Schlüsseldefragmentierung

Problem

In unserem Hackerspace (Hackerspace Bremen e.V.) haben wir für verschiedene Bereiche und Türen verschiedene wichtige Schlüssel für die Infrastruktur. Bislang hingen die alle an einem dicken Holzklotz als Schlüsselbund, allerdings musste man schon raten, welcher Schlüssel für was ist.

Das führt vor allem, wenn man die Schlüssel nicht oft oder gar als gast nur einmalig benutzt zu viel Frust, weil man nicht weiß welcher Schlüssel der 5 für welche Türe jetzt funktioniert. Das muss ja nicht sein!

Lösung

Daher habe ich kurzerhand vor 2 Wochen mal meine Vorräte an Nagellack hervorgekramt und die Schlüssel defragmentiert.

Mein Vorgehen:

  1. Schlüssel vom Schlüsselbund entfernen
  2. Jeden Schlüssel auf Vorder- und Rückseite mit Isopropylalkohol von Fettrückständen und anderen Verunreinigungen befreit
  3. Jeden Schlüssel an den Metallflächen die koloriert werden sollten mit Schmiergelpapier aufgerauht
  4. Nagellack verschiedener Farben aufgebracht und dabei die Dritte Hand als Halter missbraucht
  5. Eine Legende mit dem Laserdrucker ausgedruckt
  6. Die Legende mit den passenden Lackfarben als Identifier versehen
  7. Die Information der Legende einlaminiert in Kunststoff und sowohl am Schlüsselhalter als auch am Schlüsselbund angebracht
  8. Fertig

Bilder

Ich finde die Arbeit hat sich jetzt schon gelohnt, weil ich jetzt genau weiß welcher Schlüssel welche Tür öffnet und mittelfristig werden dadurch auch die Schlüssel und Türschlösser länger halten.

Nachtrag

Wie man nachfolgend sieht, nutzt sich der Lack schnell ab… da werde ich nochmal mit Klarlack nachlegen müssen.

Why do I blog this? Viele Schlüssel sind Quell von vielen Missverständnissen. Daher ist es gut schnell zu erkennen, welcher Schlüssel für welches Schloss passt. Das kann man zwar auch durch mühsames Leiden herausfinden, aber dann muss man halt mühsam leiden.

Booksharing: Öffentliche Bücherschränke

Ich hab mal ein paar hilfreiche Links zum Booksharing bzw. öffentlichen Bücherschränken gesammelt. Ich finde das eine ausgezeichnete Sache, denn so werden Bücher die grade nicht gelesen werden von einem selbst anderen wieder zugänglich gemacht. Auch kann man so auf sehr interessante Bücher treffen, die keine Bibliothek mehr führt. Es kostet nichts außer ein wenig Eigeninitiative zum Mitmachen.

Öffentliche Bücherschränke stehen an frei zugänglichen Orten und bieten kostenloses Lesematerial für alle – und zwar in vielen Groß- und Kleinstädten weltweit. Eine digitale Karte hilft, Bücherschränke in der eigenen Umgebung zu finden.

Bücher gehören zu den Gegenständen, die am einfachsten mehrfach genutzt und geteilt werden können. Denn die wenigsten Bücher liest man mehr als einmal und wenn man selbst damit fertig ist, kann man sie praktisch ohne Qualitätsverlust weitergeben. Hunderte von Menschen können sich ein Buch „teilen“, ohne dass einer von ihnen es besitzen muss – das ist die Idee hinter Leihbüchereien. Gewissermaßen sind sie die Vorreiter der Share Economy.

Linksammlung

Besonders schön finde ich das TARDIS (Time And Relative Dimension(s) In Space)-Zeitreise-Exemplar als Free Library das das Bild oben zeigt. Es gibt sogar eine ganzen Tardis Builder Community.

OpenBookCase.org

Weil die öffentlichen Bücherschränke nicht in jeder Stadt für alle sichtbar in der Fußgängerzone stehen, sind sie oft wenig bekannt. Das Projekt OpenBookCase.org hat, so die Beschreibung auf der Website,

„das Ziel, eine einfache und nutzerfreundliche Plattform zu bieten, um öffentliche Bücherschränke in der Nähe zu suchen.“

Auf der Website gibt es eine digitale Karte, auf der öffentliche Bücherschränke auf der ganzen Welt zu finden sind. Viele aber längst nicht alle dieser öffentlichen Bücherschränke sind dort bereits gelistet – und wer weitere ergänzen möchte, kann sich anmelden und das ganz einfach selbst tun.

Bremen

In Bremen habe ich schon mehrere dieser schönen und oft sehr kunstvoll gestalteten Free Libraries an der Strasse gesehen. In der Karte von OpenBookCase.org ist jedoch keine einzige von denen die ich kenne eingetragen. Daher hier ein kleines Foto von einer der Free Libraries. Ein etwas älterer Beitrag in meinem Blog hat noch weitere coole Infos zu den „Little Free Libraries“ unter dem Titel „BücherTauschHaus in Bremen“.

Why do I blog this? Ich habe selber einige dieser Free Libraries in den Wohnstrassen in meiner Hood entdeckt. Und neuerdings nutze ich sie auch aktiv. Vor allem habe ich einige Bücher freigelassen. Man muss Bücher nicht registrieren dort, aber bookcrossing.com finde ich ganz spannend und hab es mit meinem Büchern mal ausprobiert.

DIY Gravitation-Vacuum-Dripping-Valve as a Plant Watering System

In a few days I will go on holiday. Someone has to either look after my plants on the balcony while I am away or some kind of automatism should ensure that my plants are still alive when I am back.

So I did some googling around and found nice hints, but nothing that really kicked me enough and often I did not have the required things in the household. So I went with something quite common, a 1,5L plastic bottle of water, an empty mini glass of jar, a short piece (about 10cm) of yarn, a hot glue pistol and an edding permanent marker.

Things required

  • 1,5L plastic glass bottle (could also be a glass bottle)
  • mini jar glass (which fits the neck of the bottle tightly)
  • 10cm of yarn
  • Hot glue pistol
  • Edding permanent marker

Mini Jar Glass

Empty a mini jar glass and make it clean and dry.

Piece of yarn

Get some yarn and cut off a piece of about 10cm or longer (not too short).

Like about this size…

1,5L PlasticGlass Bottle

Hot Glue Pistol

Prepare the piece of yarn like in the photo then fetch and turn on the hot glue pistol.

Glue the yarn to the bottom of the inside of the glass like in this photo.

The gravitation-vacuum-dripping-mechanism

The bottle should now fit perfectly into the glass by putting it in upside-down. The yarn should leave the edge between bottle and glass on both sides (this is where the water should slowly drip from). The yarn should actually only ensure that there is a small opening where water can escape from the bottle.

System Installation

First dig a small hole in the earth beneath your plants. The hole can be slightly bigger than the glass itself, so the bottle will have full contact with the surrounding earth to stand stable.

Apply the prepared glass on the top of the water filled bottle like so…

…then rotate the whole thing upside-down and slowly insert it into the digged hole. Like so…

…check that the bottle is standing in 90 degress from the ground exactly in upright position to not fall over. Press some earth/dirt against the bottom surroundings to make it stand stable in the earth. Be careful that you keep the pieces of yarn below the surface so the dripping will happen below surface. Otherwise too much water will be lost to immediate evaporation.

System Monitoring

Not fetch your permanent marker.

And apply a mark for the water level in the bottle. Put a date/time beneath the mark like so…

…you can even add the correct time to have exact data on your experiment.

Congratulations!

These plants can now self-service some 1,5L of water during your stay away. The final system looks a bit weird… but it works. Hopefully!

Update: Correction on bottle material

The plastic bottles I used were not fit for the purpose. After several hours of the watering system in operation the plastic bottles looked like this…

So plastic is not stable enough to stand the atmospheric pressure while the water is sucked out of the bottom opening. So as of today I replaced the bottles by 0,5L glass bottles to see if that helps. Until now it works.

To be continued…

Why do I blog this? I wanted a quick and failsafe solution. In the last really hot summer I went with a small clay jug to fit the bottle in and I hot-glued the hole at the bottom of the jug closed. But the clay jug broke with the time and it did allow too much water to be dispensed. So this time I will try this new approach.