei so komplexen Anschlüssen wie $Apple-Gerät-to-HDMI aber ich kümmere mich zumindest um zwei der krassen Probleme dieser Adapter:

  1. Sie gehen halt schnell verloren (auch in den Taschen anderer)
  2. Sie unterliegen schnellem Zerfall bzw. Wear & Tear insbesondere gehen die Kabel oft zuerst an den Enden der Stecker kaputt

Meine Lösung

Ich setze u.a. regelmäßig folgende Adapter ein:

  1. Mac-Thunderbolt-to-HDMI (weil Apple nicht in der Lage ist einen HDMI Port in moderne Rechner einzubauen)
  2. iPhone-to-HDMI (das ist nochmit der Adapter, für den ich am meisten Verständnis aufbringe, der aber überflüssig wäre, würde Apple einen gängigen drahtlosen Videostreaming Standard unterstützen)
  3. Lighting-to-3,5″ Audio Klinke (weil ich im Auto Klinke habe, weil ich Bluetooth-Verbindungen fehleranfällig finde, und weil ich keinen Bock habe Kopfhörer die noch gut sind wegzuwerfen, nur weil die jetzt Lightning benötigen)
  4. USB-Typ-A-Ladekabel-zu-Lightning
  5. USB-Typ-A-Ladekabel-zu-alter proprietärer iPhone-Anschluss
  6. USB-Typ-C-Ladekabel-zu-Lightning (weil das neue Netzteil des iPhone nur noch USB-C spricht; warum nicht wenigstens eine zusätzliche USB-Typ-A Buchse Apple?? *headdesk*)

Insbesondere die Ladekabel von Apple haben das Problem, dass vor allem an den mechanisch stark belasteten Bereichen in der Nähe der Stecker das Kabel früher oder später porös wird und bricht. Insbesondere deshalb, weil hier sehr dünne aber flexible Kabel mit Weichmacher benutzt werden. Der Weichmacher verschwindet irgendwann und das Plaste versprödet und bricht.

Diesem Problem begegne ist damit, dass ich Schrumpfschlauch nehme und diesen um die Stecker und deren erste paar Zentimeter Kabel anbringe. Das stabilisiert die Enden der Kabel soweit, dass zumindest hier sich der Kabelbruch in Grenzen hält und das Kabel nochmal länger hält.

Der zweite Fix den ich an allen meinen Adaptern vorgenommen habe bezieht sich darauf, dass man die Adapter zum einen schwer wiederfindet, weil sie oft so klein sind und all diese weißen Kabel einfach in einem weißen Kabelknäul verschwimmen. Ich befestige an jedem meiner Adapter einfach eine kleine Textilband-Fahne (einfach ein Textilband umschalgen und mit ein paar Nadelstichen und Faden vernähen), die optisch auffällig ist. So findet man zum einen den Adapter schnell unter einer Menge Zeug wieder und zum anderen ist klar, dieser Adapter gehört mir und niemand anders; er verschwindet somit auch nicht mal eben in den Taschen anderer.

Der Adapter über den ich mich am meisten in letzter Zeit aufgeregt habe ist der Mini-Adapter für Lightning-auf-3,5″ Klinke, da ich diesen gerne mit mir führe, weil mein Mac noch 3,5″ Klinke hat und mein iPhone 11 Pro leider nicht, ich aber nur EIN verdammtes Kopfhörer-Set mitnehmen möchte, also braucht es für das iPhone nun einen Adapter.

Was andere meinen


Quelle: xkcd https://imgs.xkcd.com/comics/universal_converter_box_2x.png

Why do I blog this? Es ist einfach nur traurig, wie hier ganz offensichtlich Profit auf Kosten der Umwelt, der Nachhaltigkeit und gegen jede Vernunft gemacht wird. Apple steht wirtschaftlich so gut da wie kaum ein anderes Unternehmen, warum sie diese Adapter-Scheiße abziehen ist mir ein Rätsel. Es muss einfach Gier sein, anders ist es nicht zu erklären.