Lamp/e für iPhone & iPod Touch

In der letzten Zeit war es ziemlich ruhig hier in meinem Blog. Heute kommt ein Grund dafür hier in das Blog. Ich habe meine erste Applikation „Lamp/e“ für das iPhone und den iPod Touch entwickelt und in den iTunes App Store gebracht.

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Screenshots der Lamp/e Applikation

Seit heute ist meine erste Applikation Lamp/e (Download) im App Store vertreten. Dem gingen dann doch eine Menge mühsamer Schritte voraus(*). Deshalb freut es mich endlich die erste App im Store zu haben.

Die Applikation macht sich die Eigenschaft des Bildschirms der Geräte zu eigen, dass man damit auch seine Umgebung beleuchten kann. Bisherige Applikationen wie z.B. „Taschenlampe“ versuchen das auch, aber wenn man näher über den Gebrauch eines iPod Touch oder eines iPhone als Taschenlampe nachdenkt, dann kann man viele nützliche Dinge hinzufügen und einige nutzlose wirklich weglassen. Das habe ich mit Lamp/e versucht.

Offizielle Beschreibung der Applikation:

Die erste (Taschen-)Lampe mit Screenlock-Funktion, also Schutz vor versehentlichem Schalten/Verstellen der Helligkeit.

FUNKTIONEN:

  • Startet sofort in eingestellter Wunschfarbe (weiß od. rot)
  • Schaltfeedback mit 6 verschiedenen HiFi-Stereo-Sounds
  • Helligkeit stufenlos per Touch/Swipe-Geste einstellbar
  • Double-Tap schaltet das Licht AN und AUS
  • Double-Tap auf Schloss-Symbol schaltet Screenlock AN und AUS
  • Deaktiviert energiesparenden Modus für 100% volle Lichtleistung
  • Infobildschirm mit Wunschfarbenwähler, Anleitung sowie Herstellerinfos
  • Kontrollsymbole werden nach 3 Sekunden ausgeblendet (100% Licht)

Die nächste Version (kostenloses Update) wird noch einen stufenlosen, professionellen Farbtemperaturwähler erhalten.

Lamp/e bietet all das, was andere Flashlight, Light, Lampen, Leuchten, Taschenlampen und Lichtapplikationen bieten, ergänzt um sinnvolle Funktionen wie Screenlock und HiFi Sound.

* = Kompliziert war allerdings nicht die Entwicklung, sondern vielmehr die Bürokratie und Administration die mit den vielen Verträgen, User Guides, usw. verbunden ist, die man als Entwickler mit Apple abschließen und ständig aktualisieren muss, um dort Software anzubieten.

Höchster deutscher Forscherpreis geht an Bremer Meereswissenschaftlerin

Leibniz Preis für Bremer Meeresforscherin: Das Preisgeld von 2,5 Millionen Euro ist für die ökologische Grundlagenforschung.

antjeboetius_small.pngDie Überraschung war nicht nur bei der frischgebackenen Preisträgerin gelungen. Die Wissenschaftlerin Prof. Dr. Antje Boetius hat jetzt den höchsten deutschen Forschungspreis, den Gottfried Wilhelm Leibniz Preis für ihre exzellente Forschung von der Deutschen Forschungsgemeinschaft verliehen bekommen. Die junge Meeresforscherin ist seit mehreren Jahren Arbeitsgruppenleiterin am Max-Planck-Institut für Marine Mikrobiologie in Bremen und mit Leib und Seele Forscherin. Außerdem lehrt sie an der privaten Jacobs University in Bremen Biologie und Mikrobiologie und ist Projektleiterin am Exzellenzcluster MARUM der Universität Bremen.

Seit 1986 vergibt die DFG jedes Jahr den Leibniz-Preis (bei wikipedia), die höchst dotierte Auszeichnung für Forscherinnen und Forscher in Deutschland. „Die Leibniz-Preisträgerinnen und -Preisträger sind Kundschafter der Wissenschaft“, betont DFG-Präsident Kleiner. „Sie denken voraus und gehen voraus, sie wollen erfahren, was sich hinter dem Horizont des Wissens verbirgt, und haben den Mut, unbekanntes Terrain zu betreten.“ Neben dem hohen Renommee und einem Preisgeld von 2, 5 Millionen Euro erhalten die Trägerinnen und Träger das Privileg, diese Summe nach eigenen Vorstellungen für ihre wissenschaftlichen Arbeiten zu verwenden.

antje_boetius2_small.pngForschungsgebiet von Antje Boetius ist das Meer und die Mikroorganismen, die im Meeresboden leben und organische Materie umsetzen. Bei diesen Prozessen entsteht unter sauerstofffreien Bedingungen Methan, ein hoch aktives Treibhausgas, das in riesigen Mengen im Meeresboden vorkommt. Antje Boetius gelang es als Erste, mit ihrer Forschung die Prozesse zu entschlüsseln, die verhindern, dass dieses Gas in großen Mengen in die Atmosphäre gelangt. Mit besonderen mikrobiologischen Techniken und Färbemethoden wie der Fluoreszenz-in situ- Hybridisierung (FISH) konnte sie die Methan zehrenden Mikroorganismen identifizieren: Eine Lebensgemeinschaft aus Archaeen und Bakterien bilden den biologischen Katalysator, der das Methan mit Hilfe von im Meerwasser vorhandenem Sulfat zu unlöslichen Karbonat inaktiviert. Dieser Prozess, die so genannte Anaerobe Oxidation von Methan (AOM), hat einen nicht zu unterschätzenden Einfluss auf das globale Klimageschehen.

Antje Boetius war von der Preisverleihung überrascht, als sie zuhause per E-Mail von der Entscheidung erfuhr. „Ich freue mich sehr über einen Preis für mikrobielle Ökologie, hier gibt es soviel Neues zu entdecken, aber da es um nicht sichtbare Kleinstlebewesen geht, ist die Bedeutung der Forschung nicht vielen klar…“, bemerkt sie. Das Preisgeld wird neuen Aufgaben der marinen Ökosystemforschung, besonders der mikrobiellen Ökologie und Tiefseeforschung zugute kommen. Seit ersten Dezember ist Frau Boetius Leiterin einer gemeinsamen Arbeitsgruppe des Alfred-Wegener-Instituts für Polar und Meeresforschung und des Max-Planck-Instituts für Marine Mikrobiologie (HGF-MPG Brückengruppe für Tiefseeökologie und -Technologie) und wird sich zukünftig vermehrt mit dem Wandel der Ökosysteme im tiefen Arktischen Ozean beschäftigen. (Quelle: IDW-Dienst)

Why do I blog this? Die Forschungsarbeit die Frau Boetius und vor allem auch ihre ganzen Kolleginnen und Kollegen tun ist tatsächlich viel wichtiger, als sie derzeit wahrgenommen wird. Schade, dass ich nicht in Bremen bin, ich würde gerne einen Podcast machen mit ihr! Die Kleinstlebewesen der Tiefsee, werden nämlich derzeit erstmals seit langem durch völlig neue Technologien beeinträchtigt, die der Mensch entwickelt hat: Ernteroboter, die z.B. Manganknollen vom tiefseeboden ernten, oder auch von Robotern aufgebaute Erdölabbaunetze in der Tiefsee, die mittlerweile z.B. durch den Konzern TOTAL in Frankreich massiv ausgebaut werden, ohne dass man eigentlich weiß, wie sich das auf die Kleinstlebewesen auswirken wird. Der so genannte Goldrausch in der Tiefsee (wie es eine Sendung bei arte bezeichnet hat) ist in vollem Gange. Der so genannte „Lottogewinn für Wissenschaftler“ ist da offenbar grade zur rechten Zeit vergeben worden. und wer weiß, vielleicht helfen uns die kleinen Mikroorganismen bei der Rettung des Planeten. Allerdings kann man wohl deutlicher den Widerspruch nicht in einem Blogpost haben: Ölförderung in der Tiefsee mit Gefährdungspotenzial dieser kleinen Helferorganismen und gleichzeitig die Erforschung genau dieser Organismen, die unser durch Verbrennung und andere Prozesse erzeugtes Treibhausgas vermindern könnten.

Da stimmt die Chemie: Werbespot der EU für Wissenschaftskarrieren

watch_header.jpgDie Europäische Union (EU) ist uns ja oft nur als weit entfernter Pulk von Politikern bekannt, die fernab des eigenen Landes neue Gesetze schaffen. Selten ist dieser distante Politikapparat durch besondere Kreativität oder gar bewundernswerte Erzeugnisse aufgefallen. Mir fallen da zum Beispiel Gesetze ein, die der Natur vorschreiben, wie gerade oder gekrümmt die Bananen und Gurken wachsen dürfen. Aber, es gibt auch positive Dinge, die man durchaus einmal würdigen kann und sollte, weil sie Mut machen, zum Beispiel das folgende Video, das für mehr wissenschaftliche Karrieren in Europa werben soll.

Ebenfalls überrascht war ich wie klasse die EU von YouTube Gebauch macht. Der eigene TV Kanal EU tube hält so einige weitere Filmproduktionen bereit, die wir mit unser aller Steuergeldern produzieren lassen haben. Warum also nicht mal gucken, was da produziert wurde. Der obige Film ist mittlerweile sogar mehrfach mit Preisen prämiert worden. Mein ganz persönlicher Favorit „Make Love not CO2“.

Why do I blog this? Es gibt so einige Dinge, die im Rahmen der EU passieren, von denen man selten etwas erfährt. Diese Info z.B. habe ich aus dem TV erfahren. Der Sender arte hat wirklich einiges an Informationen über Europa im Programm das schlich sehenswert ist, z.B. ZOOM Europa.