{"id":62,"date":"2006-11-17T12:50:24","date_gmt":"2006-11-17T11:50:24","guid":{"rendered":"http:\/\/www.thetawelle.de\/?p=62"},"modified":"2020-01-05T18:34:02","modified_gmt":"2020-01-05T17:34:02","slug":"lernobjekt-learning-object-oder-rlo-was-soll-das-sein","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.thetawelle.de\/?p=62","title":{"rendered":"Lernobjekt, Learning Object oder RLO, was soll das sein?"},"content":{"rendered":"<p><strong>Vorwort:<\/strong> Eigentlich wollte ich diesen Blog-Post schon vor einem halben Jahr \u00fcber den \u00c4ther schicken. Irgendwas hat mich abgehalten. Da aber immer wieder das omin\u00f6se <strong>Learning Object (LO)<\/strong> zum Thema wird, poste ich jetzt meine Ansicht dazu.<\/p>\n<p>Es liegt jetzt schon \u00fcber ein Jahr zur\u00fcck, dass ich mich intensiv mit dem Begriff &#8222;Lernobjekt&#8220; besch\u00e4ftigt habe. Jetzt habe ich einen Weblog-Beitrag gefunden mit dem Titel <a href=\"http:\/\/flosse.dicole.org\/?item=learning-objects-is-the-king-naked\">&#8222;Learning objects \u2013 Is the King naked?&#8220;<\/a>. Das der Titel als Frage formuliert wurde, hat mich bewogen meinen Beitrag als Antwort und Aussage zu formulieren &#8222;Lernobjekte existieren nicht!&#8220;. Der Autor <b>Teemu Leinonen<\/b> hat genau das in seinem Beitrag bewiesen, denn der Kaiser tr\u00e4gt keine Kleider!<br \/>\nIch war sehr erfreut endlich jemanden zu finden, der tats\u00e4chlich &#8222;nichts&#8220; sieht wo &#8222;nichts&#8220; ist. Im Rahmen meiner Forschungsarbeit vor ca. einem Jahr in einem Projekt habe ich ein Paper geschrieben, das sich sehr kritisch mit dem Begriff des Lernobjekts besch\u00e4ftigt. Leider ist es bei der eingereichten Konferenz abgelehnt worden mit dem Hinweis darauf, dass &#8222;Lernobjekt&#8220; ein eingef\u00fchrter Begriff ist und der zu erwartende Beitrag des Papers zum wissenschaftlichen Erkenntnisfortschritt daher als gering eingestuft wird. Mein Paper <b>&#8222;Ideen zum Begriff \u201eLernobjekt\u201c \u2013 eine Betrachtung aus der Perspektive des Software Engineering&#8220; (<a href=\"\/wp-upload\/LearningObject_v9.pdf\">als PDF herunterladen<\/a>)<\/b> hat also bislang nie das Licht der Welt erblickt. Ich habe mich daher entschlossen dieses Paper nun zur hier im Blog Verf\u00fcgung zu stellen, weil ich eine weitere Verwertung als Publikation nicht mehr anstrebe, seit ich meinen Schwerpunkt zu LO&#8217;s verlassen habe.<br \/>\nIn dem Paper betrachte ich den Begriff des Lernobjekts einmal aus der Sicht eines Wirtschaftsinformatikers, der damit eine Software modellieren soll. Etliche Schw\u00e4chen des Begriffs kommen dabei zu Tage. Ich pl\u00e4diere deshalb f\u00fcr die Neukonzeption eines Begriffs, der digitale Inhalte und deren Einsatz f\u00fcr das E-Learning beschreibt. Der Begriff der <b>Lernkomponente<\/b> wird vorgestellt (siehe nachstehende Abbildung).<\/p>\n<p><center><a href=\"\/wp-upload\/Lernkomponente_big.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"\/wp-upload\/Lernkomponente_mini.gif\" hspace=\"10\" vspace=\"5\" width=\"350\" height=\"157\" border=\"0\"\/><\/a><br \/>\n<small>Abbildung: Lernkomponente (Anklicken f\u00fcr Vergr\u00f6\u00dferung)<\/small><\/center><\/p>\n<p>Wesentlich an der Idee der Komponente ist die Kapselung von <b>Inhalten (Content)<\/b> gemeinsam mit <b>Aktivit\u00e4ten (Activities)<\/b> und <b>Beziehungen (Context)<\/b> zwischen diesen. Das bedeutet, bestimmten Inhalten der Lernkomponente sind bestimmte Aktivit\u00e4ten zugedacht &#8211; also WAS damit passieren soll. Die Komponente tr\u00e4gt in sich die Information \u00fcber die Beziehungen bestimmter Activities zu bestimmten Inhalten, z.B.: &#8222;Schau (ACTIVITY) Dir das Bild vom Eiffelturm (CONTENT) an, dann schreibe auf (ACTIVITY) welche Strukturmerkmale seine Stahlkonstruktion unverwechselbar machen.&#8220;. Die Lernkomponente transportiert somit durch die inneren Beziehungen zwischen Content und Activities einen echten Lehr-Lernzusammenhang (CONTEXT). Da ich mich mit dem Gebiet derzeit nicht mehr besch\u00e4ftige, ist mir relativ egal, ob der Kaiser nackt ist oder ein h\u00fcbsches Gewandt tr\u00e4gt. Mich w\u00fcrde allerdings interessieren, was andere von dieser Komponenten-Idee halten. :-)<\/p>\n<p><b>Teemu Leinonen<\/b> ist zu einer eigenen Definition des Begriffs Lernobjekt \u00fcbergegangen, aus den gleichen Gr\u00fcnden, die mich zu der Lernkomponente gebracht haben. Er definiert Lernobjekt derzeit so (Quelle: Artikel <a href=\"http:\/\/lemill.org\/trac\/wiki\/ReportLOTdemo\">&#8222;Demonstration of LO template prototypes&#8220;<\/a>):<\/p>\n<blockquote><p>A Learning object is any entity, digital or non digital, that <b>is<\/b> or <b>is aimed to be used<\/b> for learning, education or teaching.<\/p><\/blockquote>\n<p>Allerdings hat diese Erkenntnis auch <a href=\"http:\/\/flosse.dicole.org\/flosse\/?item=urinal-as-a-learning-object\">ihre Geschichte<\/a>. In dem Prototypen <a href=\"http:\/\/lemill.org\/trac\/wiki\/LeMill\">LeMill<\/a> soll genau dieses Konzept ausprobiert werden. Der Ansatz der offenbar ma\u00dfgeblich durch Leinonen in Finnland vorengetrieben wird, erscheint mir sehr, sehr erfolgversprechend.<\/p>\n<p><strong>Update 21.11.2006<\/strong><br \/>\nDie Geschichte <strong>&#8222;<a href=\"http:\/\/www.kindergarten-workshop.de\/index.html?\/maerchen\/des_kaisers_neue_kleider.htm\">Des Kaisers neue Kleider<\/a>&#8222;<\/strong>, von <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Hans_Christian_Andersen\">Hans Christian Andersen<\/a> ist wirklich lohnenswert nochmal komplett gelesen zu werden. Ich habe jetzt die deutsche Fassung davon bei einer Kindergarten-Webseite gefunden. Das passt ganz gut, schlie\u00dflich ist es ein unschuldiges Kind das zum Ende der Geschichte ruft &#8222;Aber er hat ja gar nichts an!&#8220;. Ein Kind hat wohl wenig Veranlassung dazu die Wahrheit zu verleugnen. Interessant ist dennoch das Ende der Geschichte, denn der Kaiser &#8222;zieht das durch&#8220;, obwohl er erkannt hat, dass das Kind Recht hat.<\/p>\n<p>Doch die eigentliche Botschaft hat Andersen wohl verschl\u00fcsselt, denn im text hei\u00dft es an einer Stelle: &#8222;&#8230;die Kleider, die von dem Zeuge gen\u00e4ht w\u00fcrden, sollten die <strong>wunderbare Eigenschaft<\/strong> besitzen, dass sie f\u00fcr jeden Menschen unsichtbar seien, der nicht f\u00fcr sein Amt tauge oder der unverzeihlich dumm sei.&#8220; Wer die Geschichte bis zum Schluss liest der weiss, das diese Kleider tats\u00e4chlich die von den Schwindlern gemachte Eigenschaft haben, denn <strong>einzig das Kind und das Volk trauten sich die Wahrheit auszusprechen<\/strong>, alle anderen in &#8222;Amt und W\u00fcrden&#8220;, die etwas sahen wo nichts war, wurden durch den &#8222;wundersamen, unsichtbaren Stoff&#8220; als L\u00fcgner entlarvt.<\/p>\n<p><strong>Update 5.1.2020<\/strong><\/p>\n<p>In 2005 war ich f\u00fcr extrem kurze Zeit an der FernUni Hagen in dem Projekt Campus Content aktiv. Das Projekt hat eine eher unr\u00fchmliche Wendung genommen zu der ich aber lieber keine Worte verlieren m\u00f6chte und nachdem ich dort weggegangen bin, hab ich mir den Zerfall und das Scheitern nur noch aus der Ferne mit leichter Schadenfreude angeschaut. Nachdem ich das <strong>Projekt CampusContent<\/strong> verlassen hatte, musste ich allerdings die sehr negativen Erinnerungen daran irgendwie verarbeiten. Das passierte indem ich einen Rap-Song komponierte&#8230; den hab ich jetzt per Zufall auf meiner Platte wiedergefunden und musste laut lachen.<\/p>\n<p><audio controls><source src=\"\/wp-upload\/CC_SurviversCountryRap.mp3\" type=\"audio\/mpeg\">Your browser does not support the audio element.<\/audio><\/p>\n<p>Nachfolgend sieht man ein wenig mehr, um was es in diesem Projekt eigentlich gehen sollte. Folgende Folie fasst es gut zusammen.<\/p>\n<p><a href=\"\/wp-upload\/campus_content_folie.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"\/wp-upload\/campus_content_folie-1024x726.png\" alt=\"\" width=\"840\" height=\"596\" class=\"aligncenter size-large wp-image-6309\" srcset=\"https:\/\/www.thetawelle.de\/wp-upload\/campus_content_folie-1024x726.png 1024w, https:\/\/www.thetawelle.de\/wp-upload\/campus_content_folie-300x213.png 300w, https:\/\/www.thetawelle.de\/wp-upload\/campus_content_folie-768x545.png 768w, https:\/\/www.thetawelle.de\/wp-upload\/campus_content_folie.png 1049w\" sizes=\"auto, (max-width: 709px) 85vw, (max-width: 909px) 67vw, (max-width: 1362px) 62vw, 840px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Ich hab das mal von deren Webseite zitiert:<\/p>\n<p>Hier eine Beschreibung des DFG Projektes <strong>Campus Content<\/strong> \u2014 Competence Center for eLearning with Reusable Learning Objects<\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"https:\/\/eleed.campussource.de\/archive\/1\/94\">https:\/\/eleed.campussource.de\/archive\/1\/94<\/a><\/p>\n<details style=\"border:1px solid gray;padding:5px;font-family:Courier;\">\n<summary>Klicken zum \u00d6ffnen<\/summary>\n<div class=\"article\" lang=\"en\">\n<div class=\"titlepage\">\n<div class=\"articleinfo\">\n<h2 class=\"title\">\n            <a id=\"d19273e1\" shape=\"rect\"><\/a>CampusContent<\/h2>\n<h3 class=\"subtitle\">Competence Center for eLearning with Reusable Learning Objects<\/h3>\n<div class=\"authorinfo\">\n<p class=\"Verfasser\">Bernd J. Kr\u00e4mer<\/p>\n<\/p><\/div>\n<div class=\"authorinfo\">\n<p class=\"Institut\">Fachbereich Elektrotechnik und Informationstechnik<br clear=\"none\">Fernuniversit\u00e4t in Hagen<br clear=\"none\">58084 Hagen<\/p>\n<\/p><\/div>\n<div class=\"authorinfo\">\n<p class=\"Verfasser\">\n               <span class=\"link-mailto\"><a href=\"mailto:bernd.kraemer@fernuni-hagen.de\" target=\"_top\" shape=\"rect\" rel=\"noopener noreferrer\"><br \/>\n                  <span class=\"Hyperlink\">bernd.kraemer@fernuni-hagen.de<\/span><br \/>\n               <\/a><\/span><br \/>\n               <br clear=\"none\"><br \/>\n               <span class=\"link-external\"><a href=\"http:\/\/www.campuscontent.de\" target=\"_top\" shape=\"rect\" rel=\"noopener noreferrer\"><br \/>\n                  <span class=\"Hyperlink\">http:\/\/www.campuscontent.de<\/span><br \/>\n               <\/a><\/span>\n            <\/p>\n<\/p><\/div>\n<div class=\"biblioid\">\n<p>urn:nbn:de:0009-5-940<\/p>\n<\/p><\/div>\n<\/p><\/div>\n<\/p><\/div>\n<div class=\"section\" lang=\"en\">\n<div class=\"titlepage\">\n<h2 class=\"title\" style=\"clear: both\">\n            <a id=\"d19273e52\" shape=\"rect\"><\/a>Introduction<\/h2>\n<\/p><\/div>\n<p>Given current technology, the development of substantial eLearning materials that exhibit high quality content and are useful in different educational settings is extremely time consuming and costly. This process typically involves different competencies including domain knowledge, didactic capacity, media design skills, usability and accessibility know-how, and programming abilities. The high development costs are only justified if learning contents remain valid for a long period of time or if the development effort for materials that need to be updated frequently can be shared by many users and is applicable in different educational settings. To achieve this goal, different projects pursued research on a modular approach towards multimedia content that ultimately led to novel learning technology standards, such as LOM (Learning Object Metadata) or SCORM (Sharable Content Object Reference Model), and a number of reusable learning object repositories. Experience has shown, however, that LOM and SCORM are weak in handling pedagogical qualities and content repositories are not as successful as expected. This may be due to the fact that these repositories merely focus on content qualities and content management and that they largely neglect the pedagogical context in which such content objects are used and searched for. Another reason is probably the fact that a widely accepted educational categorization scheme for educational scenarios for eLearning applications does not exist as yet.<\/p>\n<\/p><\/div>\n<div class=\"section\" lang=\"en\">\n<div class=\"titlepage\">\n<h2 class=\"title\" style=\"clear: both\">\n            <a id=\"d19273e57\" shape=\"rect\"><\/a>The Project<\/h2>\n<\/p><\/div>\n<p>The CampusContent project, which starts March 1, 2005, takes up these challenges in an interdisciplinary research approach aiming at the development of a competence center for the production, collection, quality assurance, distribution and re-use of modular multimedia content. The project will adopt the open content approach and rely on open standards. Although \u2013 for capacity reasons &#8211; the project primarily focuses on the subject areas computer science, engineering and natural sciences, its methods and tools will be designed in such a way that they can be carried over to other disciplines as well. Combining the perspective of advanced computer science methods with models and concepts of media didactics and educational science, the project tries to integrate a technological, pedagogical and social dimension seamlessly.<\/p>\n<p>The <strong>technology dimension<\/strong> addresses:<\/p>\n<div class=\"itemizedlist\">\n<ul type=\"disc\" style=\"margin-left:20px;\">\n<li style=\"list-style-type: disc\">\n<p>the design of a suitable, fine-granular  learning object model including rich pedagogical attributes, ontology information standardizing domain knowledge and other meta data supporting, e.g., the discovery of learning objects, their (dynamic) recombination,  and their integration with pedagogical scenarios;<\/p>\n<\/li>\n<li style=\"list-style-type: disc\">\n<p>a framework architecture supporting the combination of learning objects, pedagogical scenarios and e-learning tools into a coherent learning environment; and <\/p>\n<\/li>\n<li style=\"list-style-type: disc\">\n<p>the implementation of an open content portal providing access to a component, template and pattern repository (cf. Figure 1)<\/p>\n<\/li>\n<\/ul><\/div>\n<div class=\"mediaobject\">\n         <img decoding=\"async\" src=\"wp-upload\/RedaktionELEED1112776562.62-1.png\"><\/p>\n<div class=\"caption\">\n<p class=\"caption\">Figure 1 &#8211; Organization of the CampusContent Portal<\/p>\n<\/p><\/div>\n<\/p><\/div>\n<p>We hope to leverage the productivity of multimedia content production substantially through the provision of more effective methods and tools than we have at our hands today. In particular, we plan to develop reusable design patterns and templates that allow us to cope with great deal of standard problems.  We are, for instance, envisaging an innovative animation component system that would allow even IT-illiterate authors to transform their conceptual and didactic ideas into instructive animations and other forms of (audio-) visual representations. Authors would no longer be plagued with low-level programming tasks using Java, Flash, Director and other specialist tools and the sustainability of works could be managed much easier.<\/p>\n<p>The <strong>pedagogical dimension<\/strong> aims at a categorization of typical pedagogical scenarios and interaction patterns and a novel web didactic in which such scenarios and interaction patterns are related to a rich repository of learning objects of varying degrees of difficulty, didactic model and media presentation. Through a pedagogy-based extension of current metadata standards we hope to be able to combine learning objects in different pedagogical scenarios meaningfully. If we succeed in organizing learning objects addressing the same learning objective in different ways into clusters of variants, a dynamic linkage of learning objects depending on individual learner profiles becomes possible in a learning process.<\/p>\n<p>The <strong>social dimension<\/strong> of the projects strives to build up a community providing for <\/p>\n<div class=\"itemizedlist\">\n<ul type=\"disc\" style=\"margin-left:20px;\">\n<li style=\"list-style-type: disc\">\n<p>external collaboration,<\/p>\n<\/li>\n<li style=\"list-style-type: disc\">\n<p>continuous dissemination of the communities\u2019s approach and intermediate results, <\/p>\n<\/li>\n<li style=\"list-style-type: disc\">\n<p>sustainability and quality of the results, and <\/p>\n<\/li>\n<li style=\"list-style-type: disc\">\n<p>progress of related national and international standards.<\/p>\n<\/li>\n<\/ul><\/div>\n<\/p><\/div>\n<div class=\"section\" lang=\"en\">\n<div class=\"titlepage\">\n<h2 class=\"title\" style=\"clear: both\">\n            <a id=\"d19273e109\" shape=\"rect\"><\/a>Sponsors<\/h2>\n<\/p><\/div>\n<p>CampusContent is one of currently four <strong>Competence Centers for Research Information<\/strong> that were set up in 2004 by the Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG, German Research Foundation). These competence centers are financially supported by the DFG over a period of five years.<\/p>\n<\/p><\/div>\n<div class=\"section\" lang=\"en\">\n<div class=\"titlepage\">\n<h2 class=\"title\" style=\"clear: both\">\n            <a id=\"d19273e117\" shape=\"rect\"><\/a>Contact<\/h2>\n<\/p><\/div>\n<p>Prof. Dr.-Ing. B.J. Kr\u00e4mer\t<span class=\"link-mailto\"><a href=\"mailto:bernd.kraemer@fernuni-hagen.de\" target=\"_top\" shape=\"rect\" rel=\"noopener noreferrer\"><br \/>\n            <span class=\"Hyperlink\">bernd.kraemer@fernuni-hagen.de<\/span><br \/>\n         <\/a><\/span><br \/>\n         <br clear=\"none\">Prof. Dr.-Ing. F. Kaderali\t<span class=\"link-mailto\"><a href=\"mailto:firoz.kaderali@fernuni-hagen.de\" target=\"_top\" shape=\"rect\" rel=\"noopener noreferrer\"><br \/>\n            <span class=\"Hyperlink\">firoz.kaderali@fernuni-hagen.de<\/span><br \/>\n         <\/a><\/span><br \/>\n         <br clear=\"none\">Prof. Dr. P. Baumgartner\t<span class=\"link-mailto\"><a href=\"mailto:peter.baumgartner@fernuni-hagen.de\" target=\"_top\" shape=\"rect\" rel=\"noopener noreferrer\"><br \/>\n            <span class=\"Hyperlink\">peter.baumgartner@fernuni-hagen.de<\/span><br \/>\n         <\/a><\/span>\n      <\/p>\n<\/p><\/div>\n<\/div>\n<\/details>\n<p><br clear=all><\/p>\n<p><small><strong>Why do I blog this?<\/strong> Es f\u00e4llt mir schwer ansehen zu m\u00fcssen, wie st\u00e4ndig weitere Forscher (z.B. <a href=\"http:\/\/www.ml-3.org\/\">hier<\/a>, <a href=\"http:\/\/www.campuscontent.de\/index.php?menuid=5&#038;reporeid=51\">hier<\/a> oder <a alt=\"http:\/\/blog.cc.fernuni-hagen.de\/?p=176\" href=\"SorryNoLongerAvailable\" title=\"I know that most men, including those at ease with problems of the greatest complexity, can seldom accept even the simplest and most obvious truth if it be such as would oblige them to admit the falsity of conclusions which they have delighted in explaining to colleagues, which they have proudly taught to others, and which they have woven, thread by thread, into the fabric of their lives. - Leo Tolstoi\">hier<\/a>) sich ohne jegliches Hinterfragen auf den Begriff des Lernobjekts st\u00fctzen, und selbst aktiv an der Produktion von weiteren Nebelkerzen mitwirken. Lernobjekte gibt es nicht! Es mag Lerninhalte geben und Medien zur Inhaltsgestaltung, aber Lernobjekte? Was soll das sein? Mein Beitrag ist <u>nicht<\/u> dazu gedacht, denjenigen, die den Kaiser in Kleidern sehen diesen Eindruck nehmen zu wollen. Stattdessen ist er f\u00fcr diejenigen gedacht, die bislang noch gar keinen Blick auf den Kaiser geworfen haben oder noch nie mit den um diesen Begriff herum gez\u00fcndeten Nebelkerzen in Kontakt waren. Ich hoffe auf flinke Schneider, die in erster Linie funktionale und dann vielleicht sogar sch\u00f6ne und g\u00fcnstige Kleidung ersinnen, um sie dem Kaiser in einem unbeobachteten Augenblick \u00fcberzuwerfen. So k\u00f6nnten wir aus der Situation noch glimpflich herauskommen. Meine pers\u00f6nliche Erkenntnis aus der Sache lautet: Nebelkerzen sind sehr wirksam, aber sie brennen nicht ewig und nicht \u00fcberall auf der Welt. In Finnland sind sie offenbar schon ausgegangen oder nie gez\u00fcndet worden. Ich w\u00fcnsche <a href=\"http:\/\/lemill.net\">LeMill<\/a> daher allen denkbaren Erfolg.<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Vorwort: Eigentlich wollte ich diesen Blog-Post schon vor einem halben Jahr \u00fcber den \u00c4ther schicken. Irgendwas hat mich abgehalten. Da aber immer wieder das omin\u00f6se Learning Object (LO) zum Thema wird, poste ich jetzt meine Ansicht dazu. 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