Exzellent – die Uni Bremen für die Hosentasche

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Exzellent ist die Uni Bremen App für die Hosentasche. Wichtige und nützliche Informationen wie z.B. Mensaplan, Lageplan & Veranstaltungsübersichten in einer praktischen App. (Pressematerial: deutsch Bild 1, Bild 2, Bild 3, englisch Picture 1, Picture 2, Picture 3*).

Seit 2009 gab es bisher die App CampusHub, die als Helferlein für den Uni-Alltag von Gästen, Studierenden & Mitarbeitern konzipiert wurde. Am Freitag, den 20.9.2013 (nach fast 4 Jahren mit CampusHub im AppStore) wurde ich von der Pressestelle der Universität Bremen kontaktiert. Man kontaktierte mich in der Absicht gerne ausschließen zu wollen, dass der Eindruck entsteht, dass es sich bei CampusHub um eine offizielle App der Universität handelt, oder das Logo- oder Bildrechte der Universität verletzt werden.

Ich habe daraufhin meine App auf mögliche Kollisionspunkte analysiert und mich entschlossen die App vorsichtshalber vollständig neu aufzustellen. Ich weiß dass viele Studierende, Gäste und Mitarbeiter der Uni die App im täglichen Gebrauch sehr schätzen. Deshalb habe ich die App überarbeitet unter dem Hauptgesichtspunkt Logo- oder Bildrechte oder andere Urheberrechte der Uni keinesfalls anzutasten. Es liegt mir nichts ferner! Herausgekommen ist Exzellent als neue, eigenständige App die ganz offiziell nichts mit der Uni zu tun hat aber dennoch Vieles über die Uni liefert. :-)

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FOLGENDE FUNKTIONEN GIBT ES IN EXZELLENT:

  • Alle Gastronomieangebote des Studentenwerks als tolle Speisekarte
  • Einige spannende Newsticker rund um die Wissenschaft
  • Pressemeldungen der Universität
  • Veranstaltungshinweise und Termine der Universität
  • Buchfinder für Universitätsbibliothek (SuUB) & RSS News Feed
  • Lageplan für Gebäude & Institutionen mit cleverer Karte
  • Weitere nützliche Webseiten und Links z.B. zum Lehrangebot und zu stup.id
  • Deutsche & englische Sprache für internationale Gäste
  • VoiceOver Unterstützung für im Sehen eingeschränkte Nutzer
  • Keine Nutzerregistrierung und keine Datensammlung
  • Keine Werbebanner oder andere störende Ablenkungen
  • „Die Uni Bremen für die Hosentasche“

CampusHub heißt jetzt also Exzellent und hat viele Neuerungen, es gibt einen ganz neuen Lageplan für Gebäude und Einrichtungen, die Mensaangebote wurden aufgeräumt und mit der Anzeige von Preisen & Extras in Speiseplänen erweitert, und die RSS-Feeds der Uni für schöneres Lesen überarbeitet. Zugleich spendiere ich der App ein komplett überarbeitetes Design und viele Verbesserungen und eine Anpassung für iOS 7 und das ältere iOS 6.1.

Why do I blog this? Die Kontaktierung durch die Uni hat mich ja prinzipiell gefreut, zumal die Mitarbeiterin sehr freundlich war und nicht gleich mit dem Rechtsanwalt um die Ecke kam. Gefreut hat mich vor allem, dass die Uni nun nach fast 5 Jahren Smartphone in der Welt dann offenbar auch bemerkt hat, dass es da auch Apps für gibt. Ein etwas fader Beigeschmack dieser Kontaktaufnahme bleibt dennoch, denn eine offizielle Uni App, die z.B. auch internationalen Gästen der Uni eine Hilfe ist und barrierefrei arbeitet gibt es immer noch nicht, ebenso wenig wie eine mobile Webseitenansicht der Uni-Homepage. Das ist nach wie vor ziemlich schade. Ich hoffe da tut sich bald mal was, denn wer sich selbst schon auf der Frontseite als „Exzellent“ bezeichnet der kann das nur glaubwürdig sein, wenn auch die Außendarstellung tatsächlich exzellent ist. Eine App die ausschließlich für registrierte Nutzer einen Nutzen hat und nur deutsch spricht halte ich da für eher ungeeignet. Konkurrenz belebt das Geschäft und ich denke, das die Exzellent App da einen guten Beitrag leisten wird das Geschäft zu beleben. Ich wünsche allen Studierenden einen guten Semesterstart ins Wintersemester 2013/14.

* = Bilder der App in Benutzung hergestellt mit PlaceIt.

CampusHub App für iOS 7

campushub_icon_ios7Soeben habe ich die neuste Version von CampusHub in den AppStore hochgeladen. Die App macht ja nicht sonderlich viel. Aber es war eine perfekte Übung um eine App auf iOS 7 zu Portieren. Das hat auch ganz gut geklappt.

Die App ist hybrid, kann also auch unter iOS 6.1 weiter verwendet werden, weil sie beide OS kennt und damit arbeitet. Das war besonders tricky. Und das Icon hat wie man hier rechts sieht auch eine Überarbeitung bekommen. Die App dürfte in Kürze hier verfügbar sein.

[cycloneslider id=“campushub-app-fuer-ios-7″]

Die App wurde auf eine neue Datenquelle umgestellt und sollte jetzt noch zuverlässiger funktionieren. Die RSS-Feeds wurden aufgeräumt und erweitert und das ganze Design angepasst. Viel Spaß damit! … ach ja und ich habe übrigens extra für einen Arne Staats (der im Nebenberuf scheinbar Reviews über Uni Apps schreibt) den Preis der App erhöht UND noch die Werbung drin gelassen in der App. Ich hoffe er wird es mir mit einem weiteren tollen App-BashingReview danken, schließlich braucht meine App unbedingt seine Aufmerksamkeit und viele Käufer damit ich glücklich bin. :-)
Oh, und Arne, übrigens sehr schade dass eure barrierefreie eule-blog-Webseite keinen RSS-Feed hat, den hätte ich ja sonst einbinden können. Aber das wäre vermutlich zuviel Nützlichkeit gewesen, und dann hätte man ja nicht mehr ins Web gehen müssen um Eure Reviews zu lesen.

Update 20.9.2013
Ich bin von der Pressestelle der Uni Bremen kontaktiert worden bezüglich Bild-, Logo- & Urheberechten die meine App oder Bestandteile davon möglicherweise verletzen könnten. Damit ich hier keine Probleme bekomme markiere ich mal den Eintrag lieber mal entsprechend mit „zensiert“, denn so fühlt es sich im Augenblick an. Ich werde eine passendere Antwort als Update zu gegebener Zeit geben. ;-)

Why do I blog this? So wissen schonmal einige der App-Nutzer bescheid, dass das Update kommt. Update: Update ist im Store. Die Reviewzeit ist grade relativ schnell wie es aussieht. Liebe App Nutzer viel Spaß mit dem kostenfreien App Update für sie alle. Sie bezahlen auch für dieses Qualitätsupdate mal wieder NICHTS.

Balkonkraftwerk: Do-it-yourself-Energiewende

Diesen Sommer hab ich mir wieder so gedacht, die Sonne müsste sich doch so toll nutzen lassen für meinen Kühlschrank. Dann habe ich von der Webseite suninvention.com per Twitter-Account @SunInvention erfahren. Vor allem das Produkt Plug & Save hatte es mir gleich angetan.

suninvention

plugandsaveSo habe ich mir über einige Internetwege mein erstes Solarkraftwerk zugelegt. Ein Solarpanel mit Photovoltaikelementen, das ca. 195 Watt bietet und einfach auf den Balkon gestellt wird. Doch damit nicht genug! Die Zelle wird einfach an die Steckdose angeschlossen und speist den Strom direkt ins Hausnetz ein, ohne großes Brimborium. 195 Watt (W) erzeugen bei 1 Stunde (h) Betrieb dann 195 Wattstunden (Wh).

Zum Vergleich, wichtige Strompreisvergleichsseiten im Internet rechnen für einen Zweipersonenhaushalt mit durchschnittlich 3500 Kilowattstunden (kWh) Jahresverbrauch, das sind also 3.500.000 Wattstunden (Wh). Lasse ich die Zelle also 360 Tage im Jahr laufen und pro Tag sagen wir mal 8 Stunden, also 360 x 8 = 2880 Stunden lang, und dann 2880 Stunden (h) lang mit 195 Watt (W), ergibt das ca. 561.600 Wattstunden (Wh) bzw. 561,6 Kilowattstunden (kWh). Bei einem Preis von ca. 0,20 € pro Kilowattstunde (€/kWh) ergibt sich eine Strompreisersparnis von 112,32 € pro Jahr. Das ist was EINE dieser Zellen schafft. [Anmerkung 4.9.2013: Die Rechnung ist ein wenig idealisiert, was wirklich dabei rauskommt, werde ich hier live ermitteln.]

Auf die Zellenleistung gibt es 25 Jahre Garantie, auf die Elektronik darin 10 Jahre. Wenn ich jedes Jahr 112,32 € einspare, hab ich bereits nach 6 Jahren die Anschaffungskosten der Solarzelle wieder drin. Und das Gute ist, es musste keine einzige neue Überlandleitung gelegt werden, ich den 6 Jahren musste keine einzige Steinkohle für meinen Strom zu CO2 verfeuert werden und kein einziger Atomspaltvorgang mit anschließendem Strahlungsmüll erzeugt werden. Die Umweltrendite ist im Prinzip noch deutlich mehr wert, da der aktuelle Strompreis ja die Entsorgungskosten nicht enthält/berechnet sondern diese über die Steuern der Bürger regelt (inkl. Polizeieinsätzen für CASTOR-Transporte und anderen Unfug).

Innovation made in Bremen, Germany

laudely_holgerEiner der Vorreiter der das alles möglich macht, kommt hier ganz aus meiner Nähe von Bremen und heißt Dipl.-Ing. Holger Laudeley. In einem Video stellt er sich, seine Idee und sein Unternehmen Laudely Betriebstechnik vor.

laudeley_logo

Holger Laudeley hat die Vision der „Energiewende für Alle“. Seine Module können sich Mieter ganz einfach an den Balkon hängen und in die Steckdose stecken. „Balkonkraftwerke“ nennt Laudeley das kämpferisch.Und wer ein eigenes Haus hat, der bekommt nun ein Speichersystem inkl. Wechselrichter direkt in den Keller gestellt. Kompakter geht es nicht. In Bremen läuft die Energiewende in voller Fahrt.

LEBEN MIT DER ENERGIEWENDE

newslab_logoÜber die vielen verschiedenen Wege, wie man selbst seine Energiewende hinbekommt, und zwar OHNE den Vermieter fragen zu müssen, oder gar den doofen Stromkonzern gibt ein Film Auskunft mit dem Titel „LEBEN MIT DER ENERGIEWENDE“ von Frank Farenski einem unabhängigen, freien Journalisten von der Firma newslab. Er selbst beschreibt sich wie folgt:

Ich bin unabhängiger TV-Journalist und 46 Jahre alt. Seit vielen Jahren arbeite ich für das öffentlich-rechtliche Fernsehen. Auf meiner Website www.newslab.de finden sich viele Arbeitsproben aus meinen Filmen und ich habe dort auch meine Philosophie erläutert. Generell gesagt: Ich mache das, was ein guter Journalist leisten soll: Aufklärung für das Publikum. Nichts anderes!

Filmplakatleben_mit_der_energiewendeDer Film zeigt die Missstände auf die in der deutschen Energiewirtschaft seit Jahren existieren. Er zeigt auch, wie gezielt Falschinformation über die „Kosten der Energiewende“ verbreitet werden. Kosten die nämlich eigentlich Kosteneinsparungen sind oder wenn überhaupt lohnenswerte Investitionen mit einem traumhaften Amortisierungszeitraum.

Aus der Projektbeschreibung

Lange wurde und wird die Photovoltaik bedrängt: Zu teuer soll die Sonnenenergie sein und ihr Anteil an der regenerativen Stromversorgung sei zu gering. Eine Sonderkürzung der EEG-Einspeisevergütung nach der anderen setzt die Regierung durch. Der Exodus der Solarbranche in Deutschland hat begonnen, die Zahl der Unternehmenszusammenbrüche ist bedrückend.

Nun gibt es in der Politik sogar die Anstrengung den Vorrang für den Ökostrom aufzuheben. Kann das sein? Kurz bevor Netzparität erreicht ist und die Photovoltaik einen wesentlichen Beitrag zur bezahlbaren Energieversorgung leisten kann. Es ist doch vollkommen klar, dass wir nur durch regenerative Energieträger unseren Bedarf an Energie zu kalkulierbaren Kosten decken können. Wie kann es sein, dass nun in letzter Sekunde diese erfolgreiche Entwicklung abgewürgt werden soll?

Seit vielen Jahren verfolge ich als Fernsehjournalist die Entwicklung der regenerativen Energieträger und bin immer wieder überrascht, dass sich die Branche in der öffentlichen Diskussion immer wieder in die Defensive drängen lässt. Meine persönliche Meinung: Es ist Zeit, dass die Vertreter der Photovoltaik aus der Defensive herauskommen und publizistisch ihr Anliegen offensiv vertreten.

Auf der Webseite zum Film gibt es verschiedene Links, um sich den gesamten Film in unterschiedlichen Qualitäten herunterzuladen. Der Film ist Open Source und als Public Domain deklariert und seit 20. März 2013 als Version 1.4 online. Es gibt auch eine Regionalversion Bremen/Niedersachsen. Ein Terminkalender mit allen öffentlichen Aufführungen des Films gibt es auch. Ich empfehle auch explizit den Besuch des Blog zum Film. :-)

Mein Balkonkraftwerk. Meine Energiewende. Keine Politik.

Ich werde jetzt dieses Kraftwerk abholen & anschließen und in Kürze ausführlicher in diesem Post berichten. Mein Plan ist ja, dass ich die Leistungsdaten des Kraftwerks live ins Internet stelle. Mal sehen wie ich das hinkriegen könnte. Die Zelle ist jedenfalls schon bezahlt und wird diese Woche noch aufgestellt.

Ich bin grad bissel im Stress daher hab ich noch nicht weitergeschrieben hier. Aber hier schonmal ein Bild von dem Modul bei der Arbeit! :-)

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…to be continued…

Update 6. September 2013
Jetzt schreibt auch noch heise.de den Quatsch nach den ihnen die Deutsche Presse Agentur (DPA) einflüstert bzw. ein-spindoktort. Die Regierung hätte alle gesetzlichen Mittel dieser Welt, und könnte z.B. die Mehrwertsteuer für Strom in gleichem Umfang einfach mal senken. Dann würde auch kein Bürger mit Mehrkosten der Umstellung behelligt. Aber dann würde das Alimentierungssystem der fossilen Energiewirtschaft ja auch so dermaßen auffliegen, dass sie lieber was von steigenden Strompreisen erzählen. Oh ja und natürlich wollen auch angeblich schon wieder Unternehmen abwandern. Na sollen sie doch! Lasst sie ziehen die ewig Gestrigen! Wenn sie aus dem Land das sich zukunftsgerichtet verhält wegwandern, umso besser.

Wie heißt es doch so schön: Lead, follow or get out of the way! Dann verschwindet doch einfach mal ihr ewig gestrige Energieindustrie, dann können wir hier endlich Arbeitsplätze mit nachhaltiger Energie schaffen und müssen nicht weiter Monopoldividenden an das Energieoligopol überweisen. Oh und nehmt auch gleich mal zur Warnung ein Automobilunternehmen mit, damit dort mal einen Gang höher geschaltet wird in Sachen Mobilität der Zukunft.

double-think-germany_smallWenn „Journalisten“ bzw. Lobbyisten Zeitungsartikel schreiben, kommt sowas raus wie „Ökostrom gefährdet das Klima“ kann man nachlesen bei der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Man möchte nicht glauben zu welcher Selbstprostitution Zeitungen heutzutage fähig sind. Einfach unglaublich! Was komt als nächstes? „Krieg ist Frieden“? „Weiss ist Schwarz“? „2 + 2 = 5“?

Tweet-a-Watt: Erste Idee

greener_gadgets_logoDank Martin, hab ich jetzt eine Idee, wie ich mein Solarkraftwerk live anbinden kann an mein Heimnetz. Mit dem „Wattzwitscherer“ bzw. einem Xbee-Chip der in der Lösung Tweet-a-Watt von Limor Fried und Phillip Torrone die bei den Greener Gadgets Awards gewonnen haben zum Einsatz kommt. Damit steht dann auch das nächste bastelprojekt bereits fest.

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Quelle: MAKE Magazine

enerJar_logoOder man baut sich halt gleich aus einem Einmachglas und ein bissel Bauteilen ein Powermeter selber: Das EnerJar zum Beispiel.

50% Effizenz bei Solarzellen

Netter Beitrag im Economist „Stacking the deck: A way to double the efficiency of solar cells is about to go mainstream“ der zeigt, dass Solarzellen mit 50% Effizienz möglich sind.

Auch Ray Kurzweil hat was dazu: A new way to make solar cells thin, efficient and flexible. Quelle: Ki Jun Yu et al., Light Trapping in Ultrathin Monocrystalline Silicon Solar Cells, Advanced Energy Materials, 2013, DOI: 10.1002/aenm.201370046