Internationaler Experten-Workshop: Wissensmanagement in der Schule

Wissensmanagement in der Institution Schule, darum geht es bei dem internationalen Workshop „Schulinformationssysteme und datengestützte Entscheidungsprozesse“, der am 22. und 23. März 2007 im Haus der Wissenschaft in Bremen stattfindet.

Der Workshop zu Schulinformationssystemen und datengestützten Entscheidungsprozessen wird im Rahmen des Projektes ISMIS – Integriertes Schul-Management-Informationssystem durchgeführt, das geleitet wird durch Prof. Dr. Andreas Breiter. in dem Projekt widmen sich Breiter und seine Mitarbeiter vor allem dem Bereich der Lernleistungs-Informationssysteme, die z.B. die Vorhaltung von Steuerungsdaten von Schule (Lehrer- Schülerdaten, sozio-demografische Daten, Fächeranwahl, Stundentafel, Fehlzeiten usw.) im Sinne eines Data Warehouse umfassen. (via IDW online)

Frauen in der Forschung & Wissenschaft

Einen interessanten Hinweis habe ich entdeckt im aktuellen Newsletter (als PDF) der European Platform of Women Scientists, dort wird eine Webseite verwiesen, die erfolgreiche Frauen in der WIssenschaft und Forschung vorstellt. Auf der Webseite forwomeninscience.com werden Porträts mit Werdegang, wissenschaftlicher Arbeit und Video-Statements gezeigt. In dem Newsletter wird auf Folgendes zusätzlich hingewiesen:

L’ORÉAL, with the support of UNESCO National Commissions, offers National Fellowships to doctoral students to pursue scientific research in their home countries. Since their creation in 2001, more than 200 doctoral students have received L’ORÉAL National Fellowships.

Angesichts meines Postings zu Deutschlands Zukunft in Sachen Innovation mit dem Titel „Deutschlands Innovationsbremse heißt „Bildung“ und…“ ist diese Seite aus meiner Sicht eine gelungene Seite, die vielseitige Porträts vorstellt.

Die Verleihung der diesjährigen Awards durch diese Initiative findet übrigens am 27. März 2007 in der Bibliothèque Solvay in Brüssel statt.

Update 15.3.2007
Wer sich als Frau gleich Nobelpreisträgerinnen als Vorbild nehmen möchte der wird übrigens bei Nobel-Frauen (hier mit Kurzbeschreibungen der Arbeit, hier more casual) fündig. Und damit das Ganze auch gut ausbalanciert bleibt, ist der Besuch der alternativen Nobelpreisseite natürlich genauso wichtig.

Was soll ich bloß studieren?

Eine Frage, bei der man mit einem Test vielleicht weiterkommt. Die Universität Hohenheim hat einen Test „Was studiere ich?“ online gestellt, mit dem man seine Neigungen zu einem passenden Studienfach ermitteln kann. Ich konnte es nicht lassen und habe den Test einmal für mich durchgespielt, um einen Eindruck zu gewinnen, wie gut der Test funktioniert. Das Ergebnis kann man hier sehen. Interessant, die drei Vorschläge für ein Studium sind folgende:

  1. Kommunikationswissenschaft (Bachelor)
  2. Wirtschaftsinformatik (Bachelor)
  3. Wirtschaftswissenschaften mit ökonomischem Wahlprofil (Bachelor)

Das deckt sich ziemlich gut mit dem was ich tatsächlich studiert habe, nämlich Wirtschaftsinformatik. Ich studierte neben Informatik im Endeffekt Wirtschaftswissenschaften mit Wahlprofil, nämlich Marketing und Finanzwirtschaft. Und Marketing war mein Lieblingsfach (stark verwandt mit Kommunikationswissenschaften). Der Test hat mich überzeugt, bzw. das Ergebnis des von Prof. Dr. Heinz Schuler’s Lehrstuhl für Psychologie entwickelten Tests – dessen Entwicklung eine Analyse von über 500 Berufsbildern zugrundeliegt – erscheint sehr plausibel. (via Pit’s Lernpfade gemeldet in Bildungsklick)

Update 7.5.2007
Auch die Uni Bremen bietet gerade jetzt, wo einige Ihr Abitur gerade beendet haben einen ca. 90 Minuten dauernden Online-Selbsttest an, der es Studienanfängern leichter machen soll, sich zu orientieren. Mit dem Test kann man die eigene Neigung und Eignung für die Studienfächer in den Gesellschafts- und Sozialwissenschaften sowie in den Naturwissenschaften überprüfen.

Why do I blog this? Zum einen machen mir freiwillige Tests schon immer Spass. Dieser Test scheint einen hohen Nutzwert zu haben und von daher würde ich als angehender Student durchaus darauf zurückgreifen. Ich weiß zwar nicht, ob ich zu Beginn meines Studiums die Fragen ähnlich beantwortet hätte, aber das ich sie derzeit so beantwortet habe, das ein Ergebnis rauskommt, was plausibel ist, bestätigt zumindest, dass der Test meine derzeitigen Interessen richtig verortet hat. Jede Uni sollte so etwas anbieten.
Was mich überrascht hat, unter den Studienfächern, die eine hohe Übereinstimmung mit meinem Interessenprofil aufweisen wird mir vorgeschlagen: Hörfunkmoderator/in, Redakteur/in, Reporter/in und Musiker/in, ob das meine Neigung zum Podcasting erklärt? ;-)