Thetarock’r 02: Girls, Art & Technology

Der PodcastBlogpause heißt nicht Podcast-Pause, daher gibt es jetzt einen ganz frischen Podcast direkt aus dem Schmelztiegel für innovative Technologien; in Bremen auch genannt „Area of Innovation“.

Am 5.1.2007 als viele im Neuen Jahr noch gar nicht so richtig angekommen waren, ist eine Gruppe ganz sicher schon 100% da gewesen, mit „Klamotten unter Hochspannung“. Eine Gruppe von Schülerinnen betreut von Torsten Grüter beschäftigte sich in einem Workshop am Bremer Mobile Research Center (MRC) mit sogenannten „Smarten Textilien“ und wurde mit Ihrem Projekt ein Ort auf der Landkarte der Initiative „Deutschland, Land der Ideen“. Initiiert wurde das jetzt ausgezeichnete Projekt „Smart Dance? Girls, Art and Technology!“ durch das Technologie-Zentrum Informatik und die Arbeitsgruppe Digitale Medien in der Bildung (dimeb) von Prof. Dr. Heidi Schelhowe.


Fotos vom Workshop (Quelle: Deniz/DiMeB, Uni Bremen). Anklicken für Vergrößerung!

Warum beschäftigen sich Informatikfachleute wie Grüter & Schelhowe mit Kleidung? Warum wurde dieses Projekt von der Initiative „Deutschland – Land der Ideen“ ausgewählt? Warum waren nur Mädchen in dem Workshop? Was ist dort genau passiert? Und was sind überhaupt „Smarte Textilien“? Diese und andere Fragen habe ich in einem Interview Prof. Dr. Heidi Schelhowe gestellt (Torsten Grüter war durch eine weitere innovative Veranstaltung gerade verhindert). Ich wünsche den Podcast Hörern nun viel Spaß bei meinem ersten Podcast-Interview. Übrigens: Vereinzelte Knack-Geräusche im Podcast sind mir nicht so ganz erklärlich (vermutlich durch die Blitzeinschläge während des Sturms draussen) stören aber kaum. Das Mikrofonset hat also auch den Einsatz während des Orkans Kyrill gut gemeistert.

Episode 2: Girls, Art & Technology (Dauer: 10´40) Download
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Hier das Interview mit Prof. Heidi Schelhowe, Leiterin der Arbeitsgruppe „Digitale Medien in der Bildung“ am Fachbereich Informatik (FB 3) der Universität Bremen über das prämierte Projekt „Smart-Dance? Girls, Art and Technology!“. (Aufgezeichnet: Donnerstag Nachmittag, 18. Januar 2007 Veröffentlicht: Freitag, 19. 1.2007)

  1. Webseite des Projektes: Smart-Dance? Girls, Art and Technology!
  2. Torsten Grüter (Kontakt über Mitarbeiterliste)
  3. Prof. Heidi Schelhowe (Kontakt über Webseite)
  4. Deutschland – Land der Ideen: Projektvorstellung auf Webseite

Update 20.1.2007
Das bereits in dem Podcast angesprochene Projekt zu „Gesten“ mit dem interessanten Namen „Alles Zauberei? Mit Gesten den Computer steuern!“ stellt bereits morgen am Sonntag, den 21. Januar 2007 Ergebnisse der Öffentlichkeit vor. Treffpunkt für die Präsentation ist die Glashalle der Universität (Haltestelle Zentralbereich) um 16:00 Uhr. Das neue Projekt wird gemeinsam von der Arbeitsgruppe Digitale Medien in der Bildung unter Leitung von Professorin Heidi Schelhowe, Professor Michael Lawo vom Forschungsprojekt wearIT@work und mit Hilfestellung vom Theater der Versammlung der Universität unterstützt.

Update 7.2.2007
Die offizielle Pressemeldung der Uni zu dem Workshop möchte ich hier noch nachliefern.

Why do I podcast this? Okay, nun reflektiere ich auch noch über die Podcasts. Tja, warum auch nicht? Also mich hat es einfach interessiert, was die Gruppe von Schülerinnen da in Verbindung mit neusten Technologien ausprobiert hat. Das mich die Kampange „Deutschland – Land der Ideen“ diesmal dafür sensibilisert hat, daran finde ich gar nichts Negatives. Und da für mich nichts interessanter ist, als Dinge die ich nicht kenne hab ich einfach mal nachgefragt. An dieser Stelle vielen Dank an Heidi Schelhowe für das Vertrauen, das da auch etwas „Podcastbares“ bei herauskommt, wenn man die vorwitzigen Fragen eines Podcasting-Anfängers beantwortet. Ich hoffe Euch macht das Zuhören soviel Spass, wie mir das Interviewen und Podcast Zusammenbauen Spass gemacht hat. Im Übrigen bin ich mir schon auch der kritischen Töne bewußt, die im Zusammenhang mit der zitierten Kampagne in der blogosphere existieren (z.B. hier, hier oder hier). Eventuell mache ich diese später irgendwann mal zum konstruktiven Diskussionsthema. Jetzt konzentriere ich mich allerdings für’s Erste auf diese Stellungnahmen (hier & hier), denn im Jammertal war ich schon (…und richtig, nichts ist für mich langweiliger als Orte an denen ich erst vor kurzem war!).

5 Gedanken zu „Thetarock’r 02: Girls, Art & Technology“

  1. Moin! Hab mir gleich zum Aufstehen den Thetarockr reingezogen und es war ein guter Start in den Tag! Tolles Projekt, danke fürs Vorstellen….von solchen Projekten kann es meiner Meinung nach gern noch viel mehr geben!

    Wer finanziert denn das Projekt?
    Grüße aus Wien,
    Susanne

  2. @Susanne: Dem kann ich mich nur anschließen (von wegen mehr Projekte davon). Mal sehen, vielleicht gibt es zumindest mehr Projekte davon demnächst hier vorgestellt. Bin schon auf der Suche nach meinem nächsten „Opfer“ für Episode 03. :-D

    Von wegen Finanzierung und so bin ich derzeit nicht im Bilde. Aber wenn man schon mal so guckt, was die Technik der Zukunft so alles bereithält… dann denkt man schon kaum mehr noch an die Finanzierung. Ich sag nur „Hug Shirt„!!! Das wäre doch mal eine praktische Lösung zum „Fernknuddeln“, oder. ;-)

  3. @Susanne & alle anderen: Ich habe jetzt nochmals genauer abklären können, wer das Projekt finanziell unterstützt hat. Einer der wesentlichen finanziellen Unterstützer war der Bremer Energieversorger swb. Dieser fördert Projekte in der sogenannten swbildungsinitiative. Auf der dortigen Website ist das Projekt zu finden und die Fördersumme von insgesamt 4000 Euro notiert.

    Warum die swb Gruppe Bildungsprojekte fördert, kann man dort auch nachlesen:

    Was viele schon längst ahnten, wurde durch PISA und IGLU zur Gewissheit: Das Land der Dichter und Denker ist beim Thema Bildung bestenfalls mittelmäßig. Für Bremen fielen die Ergebnisse im Ländervergleich besonders erschreckend aus: Bei PISA und IGLU belegten Bremer Schülerinnen und Schüler letzte Plätze.
    Alle gesellschaftlichen Kräfte müssen hier gemeinsam Abhilfe schaffen. Wir als Unternehmen wollen unseren Teil dazu beitragen, indem wir der Diskussion um Lösungsansätze Impulse geben, indem wir konkrete Projekte fördern. Unsere Zukunft als demokratische Gemeinschaft und als Wirtschaftsstandort basiert auf einem fundierten Schulwissen.

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