Genauso heißt die vollständig digital downloadbare Ausgabe eines Buches, das man bei educause bekommt. Mir gefallen vor allem die Kapitel 6 („Preparing the Academy of Today for the Learner of Tomorrow„) und 7 („Convenience, Communications, and Control: How Students Use Technology„), die zeigen, dass die Net Generation alles andere als hochzufrieden ist mit den E-Learning-Lösungen die derzeit eingesetzt werden. Es sind eher die Älteren der Generation-X die mit E-Learning relativ zufrieden sind. Ein Review zu dem Buch ist verfügber bei E-Learning-Reviews. Mindestens ebenso aufschlussreich ist die ECAR-Studie aus 2005.
Kategorie: Digital Naives
E-Readiness Studie 2006
Die neue E-Readiness Studie 2006 ist draussen (Details hier). Darin wird der Rang einzelner Länder bestimmt, wie gut sie in Sachen Internet/E-Business unterwegs sind. Immer wieder ganz spannend zu lesen. Die Studie die von der Economist Group bzw. der Economist Intelligence Unit unter Mitwirkung des IBM Institute for Business Value entstanden ist, kann man hier als PDF-Dokument herunterladen.
Wen diese Studie interessiert, der interessiert sich vielleicht auch für den Ausblick, den die EIU für das Jahr 2020 gibt in der Studie Foresight 2020.
Ergebnisse der KIM-Studie 2005
Die neue KIM-Studie ist draussen. Laut der Studie hat das das Spielen im Vergleich zu 2003 an Attraktivität verloren, dafür nimmt der Computer als Lernmittel einen beständigen Platz im Alltag der Kinder ein. Hier kann man die Ergebnisse als PDF Datei runterladen.
Gottseidank ist der Computer noch lange nicht so beliebt wie das „Draussen spielen“ (Draussen spielen hat mit über 50% immer noch einen Vorsprung von 30% gegenüber den genannten fast 20% für Computer als liebste Freizeitaktivität). Mit wachsendem Alter verschiebt es sich immer mehr zum Computer. Bei den 12-13jährigen hat das TV aber das Draussen Spielen bereits geschlagen.
Nett anzusehen auch, wie schön gegensätzlich die Interessen der Geschlechter in Sachen Computerspiele und Kleidung/Mode sind.
Ich bleib dabei, die Kids sollen mal lieber draussen in der Natur lernen. Sogenannte Primärerfahrungen sammeln und nicht Ihre Welt medienvermittelt durch den Filter der von Erwachsenen konstruierten Computersoftware versuchen zu ergründen. Aber das ist wohl nur meine Meinung. Die Zahlen vor allem für den TV-Konsum sprechen eine ziemlich deutliche Sprache, dagegen ist der Computer ja fast schon harmlos. In Sachen Baumhäusern und Staudämmen oder gar den gefährlichen Elementen Wasser, Feuer und Erde wird es jedenfalls immer enger für die Primärerfahrung „Draussen spielen“.