{"id":133,"date":"2007-05-13T11:34:19","date_gmt":"2007-05-13T10:34:19","guid":{"rendered":"http:\/\/www.thetawelle.de\/?p=133"},"modified":"2007-05-13T11:50:39","modified_gmt":"2007-05-13T10:50:39","slug":"javafx-java-clients-werden-cool","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.thetawelle.de\/?p=133","title":{"rendered":"JavaFX: Java Clients werden cool."},"content":{"rendered":"<p><img src='\/wp-upload\/javafx_5_logo.png' align='right' hspace=\"10\" vspace=\"5\" \/>Eine kleine Sensation hat sich diese Woche ereignet. Auf der <a href=\"http:\/\/java.sun.com\/javaone\/sf\/index.jsp\"><strong>JavaOne Konferenz<\/strong><\/a> in Kalifornien, hat Sun Microsystems eine Preview auf ein Produkt gegeben, dass die Entwicklung von Desktop-und Mobile-Applikationen mit Java um einen riesigen Schritt attraktiver macht. Um es kurz zu machen: <a href=\"https:\/\/openjfx.dev.java.net\/#demos\"><strong>Hier sind die Demos!<\/strong><\/a><\/p>\n<p>CNet News hat ein <a href=\"http:\/\/news.com.com\/1606-2-6182184.html\">Video auf der Seite<\/a>, dass die neue Technologie vorstellt. Rich Green und <strong>James Gosling<\/strong> (Erfinder von Java) sind darin zu sehen und der Entwickler von <strong><a href=\"http:\/\/java.sun.com\/javafx\/\">JavaFX<\/a><\/strong> stellt die neue, quellcodeoffene Technologie vor. Auf der Projektwebseite <a href=\"https:\/\/openjfx.dev.java.net\/\">openjfx<\/a> gibt es mehr. Offenbar erfolgt die Vorstellung kurz nach der <a href=\"http:\/\/www.sun.com\/aboutsun\/pr\/2007-04\/sunflash.20070412.1.xml\">Akquisition<\/a> der Firma <a href=\"http:\/\/www.engadgetmobile.com\/2007\/04\/13\/sun-to-buy-savaje-technologies\/\">SavaJe<\/a>, die sich auf die Entwicklung von L\u00f6sungen f\u00fcr die Java Mobile Edition (JME) sppezialisiert hatte. Zitat:<\/p>\n<blockquote><p>The company&#8217;s SavaJe Mobile Platform radically simplifies and accelerates the development of highly customizable, richly branded and secure user interfaces across mobile feature phone handsets.<\/p><\/blockquote>\n<p>Es geht also um das <strong>Userinterface<\/strong>! Und genau deshalb wird Java nun f\u00fcr Desktop-Applications bzw. MobilePhone Applications um einen geh\u00f6rigen Zacken cooler, denn nun sind pl\u00f6tzlich alle Arten von grafischen Effekte (engl. Effects oder abgek\u00fcrzt Fx) verf\u00fcgbar. Den Trend zu den Effekten hat Apple mit CoreGraphics eingeleitet und mit <a href=\"http:\/\/www.apple.com\/macosx\/leopard\/coreanimation.html\">CoreAnimation<\/a> wird er ausgebaut. Auch die ganzen AJAX Erweiterungen der Webbrowser und die Entwicklung von <a href=\"http:\/\/labs.adobe.com\/wiki\/index.php\/Apollo\">Apollo<\/a> und <a href=\"http:\/\/www.microsoft.com\/silverlight\/\">Silverlight<\/a>, gehen alle samt in diese Richtung.<\/p>\n<p><img src='\/wp-upload\/javafx_6.png' align='right' hspace=\"10\" vspace=\"5\" \/>Offenbar haben einige gemerkt, dass das <strong>Aufbohren des Webbrowsers<\/strong> mit JavaScript-Bibliotheken nicht die &#8222;ultima ratio&#8220; f\u00fcr sichere und zuverl\u00e4ssige, optisch ansprechende Userinterfaces sein kann. Es l\u00e4uft nun scheinbar St\u00fcck f\u00fcr St\u00fcck auf Client-Applications hinaus, die harmonisch mit dem OS zusammenspielen und die grafischen F\u00e4higkeiten des OS f\u00fcr ein gutes Userinterface nutzen. Sun nennt das <strong><a href=\"http:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Rich_internet_applications\">Rich Internet Applications (RIA)<\/a><\/strong> ich w\u00fcrde sagenes sind Thick-Clients \u00e4hnlich wie iTunes. Da habe ich weitaus mehr Vertrauen in die Sicherheit von Java, als in eine ungetestete Apollo oder Silverlight-L\u00f6sung. iTunes ist eine ObjectiveC Application die von Apple f\u00fcr zwei Operating Systeme paralllel weiterentwickelt wird. Wenn diese L\u00f6sung Java-basiert gewesen w\u00e4re, h\u00e4tte Apple ein ganzes Entwicklerteam einsparen k\u00f6nnen. Der Slogan &#8222;Develop once, deliver many!&#8220; &#8211; die Uridee von Java &#8211; k\u00f6nnte mit diesem Schrittt neue Fahrt aufnehmen. Denn keiner hat Lust f\u00fcr zwei Operating Systeme in verschiedenen Sprachen zu entwickeln. Das ist ja auch der Ansatzpunkt von Apollo. Java-Applets und Webstart-Apps existieren allerdings schon weitaus l\u00e4nger und sind getestet.<\/p>\n<p><small><strong>Why do I blog this?<\/strong> Ich bin ziemlich begeistert, das Sun hier reagiert hat, denn Webapplikationen auf Java-Basis sind f\u00fcr mich schon lange cool gewesen, aber eine Desktop App bzw. einen Thick-Client f\u00fcr serverbasierte Applikationen zu schreiben war schlicht &#8222;total uncool&#8220;, weil vor allem Swing-basierte Apps extrem unsch\u00f6n aussahen und einfach keinen Spass machten. Das k\u00f6nnte sich zuk\u00fcnftig \u00e4ndern. Allerdings steht Sun vor dem gleichen problem wie die Konkurrenz: W\u00e4hrend Apple und Microsoft ihre Technologie bereits von Beginn an mit dem Rechner ausliefern k\u00f6nnen, und Adobe mit Flash\/Apollo erfolgreich seine Plugins f\u00fcr Browser verteilt, wird Sun die entsprechende Java-Basis zum Endanwender bekommen m\u00fcssen. Interessant w\u00e4re es z.B., wenn ein &#8222;Big Player&#8220; wie z.B. Google seine ganze Applikationspalette auf eine solide Java-Technologiebasis stellen w\u00fcrde&#8230; just dreaming&#8230;<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Eine kleine Sensation hat sich diese Woche ereignet. Auf der JavaOne Konferenz in Kalifornien, hat Sun Microsystems eine Preview auf ein Produkt gegeben, dass die Entwicklung von Desktop-und Mobile-Applikationen mit Java um einen riesigen Schritt attraktiver macht. Um es kurz zu machen: Hier sind die Demos! 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