{"id":138,"date":"2007-05-30T21:26:28","date_gmt":"2007-05-30T20:26:28","guid":{"rendered":"http:\/\/www.thetawelle.de\/?p=138"},"modified":"2014-10-03T12:47:14","modified_gmt":"2014-10-03T11:47:14","slug":"thetarock%e2%80%99r-04-geheimnisse-im-kopf","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.thetawelle.de\/?p=138","title":{"rendered":"Thetarock\u2019r 04: Geheimnisse im Kopf"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"\/wp-upload\/thetarockr.png\" alt=\"Der Podcast\" width=\"94\" height=\"133\" hspace=\"10\" vspace=\"5\" align=\"left\" \/><img src='\/wp-upload\/trautmann.gif' align='right' hspace=\"10\" vspace=\"5\" \/>Dieser Thetarock&#8217;r hat ein wenig Vorbereitungszeit ben\u00f6tigt, denn eigentlich h\u00e4tte er schon vor wenigen Monaten das Licht der Welt erblicken sollen. Meine Neugier hat mich dieses Mal in das <strong><a href=\"http:\/\/www.neuropsychologie.uni-bremen.de\/\">Institut f\u00fcr Neuropsychologie und Verhaltensneurobiologie<\/a><\/strong> der Uni Bremen verschlagen. Nicht ganz, aber doch ein wenig durch Zufall.<\/p>\n<p>Dort wird daran geforscht, wie es eigentlich in unserem Kopf beim Denken zugeht. Ich habe der <strong>wissenschaftlichen Mitarbeiterin Sina Alexa Trautmann<\/strong> (siehe Bild rechts) einige Fragen gestellt, die f\u00fcr die PodCast-H\u00f6rer sicher interessant sind und nat\u00fcrlich habe ich spannende Antworten erhalten. Es hat mir gro\u00dfen Spa\u00df gemacht, wieder einen neuen Bereich der Uni Bremen kennenzulernen und etwas Neues zu erfahren. Nach dem gewohnten Motto: &#8222;Jeder PodCast eine kleine Premiere&#8220; gibt es also auch dieses Mal wieder ein v\u00f6llig neues Thema.<\/p>\n<table border=\"0\">\n<tr>\n<td><strong>Episode 4:<\/strong> Geheimnisse im Kopf (Dauer: 20\u00b425)<\/td>\n<td align=\"center\" colspan=\"2\"><strong>Download<\/strong><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"middle\">[audio:\/wp-upload\/thetarockr_04.mp3]<\/td>\n<td align=\"center\" valign=\"bottom\"><img decoding=\"async\" src=\"\/wp-upload\/iconspeaker.gif\" alt=\"\" \/><br \/><a href=\"\/wp-upload\/thetarockr_04.mp3\">mp3<\/a><\/td>\n<td align=\"center\" valign=\"bottom\"><img decoding=\"async\" src=\"\/wp-upload\/ipod.gif\" alt=\"\" \/><br \/><a href=\"\/wp-upload\/thetarockr_04.m4a\">m4a<\/a><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"3\" style=\"border: 1px solid lightgrey;padding:5px;\"><small>Diese Ausgabe enth\u00e4lt ein Interview mit <strong>Dipl.-Psych. Sina A. Trautmann<\/strong> vom <strong>Institut f\u00fcr Neuropsychologie und Verhaltensneurobiologie<\/strong>. Die begleitenden Links liefern weitere Informationen, z.B. zu TV-Dokumentationen zum Thema.<i>(Aufgezeichnet: Mittwoch, fr\u00fcher Abend, 23. Mai 2007 Ver\u00f6ffentlicht: Mittwoch, 30. Mai 2007)<\/i><\/p>\n<ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.neuropsychologie.uni-bremen.de\/\">Department of Neuropsychology and Behavioral Neurobiology (Webseite)<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.neuropsychologie.uni-bremen.de\/diploma\/Expose-Trautmann.pdf\">Doctoral Thesis\/Doktorarbeitsthema von Sina (als PDF in Englisch)<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.zdf.de\/ZDFmediathek\/inhalt\/8\/0,4070,3998920-5,00.html\">&#8222;Mental Calculation Award&#8220; Gewinner R\u00fcdiger Gamm gemeinsam mit <strong>Thorsten Fehr<\/strong> im Interview bei Johannes B. Kerner im ZDF (Mediathek-Film)<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.arte.tv\/de\/wissen-entdeckung\/Expedition-ins-Gehirn\/1116508.html\">TV Beitr\u00e4ge der Reihe &#8222;Expedition ins Gehirn&#8220; bei arte.tv<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.ted.com\/index.php\/talks\/view\/id\/125\">Interessante Pr\u00e4sentation bei der TED Conference zum Thema Gehirn<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<p><\/small><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<p><a href=\"http:\/\/phobos.apple.com\/WebObjects\/MZStore.woa\/wa\/viewPodcast?id=215889272\"><br \/>\n<img border=\"0\" src='\/wp-upload\/iconpodcast.jpg' hspace=\"10\" vspace=\"5\" \/><\/a><strong><a href=\"http:\/\/phobos.apple.com\/WebObjects\/MZStore.woa\/wa\/viewPodcast?id=215889272\">Diesen Podcast bei iTunes abonnieren<\/a><\/strong><\/p>\n<p>Ich bin Sina sehr dankbar, dass sie sich darauf eingelassen hat, denn ich denke, es gibt viele Menschen nicht nur innerhalb, sondern auch ausserhalb der Uni, die sich sicher daf\u00fcr interessieren, an was f\u00fcr spannenden Themen hier geforscht wird. Ich hab \u00fcbrigens diesmal \u00fcberraschende neue Dinge gelernt. Unter anderem hat mein st\u00e4ndiges Interesse f\u00fcr Neues offenbar einen psychologischen Fachausdruck namens &#8222;<a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Sensation_Seeking\">Sensation Seeking<\/a>&#8222;, wie mir Sina sehr kompetent mitteilte. Tja, da das laut wikipedia zu 70% genetisch bedingt ist kann ich recht entspannt sagen: &#8222;Da kann ich nichts f\u00fcr!&#8220; und f\u00fcr die restlichen 30% ist nat\u00fcrlich mein Umfeld verantwortlich. :-D<\/p>\n<p>Und nochwas hab ich gelernt: W\u00e4hrend der PodCast-Aufzeichnung hatte ich ganz sch\u00f6nes Gl\u00fcck, dass es \u00fcberhaupt technisch geklappt hat, denn kurze Zeit sp\u00e4ter war meine Batterie im Mikrofon alle. Ab jetzt packe ich mir immer eine Ersatzbatterie ein. Viel Spass beim Zuh\u00f6ren und beim Anklicken der Links&#8230; und bis zur n\u00e4chsten &#8222;Sensation&#8220;, ich bin nat\u00fcrlich schon wieder auf der &#8222;Seek&#8220;!<\/p>\n<p>Vor lauter Begeisterung hab ich nat\u00fcrlich auch etwas vergessen, und das wo ich doch quasi bei den Experten vor Ort war: N\u00e4mlich wie das jetzt genau mit den Thetawellen ist, denn daher hat mein <a href=\"http:\/\/www.thetawelle.de\/?p=53\">Blog ja seinen Namen<\/a>. Da muss ich unbedingt nochmal nachfragen&#8230;<\/p>\n<p><img src='\/wp-upload\/symposium.jpg' align=\"right\" hspace=\"10\" vspace=\"5\" \/><strong>Update 10.6.2007<\/strong><br \/>\nSoeben habe ich mich an ein Ereignis erinnert, bei dem seine <strong>Heiligkeit der Dalai Lama<\/strong> auf dem <strong>Neuroscience Symposium Universit\u00e4t Z\u00fcrich Irchel<\/strong> am 3. August 2005 zu Gast war. Die <a href=\"http:\/\/www.unizh.ch\/info\/dalailama\/stream\/\"><strong>Aufzeichnung des Videos<\/strong><\/a> ist Gott sei Dank immer noch verf\u00fcgbar. Der Dalai Lama nimmt unter anderem Stellung zu Fragen wie &#8222;How can we build a brain?&#8220;, &#8222;How to achive permanent happiness?&#8220;.<\/p>\n<p><strong>Update 17.6.2007<\/strong><br \/>\nEinen weiteren spannenden Vortrag habe ich gefunden bei einer Veranstaltung mit dem Titel <strong><a href=\"http:\/\/www.experientia.com\/blog\/the-user-is-the-content\/\">&#8222;The user is the content&#8220;<\/a><\/strong>. Dort hat <strong><a href=\"http:\/\/blogs.magnatune.com\/\">John Buckman<\/a><\/strong> eine Pr\u00e4sentation gehalten mit dem Titel <strong>\u201cRay Kurzweil vs. Bruce Sterling or\u2026 The Singularity vs. Blobjects\u201d<\/strong> (<a href=\"http:\/\/www.chipsvzw.be\/mom\/media\/Buckman_MoM2007.pdf\">als PDF<\/a>, <a href=\"\/wp-upload\/antwerp-buckman-2007.pdf\">Depublizierungsschutz<\/a>). Sein Beitrag ist nachfolgend auch als Audio-Aufzeichnung (<a href=\"http:\/\/natrium.openminds.be\/MoM\/MoM2007_003.mp3\">mp3<\/a>) verf\u00fcgbar:<br \/>\n<center>[audio:http:\/\/natrium.openminds.be\/MoM\/MoM2007_003.mp3]<\/center><br \/>\nInteressant ist, eine Folie, die er gezeigt hat in Bezug auf die Entwicklung der Rechenleistung von Computern und der von menschlichen Gehirnen. Siehe folgende Grafik!<br \/>\n<center><a href=\"\/wp-upload\/computerVsBrain.png\"><img src='\/wp-upload\/computerVsBrain_mini.jpg' hspace=\"10\" vspace=\"5\" border=\"0\" \/><\/a><br \/><small>Entwicklung der Rechnerleistung von Computern (Anklicken f\u00fcr gro\u00dfe Darstellung)<\/small><\/center><\/p>\n<p><img src='\/wp-upload\/50922projectepockappe.jpg' width=\"130\" height=\"95\" align='right' hspace=\"10\" vspace=\"5\" \/><strong>Update 22.6.2007<\/strong><br \/>\nEin spannender Artikel zu <strong>Neurofeedback<\/strong> <a href=\"http:\/\/www.netdoktor.de\/feature\/neurofeedback_adhs.htm\">&#8222;Die Gehirnpiloten &#8211; Nur mit Gedankenkraft Fu\u00dfballtore schie\u00dfen?&#8220;<\/a> als Trainingsinstrument f\u00fcr das eigene Gehirn. Ich frage mich gerade, ob mir soetwas nicht auch einen Nutzen bringen k\u00f6nnte, wenn ich meine Wellen &#8222;im Blick&#8220; haben k\u00f6nnte w\u00e4hrend ich z.B. der Arbeit nachgehe, um festzustellen, wie Zust\u00e4nde aussehen, wo ich gut arbeite und wie ich andere vermeiden lerne. Liebe Leute da dr\u00fcben in der Neuro-Abteilung, das ist doch sogar eine echte Produktidee!! Aussehen k\u00f6nnte das wie nebenstehnd gezeigt. Vor allem die Wissensarbeiter\/innen in der Forschung werden so etwas doch sofort kaufen wollen, oder Eltern, die ihre Kids auf Brainpower trimmen m\u00f6chten. :-D<br \/>\nZumal, es gibt sie schon die Produkte, auf dem Spielesektor: Das <strong>Emotiv Development Kit<\/strong> im <a href=\"http:\/\/www.golem.de\/0703\/50922.html\">&#8222;Project Epoc &#8211; Spielsteuerung mit Gedanken &#038; Emotionen&#8220;<\/a> (via golem.de). Das wiederum wirft neue Fragen auf, z.B. die nach <strong><a href=\"http:\/\/www.heise.de\/newsticker\/meldung\/89517\">Datenschutz f\u00fcr das Gehirn<\/a><\/strong> (via heise.de)! Und hier noch ein spannendes <a href=\"http:\/\/neurofeedback.blogharbor.com\/\">Blog zum Thema Neurofeedback<\/a> und eine <a href=\"http:\/\/www.brainandhealth.com\/\">Webseite zum Thema Brain Health<\/a>.<\/p>\n<p><strong>Update 26.7.2007<\/strong><br \/>\nIn der <strong>ZEIT<\/strong> gibt es einen spannenden Artikel, der sich ebenfalls mit dem Gehirn besch\u00e4ftigt. Titel <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/2007\/30\/Intuition\"><strong>&#8222;Wie werde ich ein Genie?&#8220;<\/strong><\/a>. Der plakative Titel lenkt stark ab vom Thema, denn darin wird beschrieben, wie man mit Hilfe eines <strong>Magnetstimulators<\/strong> Teile des Gehirns gezielt f\u00fcr kurze Zeit deaktivieren kann, so dass andere Teile besser in ihrer Funktion zur Geltung kommen. Eine offenbar nat\u00fcrliche Unterdr\u00fcckungsfunktion h\u00e4lt unser Gehirn demnach davon ab, bestimmte Dinge die wir prinzipiell k\u00f6nnen w\u00fcrden auch zuzulassen. Offenbar h\u00e4lt dieser Effekt nach der Behandlung mehrere Minuten bis Stunden an.<\/p>\n<p>Ich wage hier jetzt einmal eine fantastische Prognose: Ich denke, uns steht in K\u00fcrze das <strong>Jahrhundert des Gehirns<\/strong> bevor. Wenn man all die aktuellen Entwicklungen rund um das Gehirn des Menschen zusammennimmt, dann kommt man zu dem Schluss, dass wir in K\u00fcrze in der Lage sein werden auf unser Gehirn gezielt Einfluss zu nehmen. Das war zwar bisher schon m\u00f6glich mit z.B. Drogen jeglicher Art, aber ich denke hier eher an eine Art &#8222;Brain-Tuning&#8220;, mit dem man sein Hirn quasi wie im Fitness-Center auf bestimmte Aufgaben hin ver\u00e4ndern kann. Der Enabler f\u00fcr die Breitenanwendung werden vermutlich so lustige Messkappen sein, wie sie in der Hirnwellenforschung benutzt werden um die T\u00e4tigkeit des Hirns mit seinen Wellen selber zu beobachten. Wenn man diese Information nun live hat, kann man sein Denken ja versuchen so zu beeinflussen, dass man bestimmte Welleneffeke erzielt. Kombiniert mit einem Magnetstimulator kann man sich da schon wirklich interessante Szenarien ausmalen, ganz ohne Drogen.<\/p>\n<p>Ebenfalls bemerkenswert ist eine Meldung der letzten Woche im Spiegel, Titel <strong>&#8222;<a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wissenschaft\/mensch\/0,1518,495586,00.html\">Normal leben mit einem Zehntel Gehirn<\/a>&#8222;<\/strong>. Dort wird von einem Franzosen berichtet, der mit nur 10% der Gehirnzellen eines normalen Menschen ein v\u00f6llig unuff\u00e4lliges und normales Leben lebt. Offenbar macht es also beileibe nicht die Masse der Zellen, die uns die Rechenleistung f\u00fcr den Alltag gibt. Besonders interessant finde ich ja, dass sich die Regionen, in denen bei diesem Menschen bestimmte Funktionen des Hirns liegen vermutlich dramatisch unterscheiden, denn das Aussehen seines Gehirns \u00e4hnelt ja keinem der normalen Gehirne. Das wirft eigentlich zwangsl\u00e4ufig die Frage auf, welchen Sinn eine &#8222;Kartierung&#8220; des Gehirns hat, wenn offenbar jede andere Form ebenfalls prima funktioniert.<\/p>\n<p><strong>Update 1.8.2007<\/strong><br \/>\nMit der Headline &#8222;Texteingabe per Gedanken\u00fcbertragung&#8220; berichtet <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/newsticker\/meldung\/93630\">heise.de<\/a> \u00fcber weitere Entwicklungen und Aktuelles zum BCI, dem <strong><a href=\"http:\/\/www.gtec.at\/products\/g.BCIsys\/bci.htm\">Brain-Computer-Interface<\/a><\/strong>. Das wir uns damit in Richtung Cyborg-Existenz bewegen ist Diskussionsgegenstand auf der <strong><a href=\"http:\/\/www.dott07.com\/go\/health\/our-cyborg-future-me-or-machine\/our-cyborg-future-me-or-machine\">dott2007<\/a><\/strong> (Designs of the time 2007):<\/p>\n<blockquote><p>From prosthetic body parts, to smart textiles and wearable computing, a range of technologies is penetrating the different \u2018skins\u2019 we surround ourselves with &#8211; from our biological skin, to the clothes we wear, the buildings we live in, and the communication networks we connect through.<\/p><\/blockquote>\n<p>Und es nicht so, dass Deutschland da nicht ganz Vorne mitspielen w\u00fcrde in der Liga der BCI-Designer. Beispiel: <a href=\"http:\/\/www.first.fraunhofer.de\/bbci\">Fraunhofer BCI Projekt<\/a>, wie ich eben in den Trackbacks gesehen habe.<\/p>\n<p><strong>Update 6.8.2007<\/strong><br \/>\nEin Video, dass auf eindrucksvolle Weise zeigt, was mit einem &#8222;MindControl Interface&#8220; schon jetzt m\u00f6glich ist, ist nachfolgend zu sehen:<br \/>\n<center><iframe loading=\"lazy\" width=\"550\" height=\"390\" src=\"\/\/www.youtube.com\/embed\/40L3SGmcPDQ\" frameborder=\"0\" allowfullscreen><\/iframe><br \/>\n<\/center><br \/>\n(Anmk: Video war urspr\u00fcnglich dieses hier via <a href=\"http:\/\/www.brightcove.com\/title.jsp?title=704328501&#038;channel=49798904\">brightcove<\/a>; ist aber nicht mehr verf\u00fcgbar, daher Ersatz durch YouTube)<\/p>\n<p><strong>Update 16.8.2007<\/strong><br \/>\nSoeben hab ich diesen Link zu einem <strong>Podcast<\/strong> gefunden: <a href=\"http:\/\/braincast1.blogspot.com\/\">Braincast &#8211; auf der Frequenz von Hirn und Geist<\/a>. Bewundernswert, wie regelm\u00e4\u00dfig der Arvid Leyh diesen Podcast betreibt. Da wird man direkt ein wenig neidisch. Superteil. (via <a href=\"http:\/\/netzlernen.kaywa.ch\/p779.html\">netzlernen.ch<\/a>)<\/p>\n<p><strong>Update 20.8.2007<\/strong><br \/>\nSo manches Mal h\u00e4tte man gerne einen ganzen Tag vergessen. Genau das ist offenbar allein mit einer chemischen Substanz erreichbar, die <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wissenschaft\/mensch\/0,1518,500378,00.html\">L\u00f6schung von Erinnerungen<\/a> hat n\u00e4mlich offenbar bei Versuchstieren funktioniert, wie der Spiegel schreibt. Allerdings muss man die Substanz wohl ziemlich genau unterbringen, sonst klappt es nicht. Interessant w\u00e4re es ja viel mehr, ob es auch eine Art Gegenmittel gibt, also sowas wie ein &#8222;Datenrettungsprogramm&#8220; bzw. eine Substanz, die l\u00e4ngst Vergessenes wieder zum Vorschein bringt. Das w\u00e4re z.B. f\u00fcr so einige Mathematiklektionen aus der Schule nicht schlecht. Gelernt hatte man das alles ja, aber eben leider vergessen. ;-)<\/p>\n<p><strong>Update 9.9.2007<\/strong><br \/>\nIch hatte am 21.8.2007 das erste Mal die Gelegenheit im Rahmen einer neuropsychologischen Studie als Versuchsperson mitzuwirken. Als Teilnehmer wurde mein Kopf und das was darin vorgeht in einem Magnetresonanztomographen w\u00e4hrend der Versuche beobachtet. Es war sehr interessant und als Nebenprodukt habe ich sogar ein kleines Bild von meinen &#8222;grauen Zellen&#8220; bekommen. Das mein Weblog ja Thetawelle hei\u00dft und angelehnt ist an neurologische Vorg\u00e4nge, erschien es mir nur konsequent die Weblog-Header-Grafik um eine Abbildung meiner grauen Zellen zu erweitern. Seit heute ist dort also ein wahrhaftiger Blick in mein Gehirn zu sehen.<\/p>\n<p><strong>Update 30.9.2007<\/strong><br \/>\nSoeben habe ich einen Artikel im Netz gefunden, der genauer Erkl\u00e4rt, wie eigentlich so ein bild vom Gehirn entsteht. Der Beitrag von Mark Cohen hei\u00dft <a href=\"http:\/\/airto.bmap.ucla.edu\/BMCweb\/BMC_BIOS\/MarkCohen\/Papers\/EPI-fMRI.html\"><strong>&#8222;Echo-planar imaging (EPI) and functional MRI&#8220;<\/strong><\/a>. Auch ein Link zum <a href=\"http:\/\/www.fmrib.ox.ac.uk\/education\/fmri\/introduction-to-fmri\">Oxford FMRIB Centre<\/a> lohnt sich, denn dort wird z.B. erkl\u00e4rt, <a href=\"http:\/\/www.fmrib.ox.ac.uk\/education\/fmri\/introduction-to-fmri\/what-does-fmri-measure\">&#8222;What does FMRI measure?&#8220;<\/a>. Wenn man das liest, wird einem auch klar, warum ausgerechnet ein so starkes Magnetfeld f\u00fcr den MagnetResonanzTomographen benutzt wird. Die Blutk\u00f6rperchen (H\u00e4moglobin), die den Sauerstofff transportieren sind n\u00e4mlich erstaunlicherweise diamagnetisch (also das Magnetfeld abweisend und abschw\u00e4chend) wenn sie Sauerstoff &#8222;dabei haben&#8220; aber paramagnetisch (das Magnetfeld anziehend und verst\u00e4rkend), wenn sie keinen oder wenig Sauerstoff transportieren. Und genau dieses unterschiedliche Verhalten im Magnetfeld wird sichtbar gemacht.<\/p>\n<p><strong>Man kann also keineswegs dem Hirn beim Denken zugucken, sondern nur den Blutk\u00f6rperchen bei der Sauerstoffverteilung.<\/strong> Aus meiner Sicht wird man damit dann auch h\u00f6chstens etwas \u00fcber die Eleganz des Sauerstofftransportwesens im Gehirn lernen, nicht aber, wie das Gehirn denkt. Bei uns k\u00e4me ja auch niemand auf die Idee zu beobachten, wann der Getr\u00e4nkeservice liefert und wann die M\u00fcllabfuhr den Kompost abholt und daraus Schl\u00fcsse zu ziehen, was wir, warum, wann an Lebensmitteln zu uns nehmen.<\/p>\n<p>Deshalb besteht auch in folgenden Punkten eine <a href=\"http:\/\/www.fmrib.ox.ac.uk\/education\/fmri\/introduction-to-fmri\/common-criticisms-of-fmri-counter-arguments\">Liste der Kritik<\/a> an fMRT:<\/p>\n<ul>\n<li>FMRI only measures the secondary physiological correlates of neural activity, it is not a direct measure.<\/li>\n<li>FMRI cannot uncover the dynamics of mental activity on the sub-millisecond timescale on which neurons operate.<\/li>\n<li>Critics of the technique complain that FMRI overlooks the networked or distributed nature of the brain\u2019s workings<\/li>\n<li>As FMRI has begun to address more questions ethical concerns have arisen regarding who should have access to FMRI data.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Eine weitere superumfangreiche Seite gibt es <a href=\"http:\/\/www.cis.rit.edu\/htbooks\/mri\/inside.htm\"><strong>hier<\/strong><\/a>. Wenn man dadrin ein wenig liest, dann frage ich mich, warum wir nicht an solch einem praktischen Fall die gesamte Physik und Mathematik der Oberstufe lernen durften. Viel praktischer geht es ja kaum noch!<\/p>\n<p><strong>Update 18.3.2008<\/strong><br \/>\nEin <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tr\/Gedankenlesen-per-Hirnscan--\/artikel\/105133\">Artikel in der deutschen Ausgabe der Technology Review<\/a> stellt einen weiteren Schritt vor, der das &#8222;Gedankenlesen&#8220; mit Hilfe von Technik m\u00f6glich machen soll. Die Leistung der fMRT spielt dabei f\u00fcr das vorgestellte Experiment eine entscheidende Rolle.<\/p>\n<p><strong>Update 16.1.2009<\/strong><br \/>\nSo langsam geht es los mit den ersten Games, die per BCI gesteuert werden. Mal wieder sind es die Spiele, die neue Interfaces als erstes testen. Klasse Sache! <a href=\"http:\/\/www.engadget.com\/2009\/01\/09\/video-mattel-mind-flex-hands-and-heads-on\/\">Mattel hat ein Spiel namens &#8222;Mattel Mind Flex&#8220; vorgestellt.<\/a> (via <a href=\"http:\/\/www.lutzlandblog.de\/2009\/01\/mind-flex-gaming-for-brainers\/\">lutzlandblog<\/a>)<\/p>\n<p><strong>Update 7.2.2009<\/strong><br \/>\nUnd gleich noch ein Nachtrag auf eine Anwendung f\u00fcr &#8222;Gedankensteuerung&#8220; bzw. das BCI der Zukunft: Im Beitrag <a href=\"http:\/\/www.schroeder-wendt.com\/blog\/2009\/01\/29\/gedankensteuerung-david-vs-goliath\/\">&#8222;Gedankensteuerung: David vs. Goliath&#8220;<\/a>. Folgendes Video zeigt mehr&#8230;<br \/>\n<center><iframe loading=\"lazy\" width=\"550\" height=\"390\" src=\"\/\/www.youtube.com\/embed\/0at3NzNRySg\" frameborder=\"0\" allowfullscreen><\/iframe><\/object><br \/>\n<\/center><\/p>\n<p><strong>Update 17.10.2009<\/strong><br \/>\nWeitere Interessante Videos von den TED-Konferenzen, die sich mit dem Gehirn besch\u00e4ftigen sind folgende zwei:<\/p>\n<ul>\n<li><a href=\"http:\/\/www.ted.com\/talks\/jill_bolte_taylor_s_powerful_stroke_of_insight.html\"> Jill Bolte Taylor&#8217;s stroke of insight<\/a><br \/>Die eindrucksvolle Beschreibung der Erlebnisse einer Neurowissenschaftlerin, die selbst einen Schlaganfall erlitten hat und beschreibt, wie sich das angef\u00fchlt hat, als sich nach und nach die eine Hirnh\u00e4lfte mit all ihren Funktionen deaktiviert hat.<\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.ted.com\/talks\/henry_markram_supercomputing_the_brain_s_secrets.html\">Henry Markram builds a brain in a supercomputer<\/a><br \/>Die Beschreibung des Versuchs, das Gehirn des Menschen tats\u00e4chlich auf Synapsenebene mit mit em st\u00e4rksten Rechner der derzeit verf\u00fcgbar ist zu simulieren. Ein Einblick in erste Ergebnisse. (via <a href=\"http:\/\/twitter.com\/tamimat\/status\/4940338777\">@tamimat<\/a>)<\/li>\n<\/ul>\n<p>Weiterer netter Link zum Gehirn&#8230; <strong><a href=\"http:\/\/www.brainrules.net\/\">Brain Rules: 12 Principles for Surviving and Thriving at Work, Home, and School<\/a><\/strong> (via <a href=\"http:\/\/twitter.com\/jrobes\/status\/4999389872\">@jrobes<\/a>)<\/p>\n<p>Ach ja, und dann ist da noch dieser Artikel, der den <strong>Digital Naives<\/strong> ein Leuchten in die Augen zaubern sollte: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/s\/RubECBC9694DE7B44F2BDB1F9D4F211E510\/Doc~E0E47E58833D542B78BB35AF7AC2C5A74~ATpl~Ecommon~Scontent.html\">F.A.Z.-Gespr\u00e4ch: Ist unser Gehirn in Gefahr, Mrs. Wolf?<\/a> &#8211; wobei ich hier ganz klar sehe dass es da Ver\u00e4nderungen in den Lesegewohnheiten gibt. Da ver\u00e4ndert sich wirklich was und das ist auch untersuchenswert.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Dieser Thetarock&#8217;r hat ein wenig Vorbereitungszeit ben\u00f6tigt, denn eigentlich h\u00e4tte er schon vor wenigen Monaten das Licht der Welt erblicken sollen. Meine Neugier hat mich dieses Mal in das Institut f\u00fcr Neuropsychologie und Verhaltensneurobiologie der Uni Bremen verschlagen. Nicht ganz, aber doch ein wenig durch Zufall. 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