Bremen und Göttingen erfolgreich bei der Auswahl

gaenseliesel_gratulations.gifWie bereits in den Medien berichtet wurde, ist meine alma mater (Georgia Augusta Universität in Göttingen) von dem Auswahlgremium der Exzellenzinitiative des Bundes unter fünf weiteren für eine Exzellenzförderung bestimmt worden (siehe Pressemeldung d. Uni Göttingen). Ich freue mich sehr für Göttingen, denn nach wie vor verbinde ich mit der Uni Göttingen die unvergleichliche Erfahrung von neuster Innovation gepaart mit gepflegter Tradition während meines Studiums. In dem Hörsaal zu sitzen, in dem bereits Gauss Mathematik lehrte ist einfach etwas, was einem als Schüler hilft Respekt für die Leistungen anderer zu entwickeln und gleichzeitig sich selbst anzustrengen.

gsss_logo.pngErfolgreich war jedoch auch die Universität Bremen (siehe Campus Pressemeldung; Hier auch die Gratulation der Jacobs University Bremen), die eine finanzielle Förderung für ihre Graduiertenschule „Bremen International Graduate School of Social Sciences“ (BIGSSS) und das Exzellenzcluster „The Ocean in the Earth System – MARUM“ erhalten wird (siehe Pressemeldung).

Why do I blog this? Ich freue mich als Alumni besonders für die Uni Göttingen. Man bleibt seiner Uni irgendwie ja doch sehr verbunden. Erst kürzlich habe ich mir den Campus mal wieder angeschaut bei einem Besuch. Ich denke, dass sich eine Förderung von Göttingen nicht nur in der Wissenschaft auszahlen wird, weil dort nämlich nicht nur eine große fachliche Vielfalt sondern auch eine große international gewachsene, kulturelle Vielfalt auf dem Campus herrscht. Göttingen leistet aus meiner Sicht viel für eine liberale Völkerverständigung und die Gastfreundschaft Deutschlands. Mich hat an Göttingen das Vollangebot der Naturwissenschaften und die kulturelle Vielfalt besonders fasziniert. Von daher mein „Herzlicher Glückwunsch“ aus Bremen nach Göttingen.

Fehlerfreundlicher Unterricht

…ist nur ein Thema, zu dem Karsten Wolf in den vergangenen Wochen und Monaten Vorträge hehalten hat. Kurz nach Ende des Semesters war offenbar wieder ein wenig Zeit die neusten Produkte ins Weblog zu tun. Hier eine kurze grafische Übersicht, mit anschließender Linkliste.


Anklicken für große Darstellung.

Folgende Links führen zu den entsprechenden Vorträgen/Projekten:

Weitere Publikationen finden sich im Publikationssystem des Lehr- und Forschungsgebietes „Didaktische Gestaltung multimedialer Lernumgebungen“ der Universität Bremen.

Ergebnisse der internationalen Podcasterstudie 2007

Anfang diesen Jahres fragten Dennis Mocigemba (Jacobs University Bremen) und Gerald Riechmann (Technische Universität Berlin) in einer Umfrage (n=1665) 1,084 private Podcaster und sich selbst „Podcasters – who they are. How and why they do it.“. Jetzt sind die Ergebnisse draussen (als PDF downloaden).

Aus meiner Sicht ein besonders nachdenklich machendes Ergebnis: „Well educated males (86.2%) dominate the podosphere“. Ich würde so gerne viel mehr Frauenstimmen hören. Und auch Themen von Frauen aufbereitet. Mädels, packt’s einfach mal an! Was mich überrascht hat: 80.6% der befragten Podcaster stehen bereits im Arbeitsleben (Voll- oder Teilzeit), sie sind vergleichsweise älter als die mySpace und studiVZ-Generation (Median: 34 Jahre) und sie leben zu über zweidritteln in Partnerschaft. Mocigemba und Riechmann fassend das so zusammen: „The majority of podcasters are self-educated senders“.


Verteilung der privaten Podcaster nach Betriebssystem.
Ergebnis: Podcasting ist kein Apple-Phänomen, aber ein Apple scheint die Sache deutlich zu vereinfachen, sonst wäre da keine so deutliche Überrepräsentation vorhanden.

Lustig fand ich auch: „A noticeable number of podcasters use their shows as a kind of Identity Workshop“, das kann ich bei mir bestätigen, und zwar in dem Sinne, dass ich mich weiterentwickeln möchte oder wie mir beim letzten Podcast bestätigt wurde ist man als „SensationSeeker“ unterwegs. Aber das haben die Initiatoren der Studie natürlich noch genauer untersucht, und rausgekommen sind dabei mehrere Typen von Podcastern:

Der Explorer (EX), der PersonalityPrototyper (PP), der ThemeCaster (TC) der Rebel (RE) und der Social Capitalist (SC). Der ThemeCaster liegt weltweit vorne, dann kommen Rebel und PersonalityPrototyper. Superinteressante Ergebnisse!! :-D

Update 4.8.2007
Tobias Künkler hat mich grade auf den Phlow-Blog hingewiesen, der noch ein wenig Info zu den beiden Erstellern der Studie bereithält. Danke!