{"id":33,"date":"2006-06-18T09:56:43","date_gmt":"2006-06-18T08:56:43","guid":{"rendered":"http:\/\/www.thetawelle.de\/?p=33"},"modified":"2009-02-13T16:22:30","modified_gmt":"2009-02-13T15:22:30","slug":"geliebte-ziffernnoten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.thetawelle.de\/?p=33","title":{"rendered":"Ziffernzensuren und ihre Alternativen im empirischen Vergleich"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.agprim.uni-siegen.de\/notengross.gif\" width=\"130\" height=\"141\" align=\"right\" hspace=\"10\" vspace=\"5\"\/>Geliebte Ziffernnoten&#8230;         &#8230;oder wie sch\u00f6n es ist Dinge in Schubk\u00e4sten bzw. auf einem eindimensionalen nat\u00fcrlichen Zahlenstrahl sortieren zu k\u00f6nnen. Die Logik von Schulnoten hat sich mir nie wirklich erschlossen, wie auch, deren Zustandekommen ist ja ein h\u00f6chst intransparenter Prozess. Das Problem ist aus meiner Sicht, dass die <b>komplexe Vieldimensionalit\u00e4t<\/b> der Bewertungskriterien f\u00fcr ein Lebewesen (selten dessen Leistungen) das dort &#8222;bewertet&#8220; (dem also ein Wert zugeschrieben wird) werden soll auf eine sch\u00f6n <b>einfache Eindimensionalit\u00e4t<\/b> abgebildet wird. Dabei steht man mathematisch vor dem Problem, dass letztlich eine Gewichtung der Dimensionen die &#8222;bewertet&#8220; werden erfolgen muss. Es muss also eine Transformationsregel existieren z.B. <b>eine Einheit Kreativit\u00e4t<\/b> ist soviel wert wie <b>zwei Einheiten Flei\u00df<\/b>. Was also der Grundsch\u00fcler in Mathematik so ziemlich als erstes lernt, n\u00e4mlich, dass man \u00c4pfel nicht mit Birnen zusammenwerfen kann, genau das wird mit der Ziffernnote gemacht. Mathematisch\/statistisch korrekt spricht man dann allerdings fairerweise von einem Indikator. Hier gibt es eine sch\u00f6ne <a href=\"http:\/\/www.multimedia-pflege.de\/paed\/beurteil\/ingenk89_67.html#Ulsh%F6fer\">\u00dcbersicht der Fehlerquellen<\/a> dieses Indikators und zur <a href=\"http:\/\/www.multimedia-pflege.de\/paed\/sub_inhalt_leistung.html\">Leistung insgesamt<\/a>.<\/p>\n<p>Wie schlecht dieser Indikator tats\u00e4chlich funktioniert, das hat <b>Herr Br\u00fcgelmann<\/b> (<a href=\"http:\/\/www.agprim.uni-siegen.de\/\">Arbeitsgruppe Primarstufe<\/a>, der <a href=\"http:\/\/www.uni-siegen.de\/\">Uni Siegen<\/a>) nun einmal mehr untersucht (und davor Herr R. Ulsh\u00f6fer und davor Herr G. Schr\u00f6ter und davor Finlayson, Eells, Osnes, Baurmann, Coffman, Starch\/Elliot, Weiss, Carter, Hadley, Ingenkamp, Hartog\/Rhodes, Kvale, Moeller, Birkel, &#8230;). Und das Ergebnis? <b>&#8222;Die Zeit&#8220;<\/b> schreibt &#8222;<a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/2006\/25\/Noten_xml\">Schlechte Zensur f\u00fcr Noten<\/a>&#8220; &#8211; das erinnert an das Paradoxon einen Kretaer zu fragen, ob es stimmt das alle Kretaer l\u00fcgen &#8211; dumme Zeit!<\/p>\n<p>Herr Br\u00fcgelmann jedenfalls hat seine Ergebnisse ganz frisch in einer <b><a href=\"http:\/\/www.agprim.uni-siegen.de\/notengutachten.htm\">Kurzfassung eines Notengutachtens<\/a><\/b> zusammengestellt. Die Langfassung kann seit dem 13. Juni beim <a href=\"http:\/\/www.grundschulverband.de\/aktuell_single+M55e20f11bb1.html\">Grundschulverband<\/a> bestellt werden, der das Gutachten beschreibt mit den Worten: &#8222;Ziffernzensuren und ihre Alternativen im empirischen Vergleich. Eine Wissenschaftliche Expertise des Grundschulverbandes.&#8220;<\/p>\n<p><b>Fazit:<\/b><br \/>\n<i>Wer an Ziffernnoten festhalten will, weil sie angeblich objektiv und vergleichbar seien bzw. erforderlich, damit Sch\u00fclerInnen sich auf die Anstrengungen des Lernens einlassen, findet in der Empirie keine st\u00fctzenden Belege f\u00fcr  seine Position.<\/i><\/p>\n<p><strong>Update 19.2.2007<\/strong><br \/>\nGabi Reinmann hat einen weiteren Beitrag mit dem Titel &#8222;<a href=\"http:\/\/medienpaedagogik.phil.uni-augsburg.de\/denkarium\/?p=128\">Die Panik geht um: Benoten wir zu gut?<\/a>&#8220; erstellt. In Ihrem Text kritisiert die Hochschullehrerin die Situation wie folgt:<\/p>\n<blockquote><p>Wir denken ja fast nur noch in der Kategorie \u201eassessment of learning\u201c (vor allem seit Bologna) und setzen damit die Tradition der Schule fort, die in den meisten F\u00e4llen nicht daran interessiert ist, was Sch\u00fcler k\u00f6nnen, sondern was sie nicht k\u00f6nnen, und wo sie Fehler machen.<\/p><\/blockquote>\n<p>Sie verbindet die angeblich zu guten Noten eher mit einer Entwicklung, die begr\u00fc\u00dfenswert erscheint, n\u00e4mlich der Verweigerung der Schullogik von Notenvergabe zu folgen &#8211; die wenig positive Eigenschaften hat, Sch\u00fcler erfolgreich bis zum Lernziel zu f\u00fchren &#8211; und stattdessen ein zukunftsf\u00e4higes, zielorientiertes &#8222;assessment for learning&#8220; zu betreiben:<\/p>\n<blockquote><p>Ich behaupte einmal, dass zumindest bei einem Teil der Disziplinen und F\u00e4cher, die man jetzt an den Pranger stellt wegen ihrer angeblich zu guten Noten, unter Umst\u00e4nden dieser Grund vorliegt, n\u00e4mlich dass Hochschullehrer nicht gewillt sind, die Schullogik der Leistungserfassung weiter fortzusetzen, dass sie lieber ein \u201eassessment for learning\u201c praktizieren.<\/p><\/blockquote>\n<p><img src='\/wp-upload\/spickmich.jpg' align='right' hspace=\"10\" vspace=\"5\" \/><strong>Update 29.6.2007<\/strong><br \/>\nDas Thema Noten ist doch immer wieder f\u00fcr eine riesige Schlagzeile zu gebrauchen, das d\u00fcrften auch die gro\u00dfen Medienverlage wissen. Wer benotet ist in der Machtaus\u00fcbenden Funktion, und dieses bislang einseitige Verh\u00e4ltnis aufzuheben, ist <a href=\"http:\/\/www.spickmich.de\">www.spickmich.de<\/a> angetreten umzusetzen.<br \/>\nUnd sofort hat es wieder einmal <strong><a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/schulspiegel\/leben\/0,1518,491084,00.html\">&#8222;Booom&#8220; (Spiegel Online)<\/a><\/strong> gemacht in Sachen Noten: <strong><a href=\"http:\/\/www.spickmich.de\">www.spickmich.de<\/a><\/strong> ist als Plattform zur Bewertung von Lehrern angetreten, und&#8230; wie sollte es auch anders sein, die <a href=\"http:\/\/www.spickmich.de\/download\/PM_vom_27_Juni_2007.pdf\">Lehrer schicken die Rechtsanw\u00e4lte (Beleg als PDF)<\/a>. Ein Machtaffront gegen ein Machtmonopol, so werden es wohl viele Lehrer sehen. (Ich frage mich wie es wohl die angehenden Lehreramtsstudierenden der Uni Bremen sehen, ich werde sie demn\u00e4chst mal fragen!)<\/p>\n<p>Ich glaube diese Denke werde ich jedenfalls nie verstehen, wenn jemand mir ein Feedback gibt, den Rechtsanwalt zu schicken ist eine h\u00f6chst fragw\u00fcrdige Vorbildfunktion. Vielleicht prozessieren deshalb soviele Sch\u00fcler und Eltern um ihre Abiturnoten gegen Lehrer. Wie dem auch sei, anstatt sich mit Feedback auseinanderzusetzen, werden die Schutzschilde hochgefahren und selbst Schulleiter sind sich nicht zu schade, ihre eigene Macht zu missbrauchen, um in Lautsprecherdurchsagen vor www.spickmich.de zu warnen (wobei das wohl de facto eher als Werbung nach hinten losgegangen sein d\u00fcrfte).<\/p>\n<p>Statt zu prozessieren, sollte die Schule sich vielleicht einmal die <a href=\"http:\/\/www.spickmich.de\/images\/presse\/Spickmich%20Screenshot2.jpg\">Benotungsfunktion von spickmich.de genauer ansehen<\/a>. Denn vor allem eines ist bemerkenswert: <strong>Die Noten bei spickmich.de beheben ein Defizit, das Schulnoten seit Jahrhunderten haben!<\/strong> Die Noten bei spickmich.de bewerten klar und aussagekr\u00e4ftig <strong>EIN EINZIGES<\/strong> Kriterium, z.B. &#8222;Menschlichkeit&#8220;, &#8222;Unterrichtsqualit\u00e4t&#8220;, &#8222;Kreativit\u00e4t&#8220;, &#8222;Pr\u00fcfungsgebahren&#8220; usw. Die <strong>GESAMTNOTE<\/strong> wird nur angegeben, als rechnerischer Index zur groben Orientierung, weil der Computer die Daten eben leicht zu einem arithmetischen Mittelwert berechnen kann, aber <strong>interessant f\u00fcr die Sch\u00fcler UND die Lehrer sind die Einzelauspr\u00e4gungen der Bewertungsmerkmale und nicht die Gesamtnote<\/strong>.<\/p>\n<p>Hier wird von Sch\u00fclerseite eine <strong>erstklassige Innovation in dem Benotungsinstrument<\/strong> vorgestellt und das Einzige was deutschen Schulen dazu einf\u00e4llt ist es gegen die Innovation mit dem Rechtsanwalt vorzugehen. Ich kann dazu nur ganz pers\u00f6nlich sagen, das Lehrer und Schulleitungen die das tun, sich damit vor allem eines geben: <strong>Ein eloquent selbstausgestelltes Armutszeugnis!<\/strong><\/p>\n<p><strong>Um es nocheinmal deutlich und mit Nachdruck zu sagen:<\/strong><br \/>\n<strong>Ich finde was spickmich.de aufgebaut hat klasse.<\/strong> :-D<br \/>\nIch finde es nicht nur klasse, sondern auch notwendig, denn ohne Druck von Aussen geht es ja scheinbar nicht. Die n\u00e4chste &#8222;Gesch\u00e4ftsidee&#8220; w\u00e4re aus meiner Sicht, dass die Sch\u00fcler sich in einer Plattform gegenseitig ebenfalls Noten geben k\u00f6nnen. So k\u00f6nnte durch die Kollektive Bewertung bei der jeder Sch\u00fcler einer 25-k\u00f6pfigen Klasse 24 Bewertungen erstellt, eine wesentlich breitere Bewertungsbasis entstehen, die aufgrund des viel h\u00f6heren N ganz anderen Kriterien gen\u00fcgt.<\/p>\n<p><strong>Update 10.8.2008<\/strong><br \/>\nWarum Zensuren (engl. Grades) das Lernen negativ beeinflussen hat ein Beitrag aus den USA belegt: Alfie Kohn schreibt in seinem Beitrag <strong><a href=\"http:\/\/www.alfiekohn.org\/teaching\/fdtd-g.htm\">&#8222;From Degrading to De-Grading&#8220;<\/a><\/strong> im HIGH SCHOOL MAGAZINE dar\u00fcber. Das Bamboo-Projekt greift das auf und schreibt <strong>&#8222;De-Grading the Workplace&#8220;<\/strong>, denn das gleiche gilt f\u00fcr den Beruf. Zitat:<\/p>\n<blockquote>\n<ul>\n<li>Grades tend to reduce student interest in learning.<\/li>\n<li>Grades tend to reduce students&#8216; preferences for engaging in challenging tasks.<\/li>\n<li>Grades tend to reduce the quality of students&#8216; thinking.<\/li>\n<\/ul>\n<\/blockquote>\n<p>Stoff zum Nachdenken!!<\/p>\n<p><strong>Update 7.2.2009<\/strong><br \/>\nOhhh, hier kommt einer perfekte Erg\u00e4nzung meines Beitrags. Ein weiterer Baustein der Argumentation gegen die derzeitige Benotungspraxis. Im Weblog <a href=\"http:\/\/lisarosa.twoday.net\/\">shift<\/a> schreibt die Bloggering <strong>Lisa Rosa<\/strong> in dem Beitrag <a href=\"http:\/\/lisarosa.twoday.net\/stories\/5130065\/\">&#8222;Der Fall Czerny und die schulische Notengebung&#8220;<\/a> wie die bayrische Grundschullehrerin <strong>Sabine Czerny<\/strong> disziplinarische Ma\u00dfnahmen zu sp\u00fcren bekommen hat, weil sie Noten an die Sch\u00fcler vergeben hat, die nicht der Normalverteilung entsprachen. Die berliner Tageszeitung TAZ hat \u00fcber diese Disziplinierung einer bayrischen Lehrerin berichtet (<a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/zukunft\/wissen\/artikel\/1\/nachhaltig-den-schulfrieden-gestoert\/\">Artikel 1<\/a>, <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/zukunft\/wissen\/artikel\/1\/bitte-nicht-fuer-schueler-engagieren\/\">Artikel 2<\/a>). Da das ganze in M\u00fcnchen stattfand, ist das f\u00fcr mich Anlass genug, dieses Posting auch in die Kategorie M\u00fcnchen mit aufzunehmen. Weitere Hintergrundinfos zu diesem Ereignis gibt es in einem Beitrag <a href=\"http:\/\/gmids.wordpress.com\/2008\/08\/13\/abgestrafte-lehrerin-zu-gut-fur-dieses-schulsystem\/\">&#8222;Abgestrafte Lehrerin: Zu gut f\u00fcr dieses Schulsystem?&#8220;<\/a>.<\/p>\n<p><strong>Update Freitag der 13.2.2008<\/strong><br \/>\nOffenbar ein schlechter Tag f\u00fcr spickmich.de, denn der <a href=\"http:\/\/vbe.de\/pd06-2009.html\">Verband Bildung und Erziehung<\/a> hat spickmich abgestraft heute.<\/p>\n<blockquote><p>\u201eDer Verband Bildung und Erziehung (VBE) sieht in dieser Website den lehrerpolitischen Dauer-Tiefschl\u00e4ger des Jahres 2008\u201c<\/p><\/blockquote>\n<p><a href=\"\/wp-upload\/090212nasser_schwamm_name_klein_01.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"\/wp-upload\/090212nasser_schwamm_name_klein_01.jpg\" alt=\"090212nasser_schwamm_name_klein_01\" title=\"090212nasser_schwamm_name_klein_01\" width=\"216\" height=\"320\" class=\"alignright size-full wp-image-762\" srcset=\"https:\/\/www.thetawelle.de\/wp-upload\/090212nasser_schwamm_name_klein_01.jpg 216w, https:\/\/www.thetawelle.de\/wp-upload\/090212nasser_schwamm_name_klein_01-202x300.jpg 202w\" sizes=\"auto, (max-width: 216px) 85vw, 216px\" \/><\/a>Womit die Pauker ja mal wieder bewiesen h\u00e4tten, dass Bewertung nur in eine Richtung genehm ist, vom Lehrer zum Sch\u00fcler. Umgekehrt ist es nat\u00fcrlich Schikane, klar. Statt sich den Realit\u00e4ten neuer Transparenz zu stellen, denken die Lehrer immer noch, sie k\u00f6nnten im Verborgenen agieren im Raumschiff Schule. Vielleicht sollte spickmich.de im Gegenzug einfach den den &#8222;Nassen Sack&#8220; verleihen. Ich wei\u00df sowieso nicht, was Negativ-Auszeichnungen Konstruktives bewirken sollten. Es war klar, dass gerade aus dem Erziehungsbereich mal wieder eine Negativauszeichnung kommt. Defizite aufzeigen und auf andere mit dem Finger zeigen, das ist ja auch viel einfacher als die guten Dinge zu loben. Mal wieder ein eloquent ausgestelltes Urteil \u00fcber den VBE selbst. Wer bewertet verr\u00e4t mindestens soviel \u00fcber sich selbst, wie \u00fcber den Bewerteten. Gratulation dem VBE f\u00fcr das nicht Einstecken k\u00f6nnen aber nur Austeilen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p><small><strong>Why do I blog this?<\/strong> Ich interessiere mich f\u00fcr Gesetzm\u00e4\u00dfigkeiten. Da bei Schulnoten mit sch\u00f6ner Regelm\u00e4ssigkeit  eine Normalverteilung heraus kommt, fragt man sich doch zwangsl\u00e4ufig warum? Ist das ein Naturgesetz? Kann ja eigentlich nicht sein, denn es ist etwas Kulturelles was der Mensch selbst erschaffen hat. Eigentlich kann es ja zudem nicht sein, dass jede Klasse eine ideale Stichprobe f\u00fcr die Gesamtheit der Sch\u00fcler in den Schulen darstellt (zumal die Notenvergabeverfahren ebenfalls in der Lehrerschaft einer Unregelm\u00e4\u00dfigkeit unterligen m\u00fcssten, also zwei Unregelm\u00e4ssigkeiten zusammentreffen m\u00fcssten und damit noch unregelm\u00e4\u00dfigere Ergebnisse erzeugen sollten). Das zumindest sagt mir mein normaler Menschenverstand. Ich w\u00fcrde eher extrem links- und rechtsschiefe Verteilungen erwarten. Mein Vorschlag w\u00e4re (angeleht an das Pareto-Optimalit\u00e4tsprinzip) zwei Indikatoren gleichzeitig durchg\u00e4ngig f\u00fcr die gesamte Schulzeit zu haben. Das w\u00fcrde bedeuten einen neuen komplement\u00e4ren Indikator einzuf\u00fchren oder besser nur ein solit\u00e4res Bewertungskriterium durchg\u00e4ngig mitzuf\u00fchren &#8211; quasi die <b>Doppelnote<\/b>. Am Besten w\u00e4re es wenn diese Bewertung durch Peer-Bewertung der Sch\u00fcler unter sich zustande k\u00e4me. Dann h\u00e4tte man eine weitere wichtige Dimension und eine Vergleichbarkeit zwischen Sch\u00fcler- und Lehrereinsch\u00e4tzung hinzugewonnen. Das w\u00fcrde die Situation nach meiner Ansicht schon um 80% verbessern.<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Geliebte Ziffernnoten&#8230; &#8230;oder wie sch\u00f6n es ist Dinge in Schubk\u00e4sten bzw. auf einem eindimensionalen nat\u00fcrlichen Zahlenstrahl sortieren zu k\u00f6nnen. Die Logik von Schulnoten hat sich mir nie wirklich erschlossen, wie auch, deren Zustandekommen ist ja ein h\u00f6chst intransparenter Prozess. 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